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REA: Jahreswechsel bringt Veränderungen auf dem Energiemarkt
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Regionale Energieagentur Augsburg e.V.

REA: Jahreswechsel bringt Veränderungen auf dem Energiemarkt

Das ändert sich im neuen Jahr beim Thema Energie. Foto: Tim Reckmann  / pixelio.de

Zum Start ins neue Jahr 2016 gibt es einige Änderungen beim Thema Energie. Diese haben auch Auswirkungen für die Verbraucher der Region. Im Gesamten steigen die Strompreise der meisten Anbieter an. Außerdem ist in diesem Jahr auch die Ökostrom-Umlage erhöht. Zusätzlich wurden strengere Standards der Energiesparverordnung (EnEV) bei Wohnhaus-Neubauten eingeführt. Außerdem sind Maßnahmen zur Förderung der Energieeffizienz geplant.

von Isabell Walter, Online-Redaktion

Beim Thema Energie sind zum neuen Jahr verschiedene Änderungen in Kraft getreten. Zum Einen steigt sowohl der Strompreis als auch die Ökostrom-Umlage an. Zum Anderen wurden die Standards der Energiesparverordnung (EnEV) bei Wohnhaus-Neubauten verschärft. Zusätzlich sind verschiedene Maßnahmen zur Förderung der Energieeffizienz im Hausbau geplant.

Die Strompreise steigen zum neuen Jahr 2016

Laut einem unabhängigen Verbraucherportal erhöhen mehr als 100 Stromanbieter zum Jahreswechsel die Strompreise. Das ergibt eine durchschnittliche Preiserhöhung von 2,8 Prozent. Trotzdem wird der Strom bei insgesamt 35 Stromanbietern günstiger. Dort sinken die Preise um durchschnittlich 2,3 Prozent. „Bereits mit einfachen Maßnahmen lassen sich effektiv Strom und damit Kosten sparen. Mit Master-Slave-Steckdosenleisten wird zum Beispiel nicht nur der Computer (Master) vom Stromnetz getrennt, sondern auch andere angeschlossene Geräte wie Drucker (Slave). Mit einem einmaligen Invest von circa 45 Euro für drei Steckdosenleisten kann eine jährliche Energieeinsparung von etwa 140 Euro erzielt werden“, empfiehlt Sylke Schlenker-Wambach, Geschäftsführerin der Regionalen Energieagentur Augsburg.

Die Ökostrom-Umlage wird erhöht

Außerdem steigt die Ökostrom-Umlage. In Deutschland wird immer mehr grüner Strom produziert. Die Vergütung der erneuerbaren Energien wird dabei über die Ökostrom-Umlage gestützt. Dadurch konnte der Börsenstrompreis in den letzten Jahren deutlich sinken. Die Differenz zwischen Börsenstrompreis und Vergütung für erneuerbare Energien wird ebenso über die Ökostrom-Umlage ausgeglichen. Das führt dazu, dass wenn der Börsenstrompreis sinkt, automatisch die Umlage steigt. Das bedeutet, dass die Ökostrom-Umlage im neuen Jahr auf 6,354 Cent pro Kilowattstunde steigt. Im letzten Jahr waren es noch 6,17 Cent pro Kilowattstunde.

Die Standards der EnEV bei Wohnhaus-Neubauten wurden verschärft

Eine weitere Veränderung sind die nun strengeren Standards der EnEV bei Wohnhaus-Neubauten. Die Obergrenze für den Energiebedarf von Warmwasser und Heizung wird um 25 Prozent gesenkt. Das bezieht sich auf den Primärenergiebedarf. „Nicht mit eingerechnet werden hier Strom und Wärme, die durch erneuerbare Energien erzeugt werden, etwa mittels Wärmepumpe oder Solaranlage", erklärt Schlenker-Wambach. Außerdem wird der erlaubte Wärmeverlust durch Wände und Dächer um 20 Prozent gesenkt. Dies kann durch eine dickere Dämmung erreicht werden. Für die Sanierung von bestehenden Häusern gilt diese Änderung nicht.

Die Regionale Energieagentur Augsburg gibt Auskunft über Änderungen im neuen Jahr

Neu ist außerdem, dass künftig nicht nur neue Heizgeräte das EU-Energielabel tragen sollen. Das bedeutet, dass auch alte Heizungen den Energieeffizienzklassen von A+ bis G zugeordnet werden sollen. Das Anbringen des Labels, zum Beispiel durch einen Schornsteinfeger, ist für den Verbraucher kostenlos. „Das Label soll die Energieeffizienz der Heizung erkennen lassen und gleichzeitig Modernisierungen anregen“, betont Schlenker-Wambach. Ab 1. Januar 2017 wird die Kennzeichnung der Heizgeräte sogar Pflicht. Weitere Informationen zu Neuregelungen, Anforderungen beim Neubau und zu Förderprogrammen erhalten Verbraucher bei der Energieberatung der Regionalen Energieagentur Augsburg. Interessierte erhalten dort auch Tipps und Hilfestellungen, ihre Sparpotenziale zu entdecken und dadurch letztendlich Kosten zu sparen. 

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