Stadt Augsburg

Ramsauer besucht SheridanPark

OB Gribl erklärt Bundesverkehrsminister Ramsauer die Maßnahmen der Konversion der Sheridan-Kaserne. Foto: B4BSCHWABEN

Dr. Kurt Gribl lud ein, Dr. Peter Ramsauer erschien. Vergangenen Freitag trafen sich die Politiker zu einem Spaziergang durch den künftigen SheridanPark mit politischem Hintergrund. 

Vergangenen Freitag war Bundesverkehrsminister Dr. Peter Ramsauer zu Gast in der Augsburger Kongresshalle. Dort nahm er an der Mitgliederversammlung des RDA (Internationaler Bustouristikverband) teil. Anschließend lud ihn Augsburgs Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl zusammen mit dem schwäbischen Regierungspräsidenten Karl Michael Scheufele ein, das Areal der ehemaligen Sheridan-Kaserne zu besichtigen.

Förderung für Augsburger „Stadtumbau West“

Das Areal gehört zu den Projekten der Städtebauförderung, für die sich Ramsauer seit Jahren einsetzt. „Die Entwicklung der deutschen Städte und Gemeinden ist eine wichtige Aufgabe. Daher unterstützt der Bund die Kommunen mit der Städtebauförderung. Einschließlich der Kofinanzierung durch Länder und Kommunen sind dieses Jahr öffentliche Mittel in Höhe von knapp 1,4 Milliarden Euro für Erneuerungsmaßnahmen verfügbar“, so Ramsauer. In Augsburg wird damit der „Stadtumbau West“ finanziert, der unter anderem das Projekt Stadtumbau zur Anpassung an den demographischen und strukturellen Wandel darstellt.

Bürger wurden in Pläne mit einbezogen

Zu Beginn des Rundgangs über das ehemalige Kasernengeländes besuchten die Politiker die Kinder der Westparkschule. Das Bildungshaus WestPark  ist eines der ersten Gebäudekomplexe auf dem Gelände und beherbergt eine Grundschule, einen Hort, eine Kita und eine Krippe. Anschließend führte Dr. Kurt Gribl seinen Kollegen Ramsauer über das ehemalige Kasernengelände. Im ehemaligen Offizierscasino wurde noch einmal ausgiebig über die Konversion (Neugestaltung) der Sheridan-Kaserne gesprochen. Insgesamt gibt es 230 Hektar Konversionsflächen. Seit dem Rückzug der amerikanischen Soldaten im Jahr 1998 werden die Flächen zur zivilen Bebauung genutzt. Die Augsburger Bevölkerung ist seither in die Planung mit eingebunden. Wünsche und Anregungen zur Neugestaltung flossen in das Projekt mit ein, Inhalte des Ideenwettbewerbs wurden mit den Bürgern diskutiert.

Der neue SheridanPark ist eine kleine Stadt

2005 fand ein Realisierungswettbewerb statt, in der die Sheridan-Kaserne erstmals in SheridanPark umgetauft wurde. Seither nimmt der SheridanPark stetig Gestalt an. „Wir haben die Gründefizite in Augsburg stark ausgebaut. Es stehen uns bereits jetzt 20 Hektar an Grünflächen zur Verfügung, die auf große Akzeptanz bei den Anwohnern stoßen“, erklärt Gribl den Fortschritt. „Zuerst werden die privaten und gewerblichen Grundstücke ausgebaut, jeweils in kleinen überlebensfähigen Arealen. So können wir gewährleisten, dass die Bewohner nicht jahrelang in unfertigen Siedlungen wohnen müssen. Jedes Areal ist bisher für sich vollständig erschlossen.“ Ramsauer freut sich über die Entwicklung: „Hier sieht man, dass die Städteförderung im wahrsten Sinne des Wortes Berge versetzen kann. Die Umgestaltung des Areals ist modern und trotzdem sehr wohnlich. Auch die Nahversorgung ist vorbildlich geplant. Der SheridanPark ist wie eine kleine Stadt nicht von außen abhängig, aber trotzdem in den Stadtkern eingegliedert worden.“

Maßnahmen sichern sozialen Frieden

Auch Gribl betont die durchwegs positiven Aspekte des Projekts: „Die Städteentwicklung in Augsburg ist insgesamt sehr positiv. Mit diesen Ergebnissen können wir die Förderungen ohne schlechtes Gewissen rechtfertigen. Schließlich sind die Erneuerungen notwendig, um weiterhin den sozialen Frieden zu gewährleisten.“ Der Erfolg des Projekts gibt wahrlich Recht: Auf über 13 Hektar werden nach Abschluss der Umbauarbeiten knapp 2.000 Menschen wohnen und 4.000 neue Arbeitsplätze geschaffen sein. Die Wohnbauflächen sind bereits nahezu vollständig vermarktet, lediglich im Gewerbebereich sind noch Teilbereiche frei. Aufgrund der hervorragenden Annahme des Wohnangebots wird im Nordwesten des Areals derzeit eine Überplanung von Gewerbeflächen in weitere Wohnnutzung geprüft. Die vollständige Bebauung wird noch etwa 5 Jahre in Anspruch nehmen. 

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Vergangenen Freitag war Bundesverkehrsminister Dr. Peter Ramsauer zu Gast in der Augsburger Kongresshalle. Dort nahm er an der Mitgliederversammlung des RDA (Internationaler Bustouristikverband) teil. Anschließend lud ihn Augsburgs Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl zusammen mit dem schwäbischen Regierungspräsidenten Karl Michael Scheufele ein, das Areal der ehemaligen Sheridan-Kaserne zu besichtigen.

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Das Areal gehört zu den Projekten der Städtebauförderung, für die sich Ramsauer seit Jahren einsetzt. „Die Entwicklung der deutschen Städte und Gemeinden ist eine wichtige Aufgabe. Daher unterstützt der Bund die Kommunen mit der Städtebauförderung. Einschließlich der Kofinanzierung durch Länder und Kommunen sind dieses Jahr öffentliche Mittel in Höhe von knapp 1,4 Milliarden Euro für Erneuerungsmaßnahmen verfügbar“, so Ramsauer. In Augsburg wird damit der „Stadtumbau West“ finanziert, der unter anderem das Projekt Stadtumbau zur Anpassung an den demographischen und strukturellen Wandel darstellt.

Bürger wurden in Pläne mit einbezogen

Zu Beginn des Rundgangs über das ehemalige Kasernengeländes besuchten die Politiker die Kinder der Westparkschule. Das Bildungshaus WestPark  ist eines der ersten Gebäudekomplexe auf dem Gelände und beherbergt eine Grundschule, einen Hort, eine Kita und eine Krippe. Anschließend führte Dr. Kurt Gribl seinen Kollegen Ramsauer über das ehemalige Kasernengelände. Im ehemaligen Offizierscasino wurde noch einmal ausgiebig über die Konversion (Neugestaltung) der Sheridan-Kaserne gesprochen. Insgesamt gibt es 230 Hektar Konversionsflächen. Seit dem Rückzug der amerikanischen Soldaten im Jahr 1998 werden die Flächen zur zivilen Bebauung genutzt. Die Augsburger Bevölkerung ist seither in die Planung mit eingebunden. Wünsche und Anregungen zur Neugestaltung flossen in das Projekt mit ein, Inhalte des Ideenwettbewerbs wurden mit den Bürgern diskutiert.

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2005 fand ein Realisierungswettbewerb statt, in der die Sheridan-Kaserne erstmals in SheridanPark umgetauft wurde. Seither nimmt der SheridanPark stetig Gestalt an. „Wir haben die Gründefizite in Augsburg stark ausgebaut. Es stehen uns bereits jetzt 20 Hektar an Grünflächen zur Verfügung, die auf große Akzeptanz bei den Anwohnern stoßen“, erklärt Gribl den Fortschritt. „Zuerst werden die privaten und gewerblichen Grundstücke ausgebaut, jeweils in kleinen überlebensfähigen Arealen. So können wir gewährleisten, dass die Bewohner nicht jahrelang in unfertigen Siedlungen wohnen müssen. Jedes Areal ist bisher für sich vollständig erschlossen.“ Ramsauer freut sich über die Entwicklung: „Hier sieht man, dass die Städteförderung im wahrsten Sinne des Wortes Berge versetzen kann. Die Umgestaltung des Areals ist modern und trotzdem sehr wohnlich. Auch die Nahversorgung ist vorbildlich geplant. Der SheridanPark ist wie eine kleine Stadt nicht von außen abhängig, aber trotzdem in den Stadtkern eingegliedert worden.“

Maßnahmen sichern sozialen Frieden

Auch Gribl betont die durchwegs positiven Aspekte des Projekts: „Die Städteentwicklung in Augsburg ist insgesamt sehr positiv. Mit diesen Ergebnissen können wir die Förderungen ohne schlechtes Gewissen rechtfertigen. Schließlich sind die Erneuerungen notwendig, um weiterhin den sozialen Frieden zu gewährleisten.“ Der Erfolg des Projekts gibt wahrlich Recht: Auf über 13 Hektar werden nach Abschluss der Umbauarbeiten knapp 2.000 Menschen wohnen und 4.000 neue Arbeitsplätze geschaffen sein. Die Wohnbauflächen sind bereits nahezu vollständig vermarktet, lediglich im Gewerbebereich sind noch Teilbereiche frei. Aufgrund der hervorragenden Annahme des Wohnangebots wird im Nordwesten des Areals derzeit eine Überplanung von Gewerbeflächen in weitere Wohnnutzung geprüft. Die vollständige Bebauung wird noch etwa 5 Jahre in Anspruch nehmen. 

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