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Radioaktivität
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Radioaktivität

Radioaktivität

Das Atom-Unglück im japanischen Fukushima sorgt auch in Schwaben für Besorgnis. Viele Bürger fragen sich: Kommt die ausgetretene radioaktive Strahlung auch zu uns?

Die Besorgnis der Bevölkerung gründet in den Erfahrungen, die Deutschland vor mittlerweile 25 Jahren mit radioaktiver Strahlung gemacht hat. Durch die Atom-Katastrophe im ukrainischen Tschernobyl wurden damals nicht nur Russland, sondern auch weite Teile Europas radioaktiv verstrahlt. Insgesamt wurden in Europa etwa 3.900.000 km² mit mindestens 4 kBq/m² des radioaktiven Stoffes Cäsium 137 kontaminiert. Auch Deutschland war durch die ausgetretene radioaktive Strahlung betroffen. Durch die Verstrahlung des Bodens gelangte damals radioaktive Strahlung in Gemüse oder Kuhmilch.

Erreicht eine radioaktive Wolke Schwaben?

Im Zuge des Atom-Unglücks in Fukushima befürchten viele erneut, dass radioaktive Strahlung nach Europa und auch nach Schwaben gelangt. Doch wie berechtigt ist diese Sorge? Um diese Frage beantworten zu können, muss man sich vor Auge halten, wie sich radioaktive Strahlung über weite Strecken hinweg verbreitet. In die Atmosphäre freigesetzte radioaktive Stoffe werden mit dem Wind verteilt. Dabei nimmt die Konzentration der radioaktiven Stoffe in der Luft im Allgemeinen mit wachsender Entfernung vom Unfallort kontinuierlich ab. Somit verringert sich auch ihre Schädlichkeit für Gesundheit und Umwelt. Auch zerfallen einige Radionuklide während der Zeit, in der sie durch die Atmosphäre über weite Strecken transportiert werden.

Radioaktive Strahlung in Schwaben messbar

Außerdem werden bei jedem Niederschlag radioaktiven Partikel aus der Atmosphäre ausgewaschen. Die Menge an radioaktiver Strahlung, die mit einer so genannten radioaktiven Wolke nach Europa transportiert wird, verringert sich dadurch erneut. Schwaben liegt von Fukushima rund 9000 Kilometer entfernt. Die große Distanz zum Unfallort führt dazu, dass in Schwaben zwar die radioaktive Strahlung gemessen werden kann, aber keine gesundheitlichen Auswirkungen erwartet werden.

Radioaktive Strahlung aus Japan in Deutschland gemessen

In Deutschland betreibt das Bundesamt für Strahlenschutz auf dem „Schauinsland“ im Südschwarzwald ein hochempfindliches Messlabor. Dieses dient als Frühwarn-System für radioaktive Strahlung. Das Bundesamt für Strahlenschutz hat in Deutschland am 25.03.2011 erste Spuren von der in Japan freigesetzten radioaktiven Strahlung gemessen. Aufgrund der weiträumigen Verteilung und Verdünnung der radioaktiven Stoffe in der Atmosphäre wird nicht davon ausgegangen, dass durch den Unfall in Japan radioaktive Belastungen in Deutschland in gesundheitsrelevanter Höhe eintreten werden.

Mehr Informationen zum Thema radiaktive Strahlung in Deutschland gibt es unter www.bfs.de

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