Regionale Wirtschaft

Profitiert Bayerisch-Schwaben von den Corona-Lockerungen?

Die IHK Schwaben fordert Anfang Juni: Das Damoklesschwert der 7-Tages-Inzidenz muss weg. Außerdem wird erläutert, wie die Wirtschaft in Bayerisch-Schwaben mit den Corona-Lockerungen umgeht.

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„Der wirtschaftliche Schaden, den der Corona-Lockdown im bayerisch-schwäbischen Reise- und Gastgewerbe sowie in Teilen des stationären Einzelhandels hinterlassen hat, lässt sich weder durch Wirtschaftshilfen noch durch gute Geschäfte im verbleibenden Jahr ausgleichen. Dennoch werden es besonders diese hart getroffenen Branchen sein, die von den Lockerungen der bayerischen Corona-Beschränkungen profitieren werden“, kommentiert IHK-Präsident Dr. Andreas Kopton die heutigen Beschlüsse des Bayerischen Ministerrats. „Was wir allerdings weiterhin kritisieren, ist die starre und alleinige Ausrichtung an der 7-Tages-Inzidenz, die zusammen mit der bis Ende Juni gültigen Bundesnotbremse wie ein Damoklesschwert über der Wirtschaft hängt.“

Wirtschaftlicher Schaden lässt sich nicht ausgleichen

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Vor gut einem Monat haben 95 Prozent aller Unternehmen im bayerisch-schwäbischen Reise- und Gastgewerbe sowie 41 Prozent der regionalen Einzelhändler ihre Geschäftslage als „schlecht“ bezeichnet. Dieses erschreckende Ergebnis der aktuellen IHK-Konjunkturumfrage zeigt, dass sich der wirtschaftliche Schaden des Lockdowns auch durch die nun beschlossenen Öffnungsschritte nicht ausgleichen lässt. Kopton: „Das Insolvenzrisiko in den Corona-Branchen ist weitaus höher als in der restlichen Wirtschaft. Weitere Hiobsbotschaften, wie neuerliche Schließungen würden viele Unternehmen wirtschaftlich nicht überleben. Daher muss das Alles-oder-Nichts-Kriterium der 7-Tage-Inzidenz vom Tisch und einer ausgewogenen Entscheidungsgrundlage unter anderem aus Inzidenz, Impfquote und Intensivbettenauslastung Platz machen.“ So befinden sich beispielweise die beiden größten Freizeitparks Bayerisch-Schwabens in Landkreisen, die noch immer einen 7-Tages-Inzidenzwert nahe der Marke von 100 ausweisen.

Wirtschaft leidet unter ausfallenden Mitarbeitern

Neben der fehlenden Planungssicherheit leidet die regionale Wirtschaft quer über alle Branchen hinweg besonders unter teilweise kurzfristig ausfallenden Mitarbeitern – ob nun aufgrund von Ansteckung, Quarantäne oder notwendiger Kinderbetreuung. Vier von zehn Unternehmen bezeichneten dies als größtes Risiko für ihren wirtschaftlichen Erfolg. Daher begrüßt die IHK Schwaben auch die angekündigte Öffnung der Schulen und Kindertagesstätten, was besonders mit einer Entlastung der Familien einhergeht.

„Weiter Weg bis zum Ziel“

Kopton abschließend: „Für viele Branchen sind die heutigen Öffnungsschritte der mehr als überfällige Silberstreif am Horizont. Damit sich aber das Horrorszenario des letzten Herbstes und Winters nicht wiederholt, darf das Corona-Krisenmanagement trotz des Bundestagswahlkampfs jetzt nicht stehen bleiben. Die Impfkampagne muss ein Erfolg werden und mit digitalen Instrumenten müssen wir mehr über das Coronavirus lernen und Ansteckungsketten schneller unterbrechen. Die Richtung stimmt, doch bis zum Ziel ist es noch ein weiter Weg.“

 

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Wirtschaft leidet unter ausfallenden Mitarbeitern

Neben der fehlenden Planungssicherheit leidet die regionale Wirtschaft quer über alle Branchen hinweg besonders unter teilweise kurzfristig ausfallenden Mitarbeitern – ob nun aufgrund von Ansteckung, Quarantäne oder notwendiger Kinderbetreuung. Vier von zehn Unternehmen bezeichneten dies als größtes Risiko für ihren wirtschaftlichen Erfolg. Daher begrüßt die IHK Schwaben auch die angekündigte Öffnung der Schulen und Kindertagesstätten, was besonders mit einer Entlastung der Familien einhergeht.

„Weiter Weg bis zum Ziel“

Kopton abschließend: „Für viele Branchen sind die heutigen Öffnungsschritte der mehr als überfällige Silberstreif am Horizont. Damit sich aber das Horrorszenario des letzten Herbstes und Winters nicht wiederholt, darf das Corona-Krisenmanagement trotz des Bundestagswahlkampfs jetzt nicht stehen bleiben. Die Impfkampagne muss ein Erfolg werden und mit digitalen Instrumenten müssen wir mehr über das Coronavirus lernen und Ansteckungsketten schneller unterbrechen. Die Richtung stimmt, doch bis zum Ziel ist es noch ein weiter Weg.“

 

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