Konjunktur-Umfrage

IHK Schwaben: „Wir testen uns zu Tode“

Die Corona-Krise spaltet die bayerisch-schwäbische Wirtschaft – das betont die IHK Schwaben Mitte Mai bei der Veröffentlichung der Konjunkturergebnisse. Welche Risiken die Unternehmen aktuell sehen und wo die Problematik im Diskurs mit der Politik liegt.

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Am 12. Mai hat die IHK Schwaben die Ergebnisse der Konjunktur-Umfrage für das Frühjahr 2021 präsentiert. Das Motto dafür lautet dieses Mal: „Zwischen Erholung und Existenzängsten“.  In großen Teilen der bayerisch-schwäbischen Wirtschaft hellt sich die Stimmung allmählich wieder auf. Die Umfrage zum Frühjahr 2021 zeigt aber auch die Spaltung der Wirtschaft deutlich. Viele Unternehmen sind im neuerlichen Lockdown vom Gesamttrend der Wirtschaft abgehängt worden.

Wirtschaft ist auf Erholungskurs

IHK-Präsident Dr. Andreas Kopton betont: „Wir sind auf einem Erholungskurs“. Dieser Kurs habe jedoch laut Kopton verschiedene Gesichter, die sich auch gut in in die Vorstellung von Tag und Nacht eingliedern lassen. Das sei zum einen die robuste Industrie, die vor allem in Schwaben eine große Rolle spiele. Wenn es dieser Branche gut geht, so gehe es auch der Region gut, obwohl alles andere aktuell nicht so stark leuchtet. Das andere Gesicht sei die Gastronomie-, Reise-, Hotel und Einzelhandelsbranche – laut Kopton sei das die Nacht, in der endlich jemand das Licht anmachen müsse, damit auch hier wieder Licht strahlt.

Diskurs mit Politik erschwert sich

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„Wir freuen uns über die Tagseite, aber wir müssen definitiv mit der Politik über die Nacht reden – das wird jedoch immer schwieriger“, erklärt Kopton. Laut ihm habe die Politik während der Corona-Pandemie ihre Macht ausgenutzt und sei auch aktuell nicht bereit, Lockdown-Alternativen zu präsentieren oder sich anzuhören. Als Beispiel nennt der IHK-Präsident die Testungen auf das Corona-Virus: „Wir testen uns zu Tode“, dabei gebe es laut ihm in vielen Unternehmen Menschen, die sich dagegen weigern. Eine mögliche Alternative seien regelmäßige Abwassertests, die dann zurückverfolgt werden können, sodass nur noch in bestimmten Fällen die Testung erfolgen muss. Dieser Lösungsansatz werde jedoch von der Politik ignoriert und nicht ernst genommen. Ein weiteres Problem sei laut Kopton der Datenschutz, der vor allem stehe und die Situation dadurch erschwere.

Spaltung zwischen Industrie und Gastgewerbe groß

IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Marc Lucassen betont, dass die Rücklaufquote der aktuellen Konjunkturumfrage mit rund 50 Prozent sehr hoch sei und deutlich zeige, dass sich die Unternehmen aus der Region äußern möchten. Der Branchenvergleich der Umfrage zeigt, dass die Spaltung zwischen Industrie und Reise- sowie Gastgewerbe sehr groß ist. Dieser große Unterschied sei durch den zweiten Lockdown entstanden, der inzwischen seit rund sechs Monaten besteht. Trotzdem bestehe die Hoffnung, dass sich auch hier eine Erholung zeigen kann. Deutlich zeige sich außerdem auch, dass der Online-Handel zugenommen hat. Während im Frühjahr 2019 44 Prozent der Unternehmen Online-Umsätze verzeichnet haben, so sind es im Frühjahr 2021 68 Prozent.

Diese Risiken sehen die Unternehmen aktuell und in Zukunft

Für die Unternehmen seien die größten Risiken in der Zukunft die Energie- und Rohstoffpreise, die sinkende Inlandsnachfrage, der Fachkräftemangel sowie die sinkende Auslandsnachfrage. Aktuell während der Krise haben die Firmen vor allem mit Personalausfall, Lieferschwierigkeiten und dem Einbruch sowie der Stornierung von Aufträgen zu kämpfen. Trotzdem macht der IHK-Hauptgeschäftsführer Hoffnung: „Die Wirtschaft hält an den Mitarbeitern fest und es gibt nach wie vor offene Stellen auf dem Arbeitsmarkt. Die Wirtschaftliche Erholung setzt sich weiterhin fort und die erwartete Insolvenzwelle droht auch nicht.“ Auch Kopton betont: „Es wird eine Nach-Corona-Zeit geben.“  

 

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Wirtschaft ist auf Erholungskurs

IHK-Präsident Dr. Andreas Kopton betont: „Wir sind auf einem Erholungskurs“. Dieser Kurs habe jedoch laut Kopton verschiedene Gesichter, die sich auch gut in in die Vorstellung von Tag und Nacht eingliedern lassen. Das sei zum einen die robuste Industrie, die vor allem in Schwaben eine große Rolle spiele. Wenn es dieser Branche gut geht, so gehe es auch der Region gut, obwohl alles andere aktuell nicht so stark leuchtet. Das andere Gesicht sei die Gastronomie-, Reise-, Hotel und Einzelhandelsbranche – laut Kopton sei das die Nacht, in der endlich jemand das Licht anmachen müsse, damit auch hier wieder Licht strahlt.

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Spaltung zwischen Industrie und Gastgewerbe groß

IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Marc Lucassen betont, dass die Rücklaufquote der aktuellen Konjunkturumfrage mit rund 50 Prozent sehr hoch sei und deutlich zeige, dass sich die Unternehmen aus der Region äußern möchten. Der Branchenvergleich der Umfrage zeigt, dass die Spaltung zwischen Industrie und Reise- sowie Gastgewerbe sehr groß ist. Dieser große Unterschied sei durch den zweiten Lockdown entstanden, der inzwischen seit rund sechs Monaten besteht. Trotzdem bestehe die Hoffnung, dass sich auch hier eine Erholung zeigen kann. Deutlich zeige sich außerdem auch, dass der Online-Handel zugenommen hat. Während im Frühjahr 2019 44 Prozent der Unternehmen Online-Umsätze verzeichnet haben, so sind es im Frühjahr 2021 68 Prozent.

Diese Risiken sehen die Unternehmen aktuell und in Zukunft

Für die Unternehmen seien die größten Risiken in der Zukunft die Energie- und Rohstoffpreise, die sinkende Inlandsnachfrage, der Fachkräftemangel sowie die sinkende Auslandsnachfrage. Aktuell während der Krise haben die Firmen vor allem mit Personalausfall, Lieferschwierigkeiten und dem Einbruch sowie der Stornierung von Aufträgen zu kämpfen. Trotzdem macht der IHK-Hauptgeschäftsführer Hoffnung: „Die Wirtschaft hält an den Mitarbeitern fest und es gibt nach wie vor offene Stellen auf dem Arbeitsmarkt. Die Wirtschaftliche Erholung setzt sich weiterhin fort und die erwartete Insolvenzwelle droht auch nicht.“ Auch Kopton betont: „Es wird eine Nach-Corona-Zeit geben.“  

 

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