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Premium AEROTEC trennt sich zügig von Vorständen
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Premium AEROTEC GmbH

Premium AEROTEC trennt sich zügig von Vorständen

Der unternehmensweite Umbau bei AEROTEC verunsichert die Angestellten – IG Metall verlangt schnelle Klärung, Foto AEROTEC

Premium AEROTEC intensiviert seine Anstrengungen bei ihrem unternehmensweiten Umbau mit dem Ziel, möglichst schnell die Produktivität zu steigern. Konkret heißt das auch, dass sich das Unternehmen unter anderem von seinen drei Vorständen trennt. Der IG Metall bereiten die umfangreichen Versprechungen von Kostensenkungen und diverser Optimierungen Bauchschmerzen.

Bei AEROTEC wird klar Schiff gemacht. In Anbetracht der internen Umbaumaßnahmen wird auch im Management frischer Wind Einzug halten. Der Vorsitzende der Geschäftsführung (CEO) Kai Horten, Finanzchef (CFO) Dr. Helmut Kretschmer sowie Personalchef Dr. Wolfram werden das Unternehmen verlassen. Horten und Sauer sind mit sofortiger Wirkung nicht mehr Teil von AEROTEC. Kretschmer bleibt bis Ende Juni 2013. Günter Butschek, der Vorsitzende des Aufsichtsrats von Premium AEROTEC, bedankte sich bei den ehemaligen Mitarbeitern und betont: „Seit der Gründung von Premium AEROTEC ist viel erreicht worden. Nun gilt es, die Voraussetzungen dafür zu schaffen, den hohen Auftragsbestand des Unternehmens in den kommenden Jahren effizient abarbeiten zu können. Dazu ist eine Rückgewinnung der Produktivität des Unternehmens erforderlich.“

Kosten werden intensiv geprüft

Die besagte Rückgewinnung soll durch eine Umstrukturierung des Unternehmens sowie einer deutlichen Kostensenkung bis 2015 verbunden sein, um nachhaltige Gewinne zu erzeugen. Das Unternehmen hat dafür ein umfangreiches Maßnahmenpaket ausgearbeitet. Dabei würden die bisher getroffenen Vereinbarungen, wie zum Beispiel Standort- und Beschäftigungssicherung  bis 2020, berücksichtigt und enge Gespräche mit dem Gesamtbetriebsrat geführt werden. Vor allem Kostensenkungen stehen im Zentrum der Optimierungsmaßnahmen. Nachdem der Luftfahrtzulieferer außenstehende Arbeitskraft eingeholt hatte, um den Produktionshochlauf zu bewältigen, werde nun genau geprüft, welche Unterstützung noch benötigt werde. Auch bei den Zulieferern wird Premium AEROTEC sich stärker auf wenige aber dafür leistungsfähigere Zulieferketten konzentrieren. Marco Wagner wird neuer Geschäftsführer Personal und Arbeitsdirektor. Er konnte bereits Erfahrung als Personalleiter bei Airbus und in verschiedenen Leitungsfunktionen bei der Verteidigungssparte bei EADS sammeln. Ein neuer CEO und CFO steht noch nicht fest, würden aber in Kürze berufen.

Kostensenkungen weckt Sorge bei IG Metall

Während die Optimierungsmaßnahmen der Geschäftsabläufe im vollen Gange sind, machen sich Zweifel bei den Beschäftigten der vier deutschen Standorten der Premium AEROTEC in Augsburg, Nordenham, Varel und Bremen breit. Die IG Metall Augsburg nahm zu dem Umbau des Luftfahrtzulieferers Stellung. Die überraschende Ausscheidung des Vorsitzenden und zwei weiteren Mitgliedern und die Ankündigung den Umbau zu intensivieren, um die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit zu steigern, würde die Angestellten verunsichern. Ebenso würde Premium AEROTEC den Standorten mit ihren Maßnahmen vorwerfen, unproduktiv zu sein. An allen Standorten würde die Lieferfähigkeit gegenüber Airbus durch zusätzliche Schichten, Wochenend- und Feiertagsarbeit sowie Mehrarbeit in den letzten Jahren aufrechterhalten werden.

Verunsicherung auch bei weiteren EADS-Konzerngesellschaften

„Es scheint unterschiedliche Wahrnehmungen über die Realitäten und Notwendigkeiten bei der Premium AEROTEC GmbH als einen der zentralen Zulieferer für Airbus zu geben“, so der Gesamtbetriebsratsvorsitzende der Premium AEROTEC GmbH Thomas Busch. „In dieser Situation wird deutlich, dass es gut war, die Vereinbarung zur Sicherung von Beschäftigung und Standorten bis 2020 abzuschließen.“ Auch sein Stellvertreter bei Premium AEROTEC und geschäftsführendes Vorstandsmitglied IG Metall, Jürgen Kerner, verlangen Klärung statt pauschaler Ankündigungen von Kostensenkungen, die die Angestellten verunsichern. Die Maßnahmen lösen bei anderen Konzerngesellschaften von EADS ebenfalls Ungewissheit aus. Die Betriebsräte aus dem Airbus-Bereich haben ihre Solidarität mit dem Beschäftigten bei Premium AERTOTEC bereits bekundet. 

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