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Praktiker-Retter Globus in der Tarif-Bredouille
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ver.di Bayern

Praktiker-Retter Globus in der Tarif-Bredouille

Praktiker ging insolvent, die Globus-Unternehmensgruppe bot sich als Retter in der Not an und übernahm viele Praktiker- und Max Bahr-Filialen. Die Gewerkschaft ver.di schießt bereits vor und kritisiert die Lohnstruktur von Globus.

Kaum hat die Globus-Unternehmensgruppe die neue Lohnstruktur präsentiert, gibt es die ersten Kritiken. Ver.di bezeichnete die Lohnstruktur als „Mogelpackung“ und als einen „Akt von Unternehmerwillkür“. Dies gehe zu Lasten tausender Beschäftigter. „Das von der Globus-Geschäftsführung vorgeschlagene Entgeltmodell ist nicht tragbar, weil es die Beschäftigten dauerhaft von den tariflichen Leistungen des Einzelhandelstarifvertrages abschneidet. Die Beschäftigten fragen zu Recht: ‚Wo bleiben unsere drei Prozent?‘ So groß ist nämlich die Diskrepanz zwischen dem Globus-Modell und der Entgeltsteigerung nach den aktuellen regionalen Tarifabschlüssen im Einzelhandel. Tausende Beschäftigte brauchen den existenziellen Schutz von Tarifverträgen statt einseitiger Unternehmenszusagen“, betonte Hans Kroha, ver.di-Verhandlungsführer bei Globus.

Liegt eine Tarifflucht vor?

Die Unternehmen der Globus-Gruppe haben bereits seit Jahren - beginnend mit den Bau- und Fachmärkten und einigen der SB-Warenhäuser - Schritt für Schritt Tarifflucht begangen. Zusätzlich habe Globus mit Hilfe einer konzerneigenen Leiharbeitsfirma eine Politik der Personalkostensenkung verfolgt, um sich somit Wettbewerbsvorteile zulasten der Beschäftigten zu verschaffen. Das möchte ver.di rigoros verhindern.

„Entgeltstruktur ist Mogelpackung“

„Der medienwirksam inszenierte Austritt von Globus aus der Tarifbindung im April vergangenen Jahres war eine Farce, weil die Globus-Unternehmensgruppe bereits seit Jahren auf Tarifflucht war. Die Begründung, man wolle endlich eine neue Entgeltstruktur etablieren, ist nichts weiter als eine Mogelpackung. Globus will sich weiterhin mittels Personalkostenreduzierung Wettbewerbsvorteile verschaffen“, so der Gewerkschafter. „Globus versucht es als gute Botschaft zu verkaufen, dass firmeneigene Leiharbeiter und ausgegliederte Regalverräumkräfte fest eingestellt werden sollen. Das soll davon ablenken, dass die Beschäftigten der Globus-Gruppe dauerhaft vom Tarif und dem existenziellen Schutz der Tarifverträge abgekoppelt werden. Tatsache ist aber, dass die vollmundig angekündigte Integration der Leiharbeiter nur dort statt-finden soll, wo Globus-Häuser zuvor der neuen Lohnstruktur zugestimmt haben. Und zur Frage der Eingliederung der Regalverräumer gibt es bislang nur nebulöse Antworten“, kritisierte Kroha.

ver.di kämpft für Rückkehr in Tarifbindung

„Wir werden die Beschäftigten über die Konsequenzen der neuen Globus-Lohnstruktur informieren und die nächsten Schritte beraten. Klar ist: Wir werden gemeinsam für die Rückkehr der Unternehmensgruppe in die Flächentarifverträge des Einzelhandels kämpfen.“ Nach der Verkündung des offiziellen Austritts aus der Tarifbindung wurde bereits im Juni letzten Jahres eine Globus-Tarifkommission gegründet. Ziel war es, in die Tarifbindung zurückzukehren. 

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