B4B Schwaben

Holen Sie sich B4BSCHWABEN.de auf Ihr Smartphone.
Klicken Sie auf das Symbol zum „Teilen” in der Toolbar von Safari. Finden Sie die Option „Zum Home-Bildschirm”. Mit einem Klick auf „Hinzufügen” ist die Installation abgeschlossen! Schon ist die Website als App auf Ihrem iOS-Gerät installiert.

 / 
B4B Nachrichten  / 
Augsburg  / 
Präg: Ist E-Fuels der Kraftstoff der Zukunft?
Anzeige

Wir benötigen Ihre Zustimmung zum Laden dieser Anzeige!

Wir verwenden einen Drittanbieterdienst, um Anzeigen darzustellen, die möglicherweise Daten über Ihre Aktivität sammeln. Bitte überprüfen Sie die Details und akzeptieren Sie den Dienst, um diese Anzeige zu sehen.

Dieser Inhalt darf aufgrund von Trackern, die dem Besucher nicht bekannt gegeben werden, nicht geladen werden. Der Website-Eigentümer muss die Website mit seinem CMP einrichten, um diesen Inhalt in die Liste der verwendeten Technologien aufzunehmen.

powered by Usercentrics Consent Management Platform
Veranstaltung

Präg: Ist E-Fuels der Kraftstoff der Zukunft?

 Präg und das eFuels Forum machten in Augsburg auf den alternativen Kraftstoff eFuels aufmerksam.
Präg und das eFuels Forum machten in Augsburg auf den alternativen Kraftstoff eFuels aufmerksam. Foto: B4BSCHWABEN.de

Auf einer gemeinsamen Infoveranstaltung in Augsburg informierten der Energiedienstleister und das eFuel-Forum über den derzeitigen Stand des alternativen Kraftstoffs. Was eFuels sind und welche Vorteile Präg sich davon für die Mobilitätswende verspricht.

Der Verkehr von morgen muss so umweltfreundlich wie möglich auf seinen Rädern rollen. Viel Zeit bleibt für die Bewältigung dieser Herausforderung nicht mehr. Doch noch sind Elektrofahrzeuge und Wasserstofftechnologien nicht in der Lage die Mobilitätswende herbeizuführen. Präg Energie GmbH & Co. KG aus Kempten machte nun auf eine Alternative aufmerksam, für die es keine Infrastruktur und Neuwagen brauche. Ob über den Luftweg, das Meer oder die Straße soll eFuel das Zeug zur klimaneutralen Alternative haben.

Erstmals wurde während der Veranstaltung eFuel auf Augsburger Boden in ein Auto getankt. Foto: B4BSCHWABEN.de

Mobilitätswende ohne Umbauten?
Anzeige

Wir benötigen Ihre Zustimmung zum Laden dieser Anzeige!

Wir verwenden einen Drittanbieterdienst, um Anzeigen darzustellen, die möglicherweise Daten über Ihre Aktivität sammeln. Bitte überprüfen Sie die Details und akzeptieren Sie den Dienst, um diese Anzeige zu sehen.

Dieser Inhalt darf aufgrund von Trackern, die dem Besucher nicht bekannt gegeben werden, nicht geladen werden. Der Website-Eigentümer muss die Website mit seinem CMP einrichten, um diesen Inhalt in die Liste der verwendeten Technologien aufzunehmen.

powered by Usercentrics Consent Management Platform

Als Gastgeber leitete Prägs Geschäftsführer Klaus-Rüdiger Bischoff die Präsentation des Kraftstoffs in Augsburg mit überzeugten Worten ein: „eFuels werden mit Ökostrom klimaneutral hergestellt, sie sind in allen herkömmlichen Fahrzeugen einsetzbar und wir können die vorhandene Infrastruktur wie Tankstellen problemlos weiternutzen.“ Neben allen Verkehrsmitteln sei der Energieträger laut ihm „auch auch für die 18 Millionen Öl- und Gasheizungen geeignet, die es in Deutschland gibt.“

Geht es nach Dr. Lorenz Keine vom eFuels Forum, werde das der Schlüssel zur Zielerreichung des Pariser Klimabkommens. „Leider sieht das EU-Parlament das anders und will konventionelle PKW und Transporter ab 2035 verbieten“, hielt er enttäuscht fest.

Dr. Lorenz Kien will eFuel zum Kraftstoff der Zukunft machen. Foto: B4BSCHWABEN.de

So wird der Kraftstoff erzeugt
Anzeige

Wir benötigen Ihre Zustimmung zum Laden dieser Anzeige!

Wir verwenden einen Drittanbieterdienst, um Anzeigen darzustellen, die möglicherweise Daten über Ihre Aktivität sammeln. Bitte überprüfen Sie die Details und akzeptieren Sie den Dienst, um diese Anzeige zu sehen.

Dieser Inhalt darf aufgrund von Trackern, die dem Besucher nicht bekannt gegeben werden, nicht geladen werden. Der Website-Eigentümer muss die Website mit seinem CMP einrichten, um diesen Inhalt in die Liste der verwendeten Technologien aufzunehmen.

powered by Usercentrics Consent Management Platform

Für die Herstellung der Alternative zu herkömmlichen Energieträgern sind Wasser, Strom und Kohlendioxid nötig. Über eine Elektrolyse wird Wasserstoff gewonnen, der sich im nächsten Schritt mit dem CO2 zusammensetzt. Dabei sollen keine weiteren Schadstoffe im Gegensatz zu fossilen Brennstoffen entstehen. Als größter Kritikpunkt gelte jedoch die verbrauchte Menge an Strom, den Dr. Kiene deshalb dort produzieren möchte, „wo es Sonne und Wind im Überfluss gibt“.

Für ihn ergebe sich in diesem Szenario dadurch ein weiterer positiver Nebeneffekt: „Der grüne Strom würde dann vor Ort in eFuels verflüssigt und kann anschließend problemlos in die ganze Welt exportiert werden. Die Technologie könnte in Ländern wie Afrika oder Südamerika einen enormen ökonomischen Aufschwung bewirken.“

Klimawandel ist keine isolierte Herausforderung
Anzeige

Wir benötigen Ihre Zustimmung zum Laden dieser Anzeige!

Wir verwenden einen Drittanbieterdienst, um Anzeigen darzustellen, die möglicherweise Daten über Ihre Aktivität sammeln. Bitte überprüfen Sie die Details und akzeptieren Sie den Dienst, um diese Anzeige zu sehen.

Dieser Inhalt darf aufgrund von Trackern, die dem Besucher nicht bekannt gegeben werden, nicht geladen werden. Der Website-Eigentümer muss die Website mit seinem CMP einrichten, um diesen Inhalt in die Liste der verwendeten Technologien aufzunehmen.

powered by Usercentrics Consent Management Platform

Damit zeigt sich, dass das eFuels Forum versucht über die Landesgrenzen hinaus zu denken. Für die Nutzung von Wasserstoff und Ladesäulen gebe es nach Ansicht von Dr. Kiene in Ländern ohne deutschen Wohlstand nicht ausreichend Mittel. Doch es bringe nichts, wenn nur einzelne Nationen sich von schädlichen Energieträgern loslösen. So sei es das Ziel eFuels als eine globale Lösung voranzubringen. Nicht nur Präg aus Kempten beteiligt sich daran, sondern auch Porsche und Siemens Energy. Die beiden Unternehmen planen den Bau einer Produktionsanlage in Chile, mit der 2026 ganze 550 Millionen Liter Kraftstoff gewonnen werden sollen.

Artikel zum gleichen Thema