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PRÄG in Augsburg: Standort für weiteres Wachstum bereit
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Energiewende

PRÄG in Augsburg: Standort für weiteres Wachstum bereit

 Foto: Iris Zeilnhofer/B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABE
Johannes Gösling und Harald Günzer am PRÄG Standort Augsburg.

Der Energie-Anbieter PRÄG rüstet sich für verschiedene Wege der Energiewende und investiert in neue Geschäftsfelder wie die E-Mobilität. Wachstumspotenzial in einem weiteren Feld gibt es dabei besonders auch an der Niederlassung Augsburg.

Wohin die Energiewende in Deutschland führt, dass wird erst die Bildung einer neuen Regierung zeigen, erklärte Johannes Gösling, Geschäftsführer PRÄG Energie, bei einem Rundgang auf dem Gelände in der Fuggerstadt. Im Moment sei vieles noch in der Schwebe. Die Rahmenbedingungen durch die Politik seien noch nicht bekannt. Fragen nach der finanziellen Belastung auf Gas und Öl oder einer CO2-Steuer sind beispielsweise noch nicht geklärt.

Pelletlager und Silos in Augsburg

„Der Markt, die Kunden, die Vorschriften und der Umweltanspruch ändern sich. Wir wollen die Energie dafür liefern“, erklärte Gösling. Unsicher blickte er deswegen jedoch nicht in die Zukunft. Das Unternehmen sei breit aufgestellt. Neben den großen Öl-Tanks am Standort Augsburg gibt es seit ein paar Jahren beispielsweise auch ein Lager und zwei Silos für Pellets. Die größten und modernsten in der Region, wie auch Niederlassungsleiter und Produktmanager Harald Günzer bekräftigte.

Seit ein paar Jahren setzt der Energieanbieter PRÄG auf Pellets. In Augburg befindet sich das größte Lager der Region für diesen Heizstoff. Die Anlage ist komplett digitalisiert.

Fotos: Iris Zeilnhofer/B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN

Voll digitalisierte Anlage

Mit zwei Sieben, die die Pellets durch Rütteln und Gebläse von Staub befreien, sorge die Anlage für eine gute Qualität des biologischen Kraftstoffes. Sowohl Anlieferung wie auch die Abholung funktionieren vollautomatisch. Aus Sicherheitsgründen ist bei der Anlieferung jedoch ein Lagerist vor Ort. Das Ganze sei so konzipiert, dass auch weitere Silos an die Anlage angeschlossen werden können. In den Plänen seien bereits zwei zur Erweiterung vorgezeichnet.  Zudem will PRÄG die Anlage an das Güterverkehrsnetz anbinden. Dazu fehlen nur noch rund 200 Meter Schienen.

Rohstofftransport auf der Schiene

Die Anlieferung von Rohstoffen per Bahn ist spielt eine wichtige Rolle für den Standort Augsburg. Ein Großteil wird über Schienen nach Augsburg geliefert. Seit 20 Jahren ist PRÄG zudem Gesellschafter der Augsburger Localbahn. Es sei ein „strategisches Investment“ gewesen, wie Johannes Gösling berichtete. Schon zuvor sei der Energieanbieter mit einer der größten Kunde gewesen. Noch wird nur das Öl so an den Standort transportiert. Sobald die Umschlagmenge von Pellets es zulässt, wird auch das Lager angeschlossen. 2017 verzeichnete PRÄG ein Wachstum von 60 Prozent bei den Pellets. 

Im angestammten Mineralölgeschäft wuchs das Unternehmen sogar besser als der Gesamtmarkt: Der Absatz stieg um neun Prozent. Darin enthalten sind die Kraftstoffprodukte im Tankstellenbereich, die um gut elf Prozent wuchsen. Das Absatzplus im Tankstellengeschäft ist vornehmlich dem Kauf von 20 Tankstellen zuzuschreiben.

Anlieferung von Öl bei PRÄG, rechts die Tanks. Foto: PRÄG

Anlieferung von Öl bei PRÄG, rechts die Tanks. Foto: PRÄG

 

Geschäftsfeld Elektromobilität auf dem Vormarsch

Von Mineralstoffanbieter zum Energieanbieter lautet daher die Devise von PRÄG, wie der Geschäftsführer weiter ausführte. Dies zeigt sich auch im neusten Geschäftsfeld des Unternehmens: Elektromobilität. Die erste E-Ladestation eröffnete PRÄG im letzten Sommer im Forum Allgäu in Kempten. Das Angebot werde gut genutzt, vor allem im Hinblick auf die Menge der E-Autos. die auf den Straßen unterwegs sind. Wirtschaftich sei das Angebot jedoch noch nicht, für den Tankstellenbetrieb des Unternehmens strategisch aber wichtig. Seit 15 Jahren betreibt PRÄG die Tankstellenmarke PINOIL.

Alternativen zur E-Mobilität in der Entwicklung

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So interessant die Elektromobilität aus jetziger Sicht auch sei, sieht das Unternehmen auch alternative Technologien als zukunftsfähig an. Neue Kraftstoffe in der Forschung und in Pilotanlagen seien vielversprechend. „Da ist viel in der Entwicklung“, erklärte Gösling. Er betonte daher, auf dem Energiemarkt aufgeschlossen zu bleiben.

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