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Posthalterei: „Die Lage in der Gastronomie ist sehr ernst“
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Gastronomiegewerbe

Posthalterei: „Die Lage in der Gastronomie ist sehr ernst“

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Die Gastgeber der alten Posthalterei, Manuela und Marc Schumacher. Foto: Alte Posthalterei

Die Gastronomie-Branche leidet stark unter den Corona-Maßnahmen – so auch aktuell im „Lockdown Light“. Was bereits der erste Lockdown mit seinem Betrieb gemacht hat und was sich allgemein durch das Virus verändert hat, verrät Marc Schumacher, Gastgeber in der alten Posthalterei in Zusmarshausen.

B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN: Die Corona-Pandemie hat die Hotelszene hart getroffen. Wie würden Sie die aktuelle Lage beschreiben?

Marc Schumacher: Corona zählt definitiv zu den größten Herausforderungen in der heutigen Zeit. Die wichtigste Aufgabe unseres Landes hierbei ist es, Menschenleben zu schützen und zu retten. Ich bewerte die Maßnahmen zu Beginn der Pandemie als akzeptabel, richtig und sinnvoll. Aber gerade in der Gastronomie und Hotellerie wurden immens viel geleistet. Wir haben beispielsweise gemeinsam mit Experten funktionierende Hygienekonzepte und nachvollziehbare Kontaktlisten erarbeitet. Die absolute Mehrheit der Gastronomen und Gäste hielten sich an die Vorschriften und Regeln. Daher betrug der Anteil der Neuinfektionen aus der Gastronomie laut RKI auch nur 0,5 Prozent. Das Gastgewerbe ist meiner Meinung nach nicht das Problem, sondern Teil der Lösung. Wir kontrollieren ein sicheres Zusammenkommen. Lockdown und Sperrstunde führen dazu, dass Menschen sich in unkontrollierten Bereichen treffen. Deshalb bewerte ich die aktuelle Lage in der Gastronomie als sehr ernst.

Was hat sich seit dem ersten Lockdown im Hotelalltag verändert?

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Gerade bei uns als Businesshotel hat sich das Klientel gedreht –– wir haben mittlerweile mehr Kurzurlauber und kulinarische Gäste. Aber auch der Arbeitsalltag hat sich verändert: kurzfristigere Dienstpläne, mehr Arbeit durch die Hygienekonzepte aber auch ein viel stärkerer Zusammenhalt innerhalb des Teams.

Welche Hygienemaßnahmen setzen Sie schon immer um und was ist durch die Pandemie hinzugekommen?

Wir hatten das Glück schon vorher von der Hygieneakademie Augsburg betreut zu werden. Dadurch hatten wir bereits vor Corona strengere Hygieneregeln. Natürlich sind jetzt zum Schutz der Mitarbeiter und Gäste mehrere neue Aspekte hinzugekommen: ein Lüftungskonzept, mehr Desinfektionsmöglichkeiten sowie Maskenpflicht und Abstandsregelungen.

Wie hat sich der diesjährige Sommer-Tourismus von den letzten Jahren abgehoben?

Der diesjährige Sommertourismus war sehr spontan geprägt. Gäste entschieden sich spontan zu kommen aber auch spontan zu stornieren – was die Planung deutlich komplizierter gemacht hat.

War dieses Jahr ein Trend zu Inlandsreisen zu erkennen?

Ausländische Hotelgäste hatten wir so gut wie gar nicht, dafür aber aus allen Ecken Deutschlands.

Wie kann die Hotel-Branche versuchen, mehr Gäste anzulocken?

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Man muss seine regionalen Highlights raussuchen und diese bewerben. Wir haben hier gerade im Landkreis Augsburg neben dem Legoland so viele kleine schöne Fleckchen, die insgesamt noch viel interessanter sind wie nur einer. Diese sollten beworben werden. Wir müssen auch hier enger mit Tourismusverbänden und Landkreisen zusammen arbeiten. Es sind kreative Ideen gefragt.

Inwieweit haben Sie Unterstützung vom Staat erfahren?

Wir haben die Einmalzahlung bekommen und natürlich Kurzarbeitergeld. Die meiste Unterstützung, wenn auch nicht finanziell, haben wir von unserem Verband Dehoga erhalten – was die Mitarbeiter hier geleistet haben ist sehr wertvoll für uns gewesen. Ebenso auch die Tipps der IHK Schwaben.

Wie sieht Ihre Prognose für die nächsten Monate aus?

Wenn es nicht wieder Lockerungen in der Gastronomie gibt, sehen wir für das Weihnachts- und Silvestergeschäft schwarz. Das wird und ist auch schon eine neue und riesige Herausforderung.

 

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