Nach lange Gesprächen

Plakatstreit in Augsburg: 500-Personen-Grenze endgültig gekippt

Die Plakatständer an Augsburgs Straßen. Foto: B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN
Viele Monate stand die Zukunft der Plakatierung von Kultur-Veranstaltungen in Augsburg in der Diskussion. Nun wurde ein Kompromiss gefunden, mit dem sich sowohl die Stadt Augsburg als auch die Club und Kulturkommission einverstanden zeigen.

„Die Diskussionen zum Thema Plakatierung sind uns schon aus vergangenen Jahrzehnten bekannt. Von diesen Erfahrungen konnten wir nun profitieren und sind schnell zu einem Ergebnis gekommen“, erklärt Richard Goerlich, Referent von Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl. Die neuen Regelungen gelten ab 1. Juli 2017.

Pro Veranstaltung höchstens 120 Plakate

„Die Beschränkung zur Plakatierung von Veranstaltungen mit mehr als 500 Besuchern wurde endgültig aufgehoben, da damit sehr viele Event-Locations ausgeschlossen wären. Außerdem wurde nun festgelegt, mit wie vielen Plakaten die Veranstalter für welche Dauer werben dürfen“, so Ekkehard Schmölz, Leiter des Stadtmarketings Augsburg. Die 500 Plakatständer, die parallel zur Straße aufgestellt werden, werden vom Stadtmarketing an die Veranstalter vergeben. Pro Veranstaltung können 60 Ständer mit zwei Seiten für zwei Wochen gebucht werden. Sollten die Ständer länger benötigt werden, müssen zusätzlich die neuen CLP (City-Light-Poster) Vitrinen an den Haltestellen der öffentlichen Verkehrsmittel gebucht werden.

Im Plakatstreit konnte eine Einigung gefunden werden. Foto: Isabell Walter/B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN

Club und Kulturkommission setzt zwei Ziele durch

Die CLP-Vitrinen sollen im Vergleich zur Straßenwerbung gerade für kleinere Veranstaltungen interessanter sein. So zeigen sich auch die Vorstände der Club und Kulturkommission Sebastian Karner und Lothar Schlessmann mit dem Kompromiss zufrieden. „Wir hatten das Ziel, die 500-Personen-Grenze zu kippen und auch eine Lösung für kleinere Veranstaltungen zu finden. Beides ist uns gelungen. Auch die Reduzierung der Zahl an Plakaten hat ihre Vorteile. So werden 120 Plakate unter 1.000 Plakaten besser wahrgenommen als bei 2.400 Plakaten“, führt Karner auch die Reduktion der Plakatständer von 1.200 auf 500 aus. Besonders profitieren Veranstalter außerdem von der Regelung, dass kommerzielle Werbung auf den Plakatständern des Stadtmarketings nicht mehr zulässig ist.

Neue Edelstahlständer an den Straßen

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„Um das Stadtbild zu verschönern, werden die alten Plakatständer durch neue, festinstallierte Edelstahlständer ausgetauscht. Neben der schöneren Optik bringt das auch Verbesserungen im Bereich Umweltschutz. Während die alten Plakate geklebt wurden, werden sie in den Kästen mit Rahmen künftig ohne Kleber befestigt. Dies übernimmt auch weiterhin die Firma Pfau GmbH, die schon bislang für die Plakatierungen zuständig war. Das hat eine Ausschreibung entschieden“, erklärt Schmölz weiter.

Gersthofen darf auch künftig nicht mehr an Augsburgs Straßen werben

Wie schon in jüngster Vergangenheit dürfen auch künftig keine Veranstaltungen mehr an der Straße beworben werden, die im Augsburger Umland stattfinden – wie beispielsweise Gersthofen. Dieser Umstand hat bereits für Unmut gesorgt. „Dies war zwar anfänglich ein Schock, gerade für die Stadthalle Gersthofen als Veranstaltungsort, doch die Stadt hatte Zeit, sich auf die Veränderung einzustellen. Es ist außerdem zu betonen, dass es neben der Werbung an den Straßen auch noch andere Werbemöglichkeiten gibt, wie die neuen CLP-Vitrinen. Diese sind zwar etwas teurer, werden dafür aber beleuchtet“, so Stefan Schleifer vom Kulturreferat.

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Neue Edelstahlständer an den Straßen

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