Wirtschaftsjahr 2022

Peter Lachenmayr erwartet „harte Lockdown-Maßnahmen“

Peter Lachenmayr, Vorstandsmitglied der Sparda-Bank, befürchtet dass die Erholung der Konjunktur erst spät einsetzen wird. Im Interview erklärt er welche Herausforderungen er auf Bayerisch-Schwaben zukommen sieht.

 

B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN: Wie ist Ihre Prognose für das Wirtschaftsjahr 2022 bezogen auf die Region Bayerisch-Schwaben? 

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Peter Lachenmayr: In Anschluss an die kräftige wirtschaftliche Erholung im Sommer 2021 haben sich nun aktuell die Konjunkturrisiken erheblich verstärkt. Neben den Lieferkettenengpässe, insbesondere in Bezug auf Vorprodukte in der Industrie, dominiert mal wieder eine neue Corona-Variante das Geschehen. In fast allen Ländern sehen wir stark steigende Infektionszahlen was mit Einschränkungen und somit auch Konsumzurückhaltung einhergeht. Omikron dürfte Anfang nächsten Jahres die zu erwartende fünfte Welle in der Corona-Pandemie einläuten und damit in der Folge auch die Wahrscheinlichkeit für harte Lockdown-Maßnahmen deutlich ansteigen lassen.

Nach dem Winterhalbjahr ist dann allerdings von umfangreichen Corona-Erleichterungen sowie dem allmählichen Lösen der Lieferengpässe auszugehen. Dies sollte somit auch die Basis für stärkeres Wachstum legen. Eine besondere Beachtung gilt der Entwicklung der Inflationsraten. Diese sind zuletzt deutlich gestiegen und werden auch in 2022 auf einem höheren, als dem bisherig gewohnten, Niveau liegen. Gerade die höheren Energie- und Rohstoffpreise werden bei uns in der Region erst mit einer verzögerten Anpassung wirksam. Somit lässt die konjunkturelle Erholung noch etwas auf sich warten.

Die bisherige Geldpolitik der Europäischen Zentralbank ist ultra-expansiv ausgerichtet. Auch wenn das in der Folge der Corona-Krise aufgelegte Anleiheaufkaufprogramm im März 2022 wie geplant ausläuft sind Zinserhöhungen weiterhin nicht in Sicht.

Von diesen Entwicklungen kann sich natürlich auch der Wirtschaftsraum Bayerisch-Schwaben nicht abkoppeln. Während im Herbst 2021 nach der IHK-Konjunkturumfrage das Vor-Corona-Niveau noch deutlich übertroffen wurde, sind mittlerweile die Zweifel wieder deutlich gewachsen.

 

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Die Herausforderungen aus der aktuellen wirtschaftlichen Lage lassen sich vielfach auch im Bankgewerbe wiederfinden. Durch das weiterhin extrem niedrige bzw. negative Zinsniveau steht das bisherige klassische Geschäftsmodell der Fristentransformation vor großen Herausforderungen. Insofern haben wir eine Reihe an Maßnahmen aufgesetzt um die Zukunftsfähigkeit unserer Bank weiter zu untermauern. Beispielsweise sind hier Prozessoptimierungen sowie auch Anpassungen in den Preis- und Leistungskomponenten zu nennen. Weiterhin investieren wir, wie auch in der Vergangenheit, in die Weiterentwicklung unserer Mitarbeiter. Wir sehen unsere Bank damit gut für die Zukunft aufgestellt.

 

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Es scheint fast wie bei „täglich grüßt das Murmeltier“ diesen Winter eine gewisse Wiederholung einzutreten. Die aktuell diskutierten Corona-Verschärfungen werden uns, wie auch letztes Jahr, weit ins neue Jahr begleiten. Insofern blicke ich mit Hoffnung auf die erwarteten Erleichterungen im Frühjahr und wünsche uns vor allem ein Jahr mit viel Gesundheit.

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Nach dem Winterhalbjahr ist dann allerdings von umfangreichen Corona-Erleichterungen sowie dem allmählichen Lösen der Lieferengpässe auszugehen. Dies sollte somit auch die Basis für stärkeres Wachstum legen. Eine besondere Beachtung gilt der Entwicklung der Inflationsraten. Diese sind zuletzt deutlich gestiegen und werden auch in 2022 auf einem höheren, als dem bisherig gewohnten, Niveau liegen. Gerade die höheren Energie- und Rohstoffpreise werden bei uns in der Region erst mit einer verzögerten Anpassung wirksam. Somit lässt die konjunkturelle Erholung noch etwas auf sich warten.

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Von diesen Entwicklungen kann sich natürlich auch der Wirtschaftsraum Bayerisch-Schwaben nicht abkoppeln. Während im Herbst 2021 nach der IHK-Konjunkturumfrage das Vor-Corona-Niveau noch deutlich übertroffen wurde, sind mittlerweile die Zweifel wieder deutlich gewachsen.

 

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