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Der geplante Umzug des Augsburger Immobilienunternehmens Patrizia in den Neubau Aurum am Hauptbahnhof ist endgültig vom Tisch. Ein sichtbares Signal dafür ist, dass der bereits angebrachte Schriftzug am Gebäude diese Woche demontiert wurde.
Bereits im April hatte Patrizia den Mietvertrag für rund ein Drittel der Gesamtfläche im Aurum gekündigt. Das Unternehmen begründete den Schritt damals mit erheblichen Bauverzögerungen sowie deutlichen Mängeln am Gebäude. Die Aurum-Projektgesellschaft hatte die Kündigung zunächst nicht akzeptiert und über mögliche Einigungen gesprochen.
Nun ist der Konflikt beendet. Patrizia bestätigt auf Anfrage unserer Redaktion, nicht ins Aurum zu ziehen, und arbeitet nach eigenen Angaben „mit Hochdruck“ an alternativen Standortoptionen für den Augsburger Hauptsitz. Spekulationen, das Unternehmen könnte dauerhaft an der Fuggerstraße bleiben, widerspricht Patrizia.
Während Patrizia jetzt nach einem neuen Hauptstandort sucht, richtet die Projektgesellschaft ebenfalls den Blick nach vorn. Am 5. November hat die Bauunternehmung Köster das Aurum offiziell an die Projektgesellschaft übergeben. Damit ist der Übergang von der Bauphase in den Regelbetrieb vollzogen.
Auch finanziell ist das Projekt inzwischen wieder klar strukturiert. Nach der Neuausrichtung der Kapitalstruktur und der Entflechtung von der CVRE AG haben die beiden institutionellen Investoren ihr langfristiges Engagement bekräftigt. Die Projektgesellschaft spricht von einem stabil aufgestellten und zukunftsfähigen Objekt.
Mit der Bauübergabe ist die Neuvermarktung der Flächen gestartet. Schon jetzt zeigt sich eine spürbare Nachfrage: Gespräche mit einem Bestandsmieter über eine Flächenerweiterung laufen. Parallel gibt es mehrere Interessenten für die noch verfügbaren Einheiten.
„Die Premiumflächen im Aurum treffen den Bedarf an hochwertigen, flexiblen Bürolösungen in Bestlage – wir rechnen mit einer zügigen Nachvermietung“, sagt Thilo Hecht, Managing Partner und Gründer von NAI apollo, dem beauftragten Vermarktungspartner.
Auch im Erdgeschoss bewegt sich etwas. Derzeit laufen konkrete Gespräche mit zwei Unternehmen für ein Gastro- und Retailkonzept. Ziel ist es, einen „öffentlichen, lebendigen Treffpunkt mit urbaner Qualität“ zu schaffen, der das Bürohaus funktional ergänzt.
Das Aurum wurde von Henning Larsen Architects entworfen und liegt zwischen Hauptbahnhof und Innenstadt in einer der sichtbarsten Lagen Augsburgs.