Transaktion

Patrizia verkauft Fachmarkt-Portfolio an MEAG

Zwölf Fachmärkte enthält das Portfolio, welches die Augsburger Patrizia kürzlich veräußerte. Käufer ist die MEAG. Wie der Fund Manager von Patrizia die Transaktion bewertet.

Das Augsburger Immobilienunternehmen Patrizia, hat im Auftrag ihrer Kunden ein Portfolio mit zwölf Fachmarktzentren veräußert. Das gab das Unternehmen jetzt bekannt. Die etablierten Einzelhandelsobjekte haben eine Gesamtfläche von rund 180.000 Quadratmeter. Käufer ist die MEAG, der Assetmanager von Munich Re und Ergo. 

Kaufland und Edeka sind Mieter

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Das Portfolio wurde von Patrizia zwischen 2005 und 2012 aufgebaut und entsprach der Strategie, in den lebensmittelgeankerten Einzelhandel in attraktiven Einzugsgebieten in ganz Europa zu investieren. Patrizia meldet in einer Mitteilung, dass sie den Vermietungsgrad während der Haltedauer auf 97 Prozent gesteigert hat, bei einer durchschnittlichen Restmietlaufzeit der Mietverträge von zehn Jahren. 

Das Portfolio hat einen Anteil am Lebensmitteleinzelhandel von 45 Prozent. Dieser steuert rund zwei Drittel der gesamten Mieteinnahmen bei. Zu den Mietern gehören die Supermarktketten Kaufland und Edeka, Deutschlands größte Supermarktgruppe. Die Fachmarktzentren liegen in sieben westdeutschen Bundesländern mit einem durchschnittlichen Einzugsgebiet von über 220.000 Einwohnern und haben eine hohe durchschnittliche Zentralitätskennziffer, erklärt Patrizia. 

Das sagt der Fund Manager von Patrizia

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Martin Trodden, Fund Manager bei Patrizia erläuterte hierzu: „Nachdem wir das Ertragsprofil dieser Objekte über viele Jahre hinweg optimiert haben, bot sich uns mit diesem Verkauf die Gelegenheit, den Wert unserer Investments zu realisieren und für unsere Kunden hohe Renditen zu erzielen. Der deutsche Einzelhandel, insbesondere der Lebensmittelhandel, ist ein attraktiver Sektor, da er die Möglichkeit bietet, nachhaltige Erträge zu erwirtschaften. Unsere Asset Management Aktivitäten haben den Wert dieses Portfolios weiter erhöht.“ 

6,5 Milliarden Euro im Einzelhandelsportfolio

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Außerdem ergänzt er: „Fachmarktzentren, vor allem mit einem Lebensmittelanker, haben sich in der Pandemie als sehr robust erwiesen. Wir sehen nach wie vor das Potenzial für einen deutlichen Wertzuwachs bei ausgewählten stationären Einzelhandelsobjekten und suchen weiterhin nach neuen Assets, um unser europäisches Einzelhandelsportfolio auszubauen."  Patrizia managt europaweit mehr als 6,5 Milliarden Euro im Einzelhandel, davon 3,5 Milliarden Euro im deutschen Lebensmitteleinzelhandel. Bei der Transaktion der Objekte wurde das Augsburger Unternehmen von JLL und Gleiss Lutz beraten.  

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