Starke Halbjahres-Bilanz

PATRIZIA korrigiert Prognose für 2018 nach oben

Das PATRIZIA-Gebäude in Augsburg. Foto: B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN
Nach einem starken ersten Quartal kann die PATRIZIA Immobilien AG ein noch stärkeres erstes Halbjahr im Jahr 2018 verbuchen. Für das Unternehmen geht das gesamteuropäische Geschäftsmodell weiterhin auf.

Bereits nach Beendung des ersten Quartals konnte PATRIZIA  eine Steigerung des operativen Ergebnis um das Vervierfache verzeichnen.  Somit war das erste Quartal ganz nach den Erwartungen des Unternehmens verlaufen. Daher wurde die Prognose für das operative Ergebnis für das Gesamtjahr mit 85 Millionen bis 100 Millionen Euro festgelegt. Durch die stattliche Entwicklung der Zahlen kann die bisherige Prognose für das Jahr 2018 nach oben korrigiert werden.

Die positive Entwicklung wird auf das pan-europäischer Geschäftsmodell zurückgeführt 

Karim Bohn, Chief Financial Officer bei PATRIZIA äußert sich wie folgt zu der positiven Entwicklung: „Die Ergebnisse im 1. Halbjahr 2018 bestätigen erneut, dass unser Geschäftsmodell als pan-europäischer Investment-Manager erfolgreich ist. Sowohl das organische als auch das anorganische Wachstum haben zu dieser sehr guten Ergebnisentwicklung beigetragen. Zugleich sind wir mit der Integration unserer kürzlich übernommenen Unternehmen TRIUVA und Rockspring gut vorangekommen. Bereits im  2. Halbjahr 2018 werden wir daher erste positive Effizienzverbesserungen verzeichnen können. Da sich unsere Kostenbasis besser als erwartet entwickelt hat, heben wir unsere Prognose für das operative Ergebnis des Gesamtjahres auf eine Spanne zwischen 100 und 110 Millionen Euro an. Bisher hatten wir eine Prognose von 85 bis 100 Millionen Euro genannt.“ 

Fast durchweg positive Entwicklungen

Die Einnahmen durch Gebühren stiegen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von 88,1 Millionen auf 135,8 Millionen Euro. Die Verwaltungsgebühren des Unternehmens und die leistungsunabhängigen Gebühren wuchsen gegenüber des erste Halbjahres 2017 einmal mit über 80 Prozent und über 50 Prozent. Allein die Transaktionsgebühren lagen im Vergleich knapp unter dem Vorjahreswert.

PATRIZIA steht verhaltenen Transfers auf dem europäischen Immobilienmarkt entgegen 

Obwohl das bisherige generelle Transaktionsgeschehen auf den Immobilienmärkten Europas im Jahr 2018 eher verhalten war, kann auch beim Transaktionsvolumen ein Anstieg von fast 70 verzeichnet werden. Patrizia verkaufte im vergangenen Halbjahr Immobilien im Gesamtwert von 1,3 Millarden Euro. Im gleichen Zeitraum wurden jedoch nur Immobilienobjekte im Wert von 0,8 Millarden Euro für Patrizia Kunden erworben. Trotz dessen hat sich das Immobilienvermögen- Assets under Management (AuM) – in den ersten sechs Monaten 2018 erhöht. 

Auch das betreute Immobilienvermögen steigt an

Diesen Anstieg erklärt Bohn wie folgt: „Der Anstieg des betreuten Immobilienvermögens ist insbesondere darauf zurück zu führen, dass ein institutioneller Investor aus Asien PATRIZIA weitere Asset Management Mandate übertragen hat. Wir erachten dies als Ausdruck der hohen Qualität unseres Asset Managements und des gestiegenen Vertrauens, das wir mit dem Ausbau unserer pan-europäischen Investment Management-Kompetenz erreicht haben.“ Des Weiteren werden bereits im 1. Halbjahr 2018 notariell beurkundete Ankäufe erst im 2. Halbjahr 2018 an PATRIZIA übergehen. So soll das Wachstum des von PATRIZIA betreuten Immobilienvermögens weiterhin unterstützt werden.   

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