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Bildung

Patrizia Foundation unterstützt soziales Projekt in Kenia

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Von links: Dr. Auma Obama, Petra Ellert, Otto Dodoo. Foto: Patrizia Foundation
Michael Ermark B4B Wirtschaftsleben Schwaben vmm Wirtschaftsverlag
Von Michael Ermark

Bildung ist ein Menschenrecht. Unter diesem Motto arbeitet die Patrizia Foundation. Nun stellt die Stiftung ein neues Projekt in Kenia vor.

Nach Pilotprojekten in Kamerun, Nepal und Ruanda setzt die Stiftung das von ihr entwickelte Konzept „Ready for the Future“ nun auch in Kenia um. Partner vor Ort ist die Sauti Kuu Foundation, deren Gründerin und Geschäftsführerin Dr. Auma Obama zum Kickoff nach Augsburg kam. Ziel des Projekts ist es, durch neue, kindzentrierte Methoden eigenständiges Lernen zu ermöglichen und zudem noch mit digitalen Lösungen Bildung auch in Krisenzeiten zugänglich zu machen.

Das Digitalisierungskonzept hat seinen Ursprung in der Corona-Nothilfe. Constanze Egger erklärte anlässlich der Pressekonferenz zum Kickoff, wie die Stiftung im Frühjahr 2020 innerhalb kürzester Zeit einen Hilfsfonds für ihre KinderHaus-Projekte eingerichtet hat. „Uns war klar: Wir müssen schnell handeln,“ so die stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Patrizia Foundation. „Im ersten Schritt ging es um Soforthilfe: Hygienemaßnahmen, Lehrergehälter und Lebensmittel. Unser erstes Ziel war es, die bestehenden Strukturen am Laufen zu halten.“

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So funktioniert Bildung in Krisenzeiten

Kinder und Jugendliche sollen künftig, so meldet die Stiftung, auch in Krisenzeiten nicht mehr vom Zugang zu qualitativ hochwertiger Bildung abgeschnitten sein. Mit diesem Ziel entwickelte die Patrizia Foundation deshalb das Digitalisierungskonzept „Ready for the Future“. Ein komplexes Projekt, wie Petra Ellert vom Partnermanagement der Patrizia Foundation erläuterte: „Es geht nicht nur darum, Technologie zur Verfügung zu stellen. Wir brauchen ganz neue Lernstrategien und -methoden. Unser Ansatz ist es, die Kinder zum eigenständigen, selbstaktiven Lernen zu befähigen.“

Denn an Kenias Schulen sind Frontalunterricht und Auswendiglernen die Regel, wie Auma Obama schilderte. Im Gegensatz dazu soll das Konzept „Ready for the Future“ die natürliche Neugier der Kinder nutzen. „Sauti Kuu bedeutet ‚starke Stimmen‘“, so Obama. „Wir möchten gerade den Kindern eine Stimme geben. In Klassen mit 70 und mehr Kindern gibt es keine Chance, gehört zu werden. Aber Kinder sollen ihre Stimme nutzen und sich aktiv an einem Austausch beim Lernen beteiligen. Das ist Teil des kindzentrierten Lernens und wichtig für die Entwicklung.“


Wie das Projekt die Region verändert

Erfahrene Experten haben bei der Erarbeitung des Konzepts mitgewirkt. Die Pädagogin Beatrice Rutishauser Ramm verfügt über langjährige Expertise in pädagogischen Fortbildungen in Regionen, in denen Bildung aufgrund mangelnder Ressourcen unter schwierigen Bedingungen stattfindet. Sie hat die „Essence of Learning“ entwickelt, die anfangs auch die Basis für „Ready for the Future“ bilden wird. Dabei geht es darum, dass Kinder und Jugendliche durch einfache Materialien den Unterrichtsstoff mit allen Sinnen begreifen und auch digitale Inputs analog nacharbeiten können. Otto Dodoo, Projektleiter für das „Ready for the Future”-Projekt in Kenia, ist in Ghana aufgewachsen und kennt die Herausforderungen, die eine mangelhafte Infrastruktur mit sich bringt, aus eigener Erfahrung. „Elektrizität, Internet oder auch ein Sicherheitskonzept sind häufig nicht vorhanden“, sagt Dodoo. 

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Für die Umsetzung vor Ort in Alego im Westen Kenias bilden die Patrizia Foundation und die Sauti Kuu Foundation zunächst Schulmanagement und Lehrkräfte aus, die das Konzept als Multiplikatoren weitertragen sollen. Ebenso sind gemeinsame Workshops für Lehrkräfte und Eltern geplant. Im dritten Schritt lernen Kinder und Jugendliche aus den neun Partnerschulen von Sauti Kuu, mit Alltagsgegenständen und Unterrichtsübungen selbstständig zu arbeiten, ihre Aktivitäten auch zu Hause zu wiederholen und damit den Transfer von rein schulischem Wissen in Alltagssituationen zu schaffen. „Das Sauti Kuu Zentrum in Alego wird als Drehscheibe funktionieren“, so Auma Obama. „Wir arbeiten mit neun Partnerschulen in der Umgebung zusammen. Die Kinder gehen zur Schule und kommen parallel zu uns ins Zentrum. Die positive Wirkung erreicht so die gesamte Region.“ 


Patrizia Foundation möchte langfristiger Partner sein

Ein solches Vorhaben benötigt viel Engagement und Zeit – dessen sind sich alle Beteiligten bewusst. „Genau das ist der Kern unserer Arbeit“, betonte Constanze Egger. „Wir denken langfristig. So viele Kinder und Jugendliche wie möglich sollen Zugang zu hochwertiger Bildung und zu einem besseren, selbstbestimmten Leben haben. Dafür müssen wir uns vor Ort vernetzen und letztendlich Systeme verändern.“ Die Patrizia Foundation garantiert nach eigener Aussage, dass sie jedes ihrer Projekte für mindestens 25 Jahre begleitet. Dafür arbeitet die Stiftung mit Partnern vor Ort zusammen, die die Einrichtung betreiben. „Wir wählen unsere Kooperationen sorgfältig aus und begegnen einander zu jeder Zeit auf Augenhöhe“, so Egger.

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