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Papilio: Vom Projekt zum Unternehmen
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Papilio e. V.

Papilio: Vom Projekt zum Unternehmen

Papilio feiert in diesem Jahr sein 10. Jubiläum und blickt auf eine ereignisreiche Vergangenheit zurück, Foto: B4B SCHWABEN

Mit Bildergalerie. Das Sozialunternehmen Papilio e. V. blickt inzwischen auf eine zehnjährige Geschichte zurück – nicht ohne Stolz: Deutschlandweit sowie international hat sich Papilio als renommiertes Präventionsprogramm etabliert. Heute ist das Modellprojekt aus der Region Augsburg ein eigenständiges Unternehmen.

Mit seinem dritten Geschäftsbericht, den das Sozialunternehmen Papilio nun veröffentlichte, blickt das Sozialunternehmen aus Augsburg auf eine zehnjährige Firmengeschichte zurück. Der Bericht basiert auf dem so genannten Social-Reporting-Standard (SRS), mit dem Papilio sein soziales Enagegement nun auch transparent nach außen kommuniziert. Heidrun Mayer, Geschäftsführerin von Papilio, betonte hierzu: „Mit unserem Reporting sind wir Best-Practice-Beispiel für andere Sozialunternehmen.“

Papilio setzt sich präventiv gegen Sucht und Gewalt ein

„Ich möchte, dass alle Kinder eine Chance fürs Leben bekommen“, stellt Heidrun Mayer ihre Intention für Papilio dar. Im Jahr 2010 setzte sich Heidrun Mayer daher mit der Gründung des Papilio e. V. als selbstständigem Unternehmen für das Fortbestehen des ursprünglichen Modell-Pogramms im Raum Augsburg ein. Somit agiert das im Jahr 2002 ursprünglich als gemeinnütziges Programm des beta Instituts ins Leben gerufene Papilio inzwischen als eigenständiges Sozialunternehmen. Papilio setzt sich für Schutzmaßnahmen für Kinder im Alter von drei bis sieben Jahren gegen Sucht, Gewalt und weitere problematische Entwicklungen ein. Denn: „Die entscheidenden Weichen werden im Kindergarten gestellt“, erklärt Mayer. In diesem kritischen Alter erwerben Kinder soziale und emotionale Kompetenzen, die wiederum die Basis für das Erlernen zahlreicher Fähigkeiten in Schule, Gesellschaft und Beruf sind. Auch gegen Sucht und Gewalt schützen soziale Kompetenzen und entschärfen außerdem entsprechende Risikofaktoren wie Armut, mangelnde Sprachfertigkeiten oder schwierige Familiensituationen. Hier setzt Papilio präventiv an und verfolgt das Ziel, bereits vor der Entwicklung einer Persönlichkeitsstörung einzugreifen und den Kindern den richtigen Umgang mit Konflikten und problematischen Situationen zu vermitteln. „Diese Lernprozesse wollen wir jedoch in den normalen Alltag integrieren und auffällige Kinder somit nicht durch therapeutische Einzelmaßnahmen etikettieren oder stigmatisieren“, erläutert Papilio-Chefin Heidrun Mayer. Durch die Integration insbesondere auffälliger Kinder in die soziale Gruppe erleben diese eine positive Erfahrung mit dem erfolgreichen Umsetzen von Papilio und erwerben auf diese Weise schrittweise soziale Kompetenzen.

101.480 Kinder konnte Papilio bereits erreichen

Bundesweit konnte Papilio inzwischen 117 Trainerinnen ausbilden, die sich in 11 Bundesländern für die Verbreitung des Papilio-Konzepts einsetzen. Im Rahmen dieses Engagements wurden insgesamt 5.074 Erzieherinnen mit Papilio vertraut gemacht und entsprechend fortgebildet – hochgerechnet erreichte Papilio damit 101.480 Kinder.

Großes Renommee für das Modellprojekt aus der Region

Den Erfolg von Papilio bestätigen die räumliche Ausweitung des Konzepts sowie die große Begeisterung von Seiten der beteiligten Erzieherinnen und Eltern: Bereits 2005, noch als Programm des beta Instituts, begann die Verbreitung das Modellprojekts Papilio in der Region Augsburg in ganz Deutschlan. Auch durch die wissenschaftliche Evaluation konnte belegt werden, dass das Konzept Papilio aufgeht. Nicht zuletzt sprechen auch nationale wie internationale Auszeichnungen für Papilio als erfolgreiches Präventionsprogramm gegen Sucht und Gewalt für Kinder im Alter zwischen drei und sieben Jahren: Unter anderem wurde Heidrun Mayer 2010 mit dem Ashoka Fellow-Preis ausgezeichnet sowie 2011 für ihr zukunftsweisendes Engagement von der Robert Bosch Stiftung. Das Sozialunternehmen Papilio erhielt zudem im vergangenen Jahr das Wirkt-Siegel von Phineo und wurde in Paris mit dem Chemins d’Enfants ausgezeichnet.

Aktives Engagement für Kinder

Auf diesen Lorbeeren will sich Papilio nicht ausruhen. Zahlreiche weitere Pläne für die Zukunft wurden bereits gefasst und stehen nun vor der Realisierung. Bereits im vergangenen Jahr konnte eine Vielzahl an Papilio-Vorhaben umgesetzt werden. So konnte mit der Unterstützung des Bundesfamilienministeriums das neue Vorlesebuch „Paula im Koboldland“ als Nachfolger des Buchs „Paula und die Kistenkobolde“, das in Zusammenarbeit mit der Augsburger Puppenkiste entstand, verwirklicht werden. Außerdem konnten im Rahmen des Fachsymposiums „Kinder mit Zukunft – unsere Verantwortung“ in Hamburg mit der Wiener Professorin Lieselotte Ahnert und Dr. Thomas Kliche zwei neue Beiratsmitglieder für Papilio gewonnen werden.

Papilio blickt in die Zukunft

Im neuen Jahr will sich Papilio verstärkt auch in weiteren Bundesländern engagieren. Außerdem sollen zwei Papilio-Ergebnisprojekte messbare Ergebnisse zeigen. Weitere Bausteine sind bei Papilio ebenfalls geplant. So soll „Brennpunktkindergärten“ und eine Erzieherinnen-Ausbildung als übertragbares Konzept für Fachakademien entstehen. Langfristig will Papilio Eltern stärker in das Konzept mit einbeziehen sowie den Übergang Kindergarten – Schule thematisieren. „So wird das Ganze eine runde Sache“, blickt Heidrun Mayer in die Zukunft.

Die Geschichte von Papilio in Bildern können Sie in unserer Bildergalerie bestaunen.

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Nach 10-jähriger Geschichte blickt Papilio auf eine ereignisreiche Vergangenheit zurück. Das ursprünglich als Projektmodell ins Leben gerufene Papilio startete in der Region Augsburg und besitzt inzwischen als eigenständiges Unternehmen internationales Renommee. Papilio unterstützt Kinder bereits im Kindergartenalter bei der Vorbeugung gegen Gewalt und Sucht.

Mehr über Papilio und seinen Weg zum Sozialunternehmen erfahren Sie hier.

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