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Augsburger Kistenkobolde als Papilio-Botschafter
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Papilio e.V.

Augsburger Kistenkobolde als Papilio-Botschafter

 Vier von acht zertifizierten Erzieherinnen nehmen am ersten Tourtag in Hamburg ihre Urkunden in Empfang, Foto: Papilio

Die Augsburger Puppenkiste gastierte im Rahmen des Präventionsprogramms Papilio in Hamburg und berührte dabei mehrere Hundert Kinderherzen – für weniger Gewalt und mehr Schutz. Zu dieser Gelegenheit wurden acht weitere Erzieherinnen für das Augsburger Konzept zertifiziert.

Die Augsburger Puppenkiste gastierte am 16. und 17. April 2013 im Rahmen des Präventionsprogramms Papilio in Hamburg. Zu dieser Gelegenheit führte die Puppenkiste die Geschichte „Paula und die Kistenkobolde“ – ein wesentlicher Bestandteil des Präventionsprogramms Papilio, das bereits im Kindergarten ansetzt und die sozialen und emotionalen Kompetenzen von Kindern stärkt, auf. Rund 850 Kinder aus Hamburger Kindergärten kamen so an den beiden Tourtagen in den Genuss der Augsburger Vorführung. Außerdem wurden im Rahmen der Papilio-Tour acht Hamburger Erzieherinnen zertifiziert, die berufsbegleitend die mehrstufige Fortbildung für das Präventionsprogramm Papilio durchlaufen haben.

Augsburger Papilio-Konzept kommt deutschlandweit an

„Dass sich so viele neue KiTas in den vergangenen zwei Tagen für das Papilio-Programm interessiert haben, zeigt, dass die Bedeutung der frühen Prävention in der Zielgruppe verstärkt wahrgenommen wird“, berichtet Irene Ehmke, Papilio-Trainerin und Referentin für Suchtprävention mit Kindern und Familien bei der Hamburgischen Landesstelle für Suchtfragen e.V. „Die Einrichtungen übernehmen Verantwortung und begreifen diese Kompetenzen als Basis für eine gesunde psychosoziale Entwicklung der Kinder.“ Die Hamburgische Landesstelle für Suchtfragen ist von Beginn an Kooperationspartner von Papilio e.V. in Hamburg.

Augsburger Puppenkiste bewegt zahlreiche Kinderherzen

„Bei jeder der sechs Aufführungen folgten über 100 Kinder mit großen Augen tief berührt der Geschichte. Das war sehr bewegend“, erzählt die geschäftsführende Vorsitzende von Papilio Heidrun Mayer. Im Anschluss an die Vorführungen bedankte sich Mayer bei den langjährigen Partnern: der Barmer GEK Hamburg und Lotto Hamburg. Es sei nicht selbstverständlich, dass sich Partner auf eine nachhaltige Förderung einlassen und die Arbeit und das Anliegen von Papilio, nämlich im Heute das Morgen zu verändern, mittragen.

Papilio stärkt Schutzfaktoren und senkt erste Verhaltensauffälligkeiten

Soziale und emotionale Kompetenzen sind die Basis für das Erlernen aller anderen Fähigkeiten. Sie helfen bei der Sprachentwicklung ebenso wie beim Aufbau von Freundschaften. Mit dem Präventionsprogramm Papilio erlernen die Kinder diese Basiskompetenzen spielerisch im frühen Kindesalter. Sozial-emotionale Kompetenzen gelten auch als Schutzfaktoren vor problematischen Entwicklungen. Indem Papilio diese Schutzfaktoren stärkt, senkt es gleichzeitig erste Verhaltensauffälligkeiten bei Kindergartenkindern und beugt damit gegen die spätere Entwicklung von Sucht und Gewalt vor.

Acht weitere Papilio-Fachkräfte in Hamburg zertifiziert

Um möglichst zahlreiche Kinder zu erreichen, geht Papilio den Weg über das pädagogische Fachpersonal in Kindergärten. Seit 2007 werden Erzieherinnen in Hamburg in dem Programm fortgebildet. Etwa 5.000 Kinder in 43 Hamburger Einrichtungen profitieren inzwischen von dem Präventionsprogramm. Acht weitere Erzieherinnen wurden nun zertifiziert. Insgesamt gibt es in Hamburgs Kindertagesstätten knapp 250 pädagogische Fachkräfte, die das Programm in den Kindergartenalltag einfließen lassen.

Freudibold, Heulibold, Zornibold und Bibberbold als Papilio-Botschafter

Die Kistenkobolde, die zusammen mit der Augsburger Puppenkiste, Wissenschaft und Praxis entwickelt wurden, sind einer der Bausteine des Papilio-Programms. Sie fördern gezielt die emotionale Kompetenz der Kinder. Freudibold, Heulibold, Zornibold und Bibberbold – jeder der vier Kobolde steht für ein Basisgefühl. „Die Geschichte hilft Kindern, den Umgang mit ihren eigenen Gefühlen und den Gefühlen von anderen umgehen zu können“, erklärt Papilio-Geschäftsführerin Heidrun Mayer.

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