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OSRAM baut in Augsburg 350 Stellen ab
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OSRAM

OSRAM baut in Augsburg 350 Stellen ab

 OSRAM baut in Augsburg 350 Stellen ab, © Bild: Fotomontage B4B SCHWABEN/ FM2- Fotolia.com

Nun ist es amtlich. Der OSRAM Kapazitätsumbau trifft Augsburg. Laut Aussagen von OSRAM sind am Standort Augsburg 350 Stellen zu streichen. Aber auch der Standort in Schwabmünchen ist betroffen.

Der Kapazitätsumbau bei OSRAM schreitet voran. Jetzt herrscht über die Pläne von OSRAM. Vor allem den Augsburger Standort trifft der Umbau von OSRAM schwer. Insgesamt 350 Stellen sollen in den nächsten drei Jahren gestrichen werden. Besser sieht es da für den Standort Berlin aus. Hier können 230 Mitarbeiter zum Mutterkonzern Siemens wechseln. „Der Auftakt ist gemacht. Ich wünsche mir im Sinne der Belegschaft, die Gespräche mit den Arbeitnehmervertretern möglichst zügig zu einem einvernehmlichen Abschluss zu bringen“, so Martin Goetzeler, Mitglied des Vorstands der OSRAM AG.

Warum strukturiert OSRAM um?

Vor allem die weltweit gestiegene Kundennachfrage nach LED Lösungen treibt d das schrittweise Auslaufen traditioneller Lichttechnologien an. Es werden weniger traditionelle Lichttechnologien, wie sie beispielsweise im OSRAM Werk Augsburg gefertigt werden benötigt. Dies bedingt eine Kapazitätsabsenkung für diese Produktgruppen im Inland bis 2014. Dabei plant OSRAM in den Augsburger Werken mittelfristig rund 350 Stellen abzubauen, unter anderem durch natürliche Fluktuation und Transfers zu anderen Standorten. Ziel ist, über Produktivitätsmaßnahmen und Konzentration von Produktbereichen den Standort Augsburg wettbewerbsfähig zu halten.

Die Zukunft des OSRAM Standorts sichern

Zur Zukunftssicherung des Standorts hatte OSRAM bereits in der Vergangenheit zahlreiche Maßnahmen umgesetzt. Dazu gehören unter anderem die Ansiedlung von Forschungsaktivitäten sowie verschiedene Maßnahmen aus dem so genannten „Runden Tisch“ unter Beteiligung der Stadt Augsburg. Insgesamt hat OSRAM in den vergangenen Jahren über 70 Millionen Euro in den Standort Augsburg investiert und sich zugleich als konstanter Ausbildungsbetrieb bewährt. Weitere Maßnahmen sind nun Gegenstand der Gespräche mit den Arbeitnehmervertretern.

Schwabmünchen ist auch betroffen

In zentralen Funktionen plant OSRAM über die kommenden drei Jahre eine Anpassung von etwa 130 Stellen, vornehmlich am Standort in München. Die Umsetzung wird unter anderem über bereits feststehende Fluktuation, wie Renteneintritt oder Altersteilzeit, geregelt. Dagegen steht alleine im Geschäftsjahr 2011 dieselbe Anzahl an neu geschaffenen Stellen, bedingt durch die Verselbständigung und Gründung der OSRAM AG. Weitere rund 170 Stellen entfallen insgesamt auf die Standorte Schwabmünchen, Eichstätt und Wipperfürth, wo jeweils ein Anpassungsbedarf im zweistelligen Bereich besteht. Ein erheblicher Teil davon ist bereits über einvernehmliche Regelungen fest vereinbart.

230 Mitarbeiter wechseln zu Siemens

Bereits im Januar hatte OSRAM angekündigt in Berlin 400 Stellen abzubauen. Bereits im Vorjahr sind etwa 150 Vereinbarungen geschlossen worden. Siemens hatte sich zudem bereiterklärt bis zu 200 Mitarbeiter an Siemens-Standorte in Berlin zu übernehmen. Dieses Transferangebot wurde mittlerweile auf rund 230 erhöht. Bereits nach wenigen Wochen gibt es über 200 Interessenten.

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