Stadtwerke Augsburg

Ofenhaus im Gaswerk wird für 23 Millionen Euro umgebaut

Alfred Müllner, Friedrich Meyer und Thomas Weitzel mit einem Modell des Gaswerksgeländes. Foto: swa / Thomas Hosemann
So könnte das Ofenhaus mit dem neuen Anbau (rechts) ab 2018 aussehen. Foto: swa

Das Gaswerk in Augsburg/Oberhausen soll zu einem Zentrum für Kultur und Kreativwirtschaft werden. Durch die vorzeitige Schließung des Theaters geraten Stadt und Stadtwerke Augsburg (swa) in Zugzwang. Das Projekt kostet die swa im ersten Bauabschnitt 23 Millionen Euro.

von Iris Zeilnhofer, Online-Redaktion

In einer ersten Bauphase wird zunächst das sogenannte Ofenhaus umgebaut und erweitert. Nebenan soll ein Parkhaus mit 370 Parkplätzen entstehen. Dafür gaben Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl, die swa-Geschäftsführe Alfred Müllner und Dr. Walter Casazza, Bürgermeisterin Eva Weber, Kulturreferent Thomas Weitzel und der Kaufmännische Direktor des Theaters Augsburg Friedrich Meyer nun den Startschuss.

„Ausgaben tätigen, die sich auch auszahlen“

„Jetzt können wir das Gelände endlich entwickeln und Ausgaben tätigen, die sich auch auszahlen werden“, so Alfred Müllner. Das Gaswerk wurde 2001 endgültig stillgelegt. Seither investierten die Stadtwerke jährlich rund 500.000 Euro in den Erhalt der Gebäude. Zusätzlich steckten die swa Geld in die Altlastensanierung. Diese wurde Anfang 2016 mit der letzten und größten Maßnahme für rund 3,4 Millionen Euro abgeschlossen.

Theater-Schließung beschleunigt Gaswerk-Pläne

Dass es nun schnell geht, liegt nicht zuletzt auch am Theater. Dieses musste aufgrund der Sanierungen geschlossen werden. Und auch der Kulturpark West zieht um. Außerdem stehen bereits vorgearbeitete Pläne und Konzepte für das Gaswerk zu Verfügung. Das erklärte OB Gribl gestern der Presse. Bereits im Frühjahr 2018 soll im Ofenhaus samt sechsstöckigem Neubau die Interimsspielstätte des Theaters Augsburg entstehen.

Ofenhaus bietet Platz für Theater und Kulturpark West

Das Ofenhaus wird dabei Heimat für das Schauspiel und das Tanztheater. Neben einem Theater mit Platz für 240 Zuschauer entstehen ein Ballettsaal, Werkstätten und Büros auf insgesamt rund 5.000 Quadratmetern. In dem Neubau sind in zwei Etagen auf 1.400 Quadratmetern zudem Ateliers und Übungsräume für Künstler und Musiker vom Kulturpark West vorgesehen. Weiter ist eine Gastronomie auf rund 650 Quadratmetern geplant. Inklusive Parkhaus investieren die swa rund 23 Millionen Euro in diesen ersten Bauabschnitt.

Nächster Schritt: Mehr Platz für Künstler aus dem Kulturpark West

In den nächsten Bauabschnitten sollen weitere Ateliers und Übungsräume für Künstler und Musiker aus dem Kulturpark West erriechtet werden. Auch Platz für Kreativwirtschaft ist angedacht. Dafür werden weitere neue Gebäude auf dem Areal entstehen. Schließlich gehe es für die Stadtwerke auch darum, das Gelände wirtschaftlich zu verwerten. Die Räume für Künstler sollen preiswerte Mieten bieten. „So wollen wir das Gelände langfristig interessant für Kunst- und Kulturschaffende machen und für die Bürger öffnen“, so Müllner.

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In einer ersten Bauphase wird zunächst das sogenannte Ofenhaus umgebaut und erweitert. Nebenan soll ein Parkhaus mit 370 Parkplätzen entstehen. Dafür gaben Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl, die swa-Geschäftsführe Alfred Müllner und Dr. Walter Casazza, Bürgermeisterin Eva Weber, Kulturreferent Thomas Weitzel und der Kaufmännische Direktor des Theaters Augsburg Friedrich Meyer nun den Startschuss.

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„Jetzt können wir das Gelände endlich entwickeln und Ausgaben tätigen, die sich auch auszahlen werden“, so Alfred Müllner. Das Gaswerk wurde 2001 endgültig stillgelegt. Seither investierten die Stadtwerke jährlich rund 500.000 Euro in den Erhalt der Gebäude. Zusätzlich steckten die swa Geld in die Altlastensanierung. Diese wurde Anfang 2016 mit der letzten und größten Maßnahme für rund 3,4 Millionen Euro abgeschlossen.

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Nächster Schritt: Mehr Platz für Künstler aus dem Kulturpark West

In den nächsten Bauabschnitten sollen weitere Ateliers und Übungsräume für Künstler und Musiker aus dem Kulturpark West erriechtet werden. Auch Platz für Kreativwirtschaft ist angedacht. Dafür werden weitere neue Gebäude auf dem Areal entstehen. Schließlich gehe es für die Stadtwerke auch darum, das Gelände wirtschaftlich zu verwerten. Die Räume für Künstler sollen preiswerte Mieten bieten. „So wollen wir das Gelände langfristig interessant für Kunst- und Kulturschaffende machen und für die Bürger öffnen“, so Müllner.

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