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Neusäßer Stadtrat entscheidet über Titania Therme
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Stadt Neusäß/Titania Therme

Neusäßer Stadtrat entscheidet über Titania Therme

 Stadtrat schließt Wiedersehen mit der Betreiberin der Titania Therme nicht aus, Foto: B4B SCHWABEN

In seiner jüngsten Sitzung hat sich der Neusäßer Stadtrat mit der Titania Therme beschäftigt. Es ging in erster Linie um die weitere Zukunft des Bades und das weitere Vorgehen mit dem derzeitigen Pächter, der Deyle-Gruppe. Ein Wiedersehen vor Gericht ist derzeit noch nicht auszuschließen.

Am gestrigen Dienstag haben die Stadträte von Neusäß hinter verschlossenen Türen über die Zukunft der Titania-Therme beraten. Ob sich der Stadtrat vom Titania Betreiber trennt, hing von der Entscheidung in der Sitzung ab. Ein im Mai vorgeschlagener Vergleich vom Landgericht Augsburg würde unter anderem vorsehen, dass der Betreiber des Bades, die Deyle-Gruppe, das Titania bis zum 01. Oktober räumt. Diesem Vergleich stimmte die Stadt Neusäß als Alleingesellschafterin der Sportstätten Neusäß GmbH gestern grundsätzlich zu.

Positive Nachrichten für die Mitarbeiter - schlechte für die Kommune

Konkret erklärte der Stadtrat damit die Bereitschaft, dass die Sportstätten Neusäß GmbH auf Basis des Vergleichs in alle bestehende Verträge eintritt. Für die Mitarbeiter in der Titania Therme ist dies ein wichtiger Punkt, denn damit verpflichtet sich die Sportstätten Neusäß GmbH alle Beschäftigten des Titania zu übernehmen. Doch so einfach ist die ganze Geschichte um das Titania dann auch wieder nicht. Bei der im Vergleich vereinbarten Vertragseinsicht vom Betreiber wurden erstmals Verträge vorgelegt, deren Inhalt zum Zeitpunkt des Vergleichsbeschlusses nicht bekannt waren. Diese Verträge beinhalten unzumutbare Belastungen für die Kommune. Ein Blick in die Vertragsunterlage hat aufgedeckt, dass die Betreiberin der Titania Therme einen Vertrag geschlossen hat, obwohl der Badbeirat dieser Verpflichtung bereits 2010 aus grundsätzlicher Erwägung nicht zustimmen konnte. Außerdem wirft die Stadt Neusäß der Königstherme Bau- und Betriebsgesellschaft mbH Königsbrunn vor, erst nach Kündigung des Pachtverhältnisses einen Vertrag abgeschlossen zu haben. Dieser würde der Deyle-Gruppe auch nach Beendigung des Pachtverhältnisses zum 30.09.2013 langfristige Provisionszahlungen auch über diesen Termin hinaus sichern. Der Vertrag sei auf beiden Seiten von Uwe Deyle als Geschäftsführer unterschrieben worden.

Ein Wiedersehen vor Gericht?

Die Widerrufsfrist des Vergleichs endet am 20. Juni 2013 Bis dahin könne die Betreiberin der Therme noch auf die Übernahme der Verträge verzichten. Passiert dies, dann ist sich der Stadtrat einig und stimmt dem Vergleich zu. Sollte jedoch weiterhin auf die Übernahme dieser Verträge bestanden werden, so sieht sich die Stadt Neusäß gezwungen, weiter gerichtlich gegen die Deyle-Group vorzugehen.

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