DB Netz AG

Neues Wendegleis für Oberhauser Bahnhof

Die Züge aus Ingolstadt sollen künftig nicht mehr am Augsburger HBF, sondern am Oberhauser Bahnhof enden. Foto: Deutsche Bahn AG

Der Gleisverkehr im Augsburger Stadtgebiet soll ausgebaut werden. Künftig sollen demnach die Züge der Paartalbahn aus Richtung Ingolstadt bis nach Augsburg-Oberhausen fahren statt wie bisher nur zum Augsburger Hauptbahnhof. Um das Projekt zu realisieren muss jedoch nördlich des Bahnhofes Augsburg-Oberhausen ein neues Wendegleis gebaut werden. Dies ist jedoch mit umfassenden Gleissperrungen verbunden. 

Um die Züge aus Ingolstadt künftig bis nach Oberhausen fahren zu lassen, muss am Bahnhof Augsburger-Oberhausen ein Wendegleis eingebaut werden. Mit der Fahrstreckenverlängerung treten allerdings auch Gleissperrungen auf. Die Idee für das Wendegleis kam schon vor längerer Zeit auf, die DB Netz AG hat die Planungen dafür in den vergangenen Monaten vertieft.

Wendegleis soll zweiseitig angebunden sein

Die DB Netz AG hat für das umfangreiche Bauprojekt verschiedene Varianten erarbeitet und gemeinsam mit dem Freistaat Bayern als Besteller des Schienenpersonennahverkehrs bewertet. Dabei wurde einvernehmlich entschieden, ein zweiseitig angebundenes Wendegleis zu bauen. Durch die zweiseitige Anbindung wird sichergestellt, dass die Züge in das Wendegleis ein- und ausfahren können, ohne den durchgehenden Verkehr auf der Hauptstrecke Augsburg – Ulm zu behindern.

Wendegleis wird erst 2021 gebaut

Bei der Projektplanung zeigte sich bereits, dass beim Bau des Wendegleises umfangreiche Eingriffe in die vorhandenen Gleise nötig sind. Eine monatelange Sperrung des Personenzuggleises ist daher erforderlich. Das Bauprojekt wurde daher vom Freistaat Bayern und der Deutschen Bahn auf das Jahr 2021 datiert, da in diesem Zeitraum aufgrund umfassender Sanierungsarbeiten der Strecke die personenzuggleise ohnehin gesperrt sind. Der Abschluss der umfangreichen Bauarbeiten am Augsburger Hauptbahnhof ist die Voraussetzung für die Nutzung des Wendegleises. Deshalb wäre ein früherer Bau nicht sinnvoll.

Finanzierung aus Bundesmitteln

Nachdem die erste Projektplanung bereits abgeschlossen ist, wie die DB Netz AG die weiteren notwendigen Planungen für das Wendegleis auf Basis der oben genannten Beschlüsse weiter vorantreiben. Die Finanzierung des Bauprojekts erfolgt aus Bundesmitteln für den Schienenpersonennahverkehr. Über die Verwendung der Bundesmittel entscheiden die Deutsche Bahn und der Freistaat Bayern. 

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Die Züge aus Ingolstadt sollen künftig nicht mehr am Augsburger HBF, sondern am Oberhauser Bahnhof enden. Foto: Deutsche Bahn AG

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Um die Züge aus Ingolstadt künftig bis nach Oberhausen fahren zu lassen, muss am Bahnhof Augsburger-Oberhausen ein Wendegleis eingebaut werden. Mit der Fahrstreckenverlängerung treten allerdings auch Gleissperrungen auf. Die Idee für das Wendegleis kam schon vor längerer Zeit auf, die DB Netz AG hat die Planungen dafür in den vergangenen Monaten vertieft.

Wendegleis soll zweiseitig angebunden sein

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Bei der Projektplanung zeigte sich bereits, dass beim Bau des Wendegleises umfangreiche Eingriffe in die vorhandenen Gleise nötig sind. Eine monatelange Sperrung des Personenzuggleises ist daher erforderlich. Das Bauprojekt wurde daher vom Freistaat Bayern und der Deutschen Bahn auf das Jahr 2021 datiert, da in diesem Zeitraum aufgrund umfassender Sanierungsarbeiten der Strecke die personenzuggleise ohnehin gesperrt sind. Der Abschluss der umfangreichen Bauarbeiten am Augsburger Hauptbahnhof ist die Voraussetzung für die Nutzung des Wendegleises. Deshalb wäre ein früherer Bau nicht sinnvoll.

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Nachdem die erste Projektplanung bereits abgeschlossen ist, wie die DB Netz AG die weiteren notwendigen Planungen für das Wendegleis auf Basis der oben genannten Beschlüsse weiter vorantreiben. Die Finanzierung des Bauprojekts erfolgt aus Bundesmitteln für den Schienenpersonennahverkehr. Über die Verwendung der Bundesmittel entscheiden die Deutsche Bahn und der Freistaat Bayern. 

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