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Neues vom Theater: Dialogprozess geht in die nächste Runde
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Stadt Augsburg

Neues vom Theater: Dialogprozess geht in die nächste Runde

 Stadt Augsburg und Kritiker der Theatersanierung stehen im Dialog. Foto: B4B SCHWABEN

Noch ist kein Ende in Sicht, doch es wird fieberhaft an einem „Masterplan“ für die Theatersanierung gearbeitet. Bei einem mittlerweile vierten Gesprächstermin tauschten sich OB Dr. Kurt Gribl, Kulturreferent Thomas Weitzel und Baureferent Gerd Merkle letzten Montag mit den Kritikern aus. Damit gehen beide Seiten einen Schritt weiter beim Dialogprozess „Theaterlandschaft Augsburg“ aufeinander zu.

von Iris Zeilnhofer, Online-Redaktion

Die Theatersanierung lässt die Stadt nicht ruhen. Nach der abgewendeten swa und erdgas schwaben Fusion, musste sich Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl vergangenen Montagabend bereits um die nächste „Baustelle“ kümmern. Bei einem Treffen mit den Kritikern der Theatersanierung diskutierten er, Kulturreferent Thomas Weitzel und Baureferent Gerd Merkle mit diesen über die Vorgehensweise zum Dialogprozess „Theaterlandschaft Augsburg“.

Stadt und Kritiker sind sich einig bei den Rahmenbedingungen des Dialogprozesses

Unter den Kritikern des Sanierungsplans für das Theater Augsburg waren auch die Verfasser des Offenen Briefes. Das Treffen zwischen Stadt und Sanierungs-Gegnern stellt das mittlerweile vierte Gespräch dar. Dabei machte die Stadt Augsburg den Anwesenden das Angebot, ihre unterschiedlichen Vorstellungen und Forderungen zu äußern. Einig waren sich alle Parteien darin, dass Bürgerbeteiligung, Stadtteilgespräche sowie eine externe professionelle Moderation und Konzeption dieses Prozesses wünschenswert sind. Zum Dialogprozess gehören darüber hinaus auch Expertentagungen. Startschuss für den Dialogprozess soll Oktober 2015 sein.

Trotz Differenzen: Stadt zeigt sich positiv

Probleme gibt es zwar nicht mehr bei der Finanzierung, aber bei der Frage eines Planungsstopps für das Große Haus. Baureferent Gerd Merkle wies dabei deutlich darauf hin, „dass Denkmalschutz, Statik, Barrierefreiheit und Brandschutz nicht verhandelbar sind und das inhaltliche Konzept für das Theater auch nicht berühren.“ Trotz dieser Differenzen zeigte sich Kulturreferent Thomas Weitzel davon überzeugt, „dass es gelingen wird, den Dialogprozess mit der ganzen Stadtgesellschaft zu führen.“ Auch der Kulturbeirat, der Stadtjugendring (SJR), Vertreter der freien Theaterszene und weitere Kulturschaffende sicherten dazu bereits ihre Teilnahme zu. Diese waren auch bei einem ersten Arbeitstreffen am 3. Juli – anders als die Verfasser des Offenen Briefes – anwesend. Jetzt soll gemeinsam an der inhaltlichen Gestaltung des Theaters der Zukunft gearbeitet werden.

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