Fachkräftemangel

Neuer Studiengang für die Hochschule Augsburg

Der Wirtschaft in Bayerisch-Schwaben fehlen Fachkräfte. Die Hochschule Augsburg und die IHK Schwaben wollen diesem Mangel nun mit einem neuen Studiengang entgegenwirken.

Der Fachkräftemangel ist noch immer ein Problem in Bayerisch-Schwaben. Ein neues Studienangebot soll der Region dringend benötigte IT-Fachkräfte bringen. Die IHK wirkt bei der Ausgestaltung mit.

Führungskräfte für global agierende Hightech-Unternehmen

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Zum Wintersemester 2021/2022 soll der neue Studiengang „International Information Systems“ an der Hochschule Augsburg starten. Hier werden künftige Führungskräfte für global agierenden Hightech-Unternehmen ausgebildet. Eine enge Verknüpfung von betriebswirtschaftlichem Know-how und fundierten IT-Kenntnissen sei das Herzstück des Studiengangs. Er soll zudem eine stark internationale Ausrichtung erhalten und mehr Studenten aus dem Ausland nach Schwaben holen. Davon, da seien sich die Experten sicher, wird die Wirtschaft in der Region profitieren. Der Trend zur Internationalisierung ist hier ungebrochen. „Bereits heute verdient die Industrie in Bayerisch-Schwaben jeden zweiten Euro mit dem Auslandsgeschäft“, sagt IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Marc Lucassen.

Unterstützung durch IT-Experten

Aus diesem Grund soll der Studiengang „International Information Systems“ von Anfang an eng an den Belangen der Region ausgerichtet werden. Möglich werde das durch eine fest institutionalisierte Einbindung der Unternehmen aus Bayerisch-Schwaben. Sie werden ihre führenden Experten aus dem IT-Bereich in einen Beirat entsenden. Dieser Beirat soll Vorschläge erarbeiten, wie der Studiengang weiterentwickelt werden kann. Er soll Impulse zur angewandten Forschung liefern und Firmenkontakte vermitteln.

Beide Seiten sollen profitieren

„Es ist eine Kooperation, von der beide Seite profitieren“, sagt IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Marc Lucassen. „Die Hochschule, weil sie noch enger an die Wirtschaft angebunden ist und ihren Absolventen dadurch exzellente Jobperspektiven bieten kann. Und die Wirtschaft, die Fachkräfte mit genau den Kompetenzen erhält, die auf ihre besonderen Bedarfe zugeschnitten sind.“

Neue Qualität der Zusammenarbeit

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Der IHK-Hauptgeschäftsführer selbst wird als Schirmherr für den neuen Studiengang fungieren – das ist erstmalig an der Hochschule Augsburg. In dieser Funktion wird Lucassen nicht nur dem Beirat angehören, er wird auch dem Studiengang vorstehen. „Wir freuen uns, dass Dr. Marc Lucassen diese Aufgabe übernimmt“, sagt Präsident der Hochschule, Prof. Dr. Gordon Thomas Rohrmair. „Die Zusammenarbeit von Wissenschaft und Wirtschaft in Bayerisch-Schwaben erreicht durch diese Kooperation eine neue Qualität.“

Weitere Kapazitäten sind nötig

Bei einem Arbeitstreffen konkretisierten der Präsident der Hochschule und der IHK-Hauptgeschäftsführer die Ausgestaltung dieser Zusammenarbeit. Auch das weitere Vorgehen im Rahmen des Zukunftskonzepts gp_2025 war Thema. Dieses Konzept wurde von der Hochschule Augsburg und der IHK Schwaben gemeinsam erarbeitet und im vergangenen Oktober vorgestellt. Es wird von mehr als 200 Unternehmen aus Bayerisch-Schwaben unterstützt. Ziel ist es, 2.000 neue Studienplätze in sechs zukunftsfähigen Studiengängen an der Hochschule Augsburg zu schaffen. „Die zusätzlichen Kapazitäten sind nach wie vor dringend nötig“, berichtet der Hochschulpräsident. Die Hochschule hatte in der Vergangenheit immer wieder Studenten abweisen müssen. Potenzielle Fachkräfte, auf die die Wirtschaft in der Region dringend angewiesen ist, waren damit an andere Hochschulen in Bayern abgewandert.

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Unterstützung durch IT-Experten

Aus diesem Grund soll der Studiengang „International Information Systems“ von Anfang an eng an den Belangen der Region ausgerichtet werden. Möglich werde das durch eine fest institutionalisierte Einbindung der Unternehmen aus Bayerisch-Schwaben. Sie werden ihre führenden Experten aus dem IT-Bereich in einen Beirat entsenden. Dieser Beirat soll Vorschläge erarbeiten, wie der Studiengang weiterentwickelt werden kann. Er soll Impulse zur angewandten Forschung liefern und Firmenkontakte vermitteln.

Beide Seiten sollen profitieren

„Es ist eine Kooperation, von der beide Seite profitieren“, sagt IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Marc Lucassen. „Die Hochschule, weil sie noch enger an die Wirtschaft angebunden ist und ihren Absolventen dadurch exzellente Jobperspektiven bieten kann. Und die Wirtschaft, die Fachkräfte mit genau den Kompetenzen erhält, die auf ihre besonderen Bedarfe zugeschnitten sind.“

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Weitere Kapazitäten sind nötig

Bei einem Arbeitstreffen konkretisierten der Präsident der Hochschule und der IHK-Hauptgeschäftsführer die Ausgestaltung dieser Zusammenarbeit. Auch das weitere Vorgehen im Rahmen des Zukunftskonzepts gp_2025 war Thema. Dieses Konzept wurde von der Hochschule Augsburg und der IHK Schwaben gemeinsam erarbeitet und im vergangenen Oktober vorgestellt. Es wird von mehr als 200 Unternehmen aus Bayerisch-Schwaben unterstützt. Ziel ist es, 2.000 neue Studienplätze in sechs zukunftsfähigen Studiengängen an der Hochschule Augsburg zu schaffen. „Die zusätzlichen Kapazitäten sind nach wie vor dringend nötig“, berichtet der Hochschulpräsident. Die Hochschule hatte in der Vergangenheit immer wieder Studenten abweisen müssen. Potenzielle Fachkräfte, auf die die Wirtschaft in der Region dringend angewiesen ist, waren damit an andere Hochschulen in Bayern abgewandert.

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