IHK-Umfrage

Corona: Augsburger Wirtschaft steht unter starkem Druck

Laut IHK Schwaben ist die wirtschaftliche Lage in allen Branchen derzeit schlecht. Doch es gibt einen Lichtblick.

Dreimal jährlich befragt die Industrie- und Handelskammer Schwaben (IHK) ihre Mitgliedsunternehmen zur momentanen Lage und den Erwartungen für die Zukunft. Anfang bis Mitte Mai 2020 hat eine über 1.000 Unternehmen umfassende Stichprobe aus Produktion, Handel und Dienstleistungen die Fragen der aktuellen IHK-Konjunkturumfrage beantwortet. Hierbei standen vor allem die Auswirkungen der Corona-Krise und der Re-Start der Wirtschaft im Fokus. Während die Ergebnisse für ganz Schwaben bereits Ende Mai vorgestellt wurden, wurden diese nun auf den Wirtschaftsraum Augsburg heruntergebrochen.

Negative Stimmung in den Unternehmen

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„In der Stadt Augsburg ist die Geschäftslage im Frühjahr 2020 mit minus 23 Punkten mehr als doppelt so stark gefallen wie in ganz Schwaben“, erläuterte Andrea Pfundmeier, Vizepräsidentin der IHK Schwaben. „Im Vergleich zum Herbst 2019 haben sich die negativen Geschäftsaussichten damit mehr als verdreifacht – ein extremer Wert, der dem Corona-Lockdown in fast allen Wirtschaftsbranchen geschuldet ist.“ Auch die Zukunftserwartung der Unternehmen sei pessimistisch, denn eine Mehrheit der Umfragen-Teilnehmer erwarten sinkende Umsätze.

Rückgrat der regionalen Wirtschaft

Trotzdem gebe es weiterhin Hoffnung für den Wirtschaftsstandort Augsburg – Dr. Markus Litpher, Vorsitzender der IHK-Regionalversammlung Augsburg-Stadt, erklärte weshalb: „Unsere Augsburger Unternehmen mit ihrem breiten Branchenmix und den neben einzelnen Konzerntöchtern oft mittelständisch geprägten Struktur bilden das Rückgrat unserer regionalen Wirtschaft. Die ausgewogene Struktur wirkt in der Krise stabilisierend.“ Dieser Branchenmix sei vor allem aktuell wichtig, da zu Zeiten von Corona Fragen aufkommen, auf die nur gemeinsam Antworten gefunden werden können.

Fachkräfte jetzt für nach der Krise ausbilden

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Was jedoch mit Sorge zu betrachten sei, ist der Einbruch bei den neuen Ausbildungsverhältnissen. „Es werden nach der Krise umso dringender gut ausgebildete Fachkräfte benötigt. Unternehmen sollten weiterhin auf die duale Ausbildung als weltweites Erfolgsmodell setzen“, appellierte Dr. Litpher. „Wir müssen auch jetzt daran denken, dass es eine Zeit nach Corona geben wird.“ Weiter erklärte er, dass das Thema Ausbildung bei der IHK nicht nur Pflichtaufgabe, sondern vor allem tiefe Überzeugung sei.

„Ein weiterer Lockdown ist sehr kritisch“

Im Hinblick auf die Zukunft der Wirtschaft wurde betont, dass es auch in den nächsten Monaten einzelne Corona-Infektionsherde geben werde. Hierbei sei es jedoch besonders wichtig, Ruhe zu bewahren und mit Maß vorzugehen. Auch wenn in naher Zukunft mit einem Hoch- und Runterfahren der Wirtschaft zu rechnen sei, dürfe das keinesfalls ganze Regionen betreffen. „Für die Wirtschaft ist ein weiterer kompletter Lockdown sehr, sehr kritisch“, erläuterte Litpher. Trotzdem sei die IHK Schwaben positiver Hoffnung: „Wir wollen die Region wieder nach vorne bringen“, betonte Pfundmeier abschließend.

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„Ein weiterer Lockdown ist sehr kritisch“

Im Hinblick auf die Zukunft der Wirtschaft wurde betont, dass es auch in den nächsten Monaten einzelne Corona-Infektionsherde geben werde. Hierbei sei es jedoch besonders wichtig, Ruhe zu bewahren und mit Maß vorzugehen. Auch wenn in naher Zukunft mit einem Hoch- und Runterfahren der Wirtschaft zu rechnen sei, dürfe das keinesfalls ganze Regionen betreffen. „Für die Wirtschaft ist ein weiterer kompletter Lockdown sehr, sehr kritisch“, erläuterte Litpher. Trotzdem sei die IHK Schwaben positiver Hoffnung: „Wir wollen die Region wieder nach vorne bringen“, betonte Pfundmeier abschließend.

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