Reaktion auf Markt-Herausforderungen

Neue Produktions-Gesellschaft von manroland offiziell gestartet

Franz Gumpp, Geschäftsführer der manroland web produktionsgesellschaft mbH. Foto: manroland web systems GmbH
Am 12. Juni 2017 wurde die neue manroland web produktionsgesellschaft mbH in Augsburg gegründet. Dabei handelt es sich um eine Schwester der manroland web systems GmbH in der Possehl-Gruppe.

Das neue Unternehmen entstammt dem Maschinenbau und wird zukünftig als Fertigungs-Unternehmen für sämtliche Branchen agieren. So will sich manroland web systems in einem schwierigen Marktumfeld noch zukunftssicherer aufstellen. L. Possehl und manroland web systems verfolgen ein gemeinsames Ziel. Dabei will man vom schrumpfenden Markt für neue Druckmaschinen unabhängig werden.

280 Mitarbeiter von manroland web systems wechseln in neue Produktionsgesellschaft

„L. Possehl und manroland web systems verbinden mit dieser Investition das Ziel, beide Unternehmungen mit einer eigenen Identität und fokussierten Geschäftszwecken unabhängiger vom weiterhin schrumpfenden Markt für neue Druckmaschinen zu machen und dadurch die Beschäftigung am Standort Augsburg zu halten“, erläutert Uwe Lüders, Vorstandsvorsitzender der L. Possehl. Rund 280 Mitarbeiter der manroland web systems GmbH setzen ihre Beschäftigung im neuen Unternehmen zu gleichen Bedingungen fort. Auch 14 Auszubildende arbeiten derzeit in der neuen Produktionsgesellschaft.

Gumpp wird Geschäftsführer von neuer Produktionsgesellschaft

Zum Geschäftsführer wurde Franz Gumpp bestellt. Er ist gelernter Maschinenschlosser und Maschinenbau-Ingenieur. Zuletzt verantwortete Gumpp als Mitglied der Geschäftsleitung bei manroland web systems die Bereiche Produktion, Einkauf und IT.

manroland web systems will sich neuen Herausforderungen stellen

L. Possehl wird mit gezielten Investitionen auf die Marktanforderungen außerhalb der Druckmaschinen-Branche reagieren. So soll eine langfristige Perspektive für das neue Unternehmen sichergestellt werden. „Wir haben allein in den ersten vier Monaten neue Aufträge von rund einer Million Euro erzielt und zahlreiche neue Geschäfts-Beziehungen angebahnt. Ich sehe daher gute Chancen, bis 2019 unsere hoch gesteckten Ziele zu erreichen“, sagt Gumpp.„Der Druckmaschinenbau ist die Königsdisziplin des Maschinenbaus. Dabei sind die unterschiedlichen Anforderungen an Werkstücke in ihrem Zusammenspiel nahezu einmalig. Die Bewältigung komplexer Herausforderungen ist unser Herrschaftsgebiet, das übertragen wir zukünftig auf verschiedenste Branchen und Produkte“, so Gumpp weiter.

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