Sozialplanansprüche

Nach Insolvenz: WALTER BAU-Mitarbeiter haben Geld erhalten

Symbolbild. Der Atriumpalast in Augsburg. Foto: B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN
Die Auszahlung der letzten Rate aus den Sozialplanansprüchen der Mitarbeiter der insolventen WALTER BAU AG ist weitgehend abgeschlossen. So viel Geld wurde ausgezahlt.

Insolvenzverwalter Werner Schneider von der Kanzlei SGP Schneider Geiwitz Restrukturierung hatte im Sommer angekündigt, dass die letzten Tranchen in der zweiten Jahreshälfte ausgezahlt werden sollen. Die letzten Raten aus den Sozialplanansprüchen der Mitarbeiter der insolventen WALTER BAU AG sind nun fast vollständig überwiesen.

Fast 20 Millionen ausgeschüttet

Möglich wurde dies, nachdem die wesentlichen anhängigen Rechtsstreitigkeiten aus dem Insolvenzverfahren mit Vertretern des Königreichs Thailand erfolgreich abgeschlossen wurden. An die 4.119 Empfänger gingen in der vierten Ausschüttung insgesamt rund 7 Millionen Euro. Alles in allem wurden damit 19,92 Millionen Euro ausgezahlt – dies entspricht einer Quote von 53,8 Prozent.

Die früheren Auszahlungen erfolgten im Mai 2009, Juni 2011 und Dezember 2014. Die Auszahlung der Forderungen durch Personal, Banken, Lieferanten und Nachunternehmer an die Insolvenztabelle wird voraussichtlich bis zum Ende des Jahres vorgenommen (Quote 3,28 Prozent).

Verzögerung sei „ärgerlich“

„Dass sich die Auszahlung der Ansprüche aus dem Insolvenzverfahren durch die zahlreichen Gerichtsverfahren so lange hingezogen hat, ist sehr ärgerlich, war aber unvermeidbar. Ich bin froh, dass wir dies nun zu einem erfolgreichen Abschluss bringen konnten“, erklärt Wirtschaftsprüfer Werner Schneider, Insolvenzverwalter der WALTER BAU-AG.

Über SGP Schneider Geiwitz

SGP Schneider Geiwitz unterstützt seit mehr als 40 Jahren Unternehmen. Mit 320 Mitarbeitern ist die Kanzlei neben dem Hauptsitz in Neu-Ulm an 22 weiteren Standorten vertreten. Mit den Sparten Wirtschaftsprüfung, Steuer- und Rechtsberatung, Corporate Finance, Immobilienverwaltung sowie Restrukturierung deckt das Unternehmen ein umfassendes Leistungsangebot für Unternehmen ab.

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Insolvenzverwalter Werner Schneider von der Kanzlei SGP Schneider Geiwitz Restrukturierung hatte im Sommer angekündigt, dass die letzten Tranchen in der zweiten Jahreshälfte ausgezahlt werden sollen. Die letzten Raten aus den Sozialplanansprüchen der Mitarbeiter der insolventen WALTER BAU AG sind nun fast vollständig überwiesen.

Fast 20 Millionen ausgeschüttet

Möglich wurde dies, nachdem die wesentlichen anhängigen Rechtsstreitigkeiten aus dem Insolvenzverfahren mit Vertretern des Königreichs Thailand erfolgreich abgeschlossen wurden. An die 4.119 Empfänger gingen in der vierten Ausschüttung insgesamt rund 7 Millionen Euro. Alles in allem wurden damit 19,92 Millionen Euro ausgezahlt – dies entspricht einer Quote von 53,8 Prozent.

Die früheren Auszahlungen erfolgten im Mai 2009, Juni 2011 und Dezember 2014. Die Auszahlung der Forderungen durch Personal, Banken, Lieferanten und Nachunternehmer an die Insolvenztabelle wird voraussichtlich bis zum Ende des Jahres vorgenommen (Quote 3,28 Prozent).

Verzögerung sei „ärgerlich“

„Dass sich die Auszahlung der Ansprüche aus dem Insolvenzverfahren durch die zahlreichen Gerichtsverfahren so lange hingezogen hat, ist sehr ärgerlich, war aber unvermeidbar. Ich bin froh, dass wir dies nun zu einem erfolgreichen Abschluss bringen konnten“, erklärt Wirtschaftsprüfer Werner Schneider, Insolvenzverwalter der WALTER BAU-AG.

Über SGP Schneider Geiwitz

SGP Schneider Geiwitz unterstützt seit mehr als 40 Jahren Unternehmen. Mit 320 Mitarbeitern ist die Kanzlei neben dem Hauptsitz in Neu-Ulm an 22 weiteren Standorten vertreten. Mit den Sparten Wirtschaftsprüfung, Steuer- und Rechtsberatung, Corporate Finance, Immobilienverwaltung sowie Restrukturierung deckt das Unternehmen ein umfassendes Leistungsangebot für Unternehmen ab.

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