B4B SCHWABEN

Nach dem Bürgerentscheid: Das kommt jetzt auf die Stadtwerke zu

Impressionen von der Ergebnisverkündung des Bürgerentscheids zur Stadtwerke-Fusion

Das Ergebnis des Bürgerentscheids vom 12. Juli 2015 war klar und deutlich: Die Mehrheit der Augsburger hat sich gegen eine Fusion der Energiesparte der Stadtwerke Augsburg mit erdgas schwaben entschieden. Der Konsens lautet, dass sich dadurch erst einmal nichts ändern wird. Doch das stimmt nicht ganz.

von Rebecca Weingarten, Online-Redaktion

Wie es nach dem Bürgerentscheid mit den Stadtwerken Augsburg weitergeht, ist ungewiss. Soweit die allgemeine Übereinstimmung. Die Mehrheit der Bürger hat sich am vergangenen Sonntag gegen eine Fusion der Energiesparte der Stadtwerke Augsburg mit erdgas schwaben entschieden. Damit bleibt für die Stadtwerke erst einmal alles beim Alten – oder doch nicht? Tatsächlich stehen in den kommenden Wochen und Monaten bei den Stadtwerken viele Entscheidungen an.

Wie geht es mit den Stadtwerken wirtschaftlich weiter?

Für die wirtschaftliche Situation der Stadtwerke Augsburg hat die ausbleibende Fusion zunächst einmal keine Folgen. Sie stehen weiterhin gut da. Ob das so bleibt, ist angesichts der immer schwieriger werdenden Rahmenbedingungen auf dem deutschen Energiemarkt schwer zu sagen. Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl hatte in den vergangenen Wochen und Monaten immer wieder betont, wie wichtig die Fusion für die Stadtwerke sei. In der Tat ist anzunehmen, dass der Konkurrenzdruck nicht geringer werden wird. Möglich wäre auch, dass die Stadtwerke nun anderweitig versuchen werden, sich breiter aufzustellen. Die Befürworter der Fusion hatten immer wieder argumentiert, mit erdgas schwaben gemeinsam sei die Energiewende für die Stadtwerke zu schaffen. Jetzt wird es für dieses Ziel anderweitige Strategien und Konzepte geben müssen. Inwieweit die Stadtwerke eine Neuausrichtung planen, ist aber rein spekulativ.

Fusion hätte viele Arbeitsplätze langfristig gesichert

Die Mitarbeiter der Stadtwerke Augsburg hatten sich im Vorfeld des Bürgerentscheids eindeutig für eine Fusion ausgesprochen. Die Befürworter der Fusion hatten immer wieder betont, dass diese klare Vorteile für die Mitarbeiter bringen würde. Unter anderem wurde den Beschäftigten im Falle einer Fusion eine Arbeitsplatzgarantie für die kommenden 8 Jahre versprochen. Aus Sicht der Stadtwerke hätte dieser Schritt auf jeden Fall viele Arbeitsplätze langfristig gesichert. 

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Wie es nach dem Bürgerentscheid mit den Stadtwerken Augsburg weitergeht, ist ungewiss. Soweit die allgemeine Übereinstimmung. Die Mehrheit der Bürger hat sich am vergangenen Sonntag gegen eine Fusion der Energiesparte der Stadtwerke Augsburg mit erdgas schwaben entschieden. Damit bleibt für die Stadtwerke erst einmal alles beim Alten – oder doch nicht? Tatsächlich stehen in den kommenden Wochen und Monaten bei den Stadtwerken viele Entscheidungen an.

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Für die wirtschaftliche Situation der Stadtwerke Augsburg hat die ausbleibende Fusion zunächst einmal keine Folgen. Sie stehen weiterhin gut da. Ob das so bleibt, ist angesichts der immer schwieriger werdenden Rahmenbedingungen auf dem deutschen Energiemarkt schwer zu sagen. Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl hatte in den vergangenen Wochen und Monaten immer wieder betont, wie wichtig die Fusion für die Stadtwerke sei. In der Tat ist anzunehmen, dass der Konkurrenzdruck nicht geringer werden wird. Möglich wäre auch, dass die Stadtwerke nun anderweitig versuchen werden, sich breiter aufzustellen. Die Befürworter der Fusion hatten immer wieder argumentiert, mit erdgas schwaben gemeinsam sei die Energiewende für die Stadtwerke zu schaffen. Jetzt wird es für dieses Ziel anderweitige Strategien und Konzepte geben müssen. Inwieweit die Stadtwerke eine Neuausrichtung planen, ist aber rein spekulativ.

Fusion hätte viele Arbeitsplätze langfristig gesichert

Die Mitarbeiter der Stadtwerke Augsburg hatten sich im Vorfeld des Bürgerentscheids eindeutig für eine Fusion ausgesprochen. Die Befürworter der Fusion hatten immer wieder betont, dass diese klare Vorteile für die Mitarbeiter bringen würde. Unter anderem wurde den Beschäftigten im Falle einer Fusion eine Arbeitsplatzgarantie für die kommenden 8 Jahre versprochen. Aus Sicht der Stadtwerke hätte dieser Schritt auf jeden Fall viele Arbeitsplätze langfristig gesichert. 

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