B4B Schwaben

Holen Sie sich B4BSCHWABEN.de auf Ihr Smartphone.
Klicken Sie auf das Symbol zum „Teilen” in der Toolbar von Safari. Finden Sie die Option „Zum Home-Bildschirm”. Mit einem Klick auf „Hinzufügen” ist die Installation abgeschlossen! Schon ist die Website als App auf Ihrem iOS-Gerät installiert.

 / 
B4B Nachrichten  / 
Augsburg  / 
Münzenberg neuer Präsident des Amtsgerichts
Anzeige

Wir benötigen Ihre Zustimmung zum Laden dieser Anzeige!

Wir verwenden einen Drittanbieterdienst, um Anzeigen darzustellen, die möglicherweise Daten über Ihre Aktivität sammeln. Bitte überprüfen Sie die Details und akzeptieren Sie den Dienst, um diese Anzeige zu sehen.

Dieser Inhalt darf aufgrund von Trackern, die dem Besucher nicht bekannt gegeben werden, nicht geladen werden. Der Website-Eigentümer muss die Website mit seinem CMP einrichten, um diesen Inhalt in die Liste der verwendeten Technologien aufzunehmen.

powered by Usercentrics Consent Management Platform
Bayerisches Staatsministerium der Justiz und für Verbraucherschutz

Münzenberg neuer Präsident des Amtsgerichts

 Im Nahmen des Volkes - Dr. Münzenberg tritt offiziell die Nachfolge der verstorbenen Dr. Neumann an, Foto: Fotolia DL

Nach dem unerwarteten Tod der Präsidentin des Amtsgerichts Augsburg wurde nun Dr. Bernt Münzenberg in sein neues Amt erhoben. Die Justizministerin spricht in ihrer Rede von den Leistungen von Dr. Irmgard Neumann und geht auf die Situation am Wohnungsmarkt ein.

Ihr Tod kam plötzlich und völlig überraschend. Die Präsidentin des Amtsgerichts Augsburg Dr. Irmgard Neumann verstarb im Alter von 63 Jahren im März diesen Jahres in ihrem Haus in Gersthofen. 2009 übernahm sie ihren Posten im Amtsgericht. Sie war stets pflichtbewusst und übte ihr Amt mit großem Engagement bis zu ihren letzten Momenten aus. Nach der Zeit der Trauer wurde jetzt ein Nachfolger ernannt, der in die Fußstapfen der leidenschaftlichen Juristin treten wird. Die Bayerische Justizministerin Dr. Beate Merk hat Dr. Bernt Münzenberg offiziell in sein neues Amt eingeführt.

Der Neue bringt viel Erfahrung in das Amt mit

Der 54-jährige Dr. Münzenberg hatte seine erste Stellung innerhalb der Justiz 1986 im Bayerischen Staatsministerium der Justiz angetreten. In den nächsten Jahren war er außerdem bei der Staatsanwaltschaft Augsburg und als Richter am Amtsgericht Augsburg tätig. Im September 1991 machte er einen kurzen Abstecher in die Politik. Für rund ein Jahr war er Referent der CDU/CSU-Fraktion im deutschen Bundestag. Danach kehrte er wieder an das Amtsgericht Augsburg zurück. Hier war er in seiner Zeit von 1994 bis 2002 als hauptamtlicher Arbeitsgemeinschaftsleiter für die Ausbildung der Referendare zuständig. Danach ging er an das Oberlandesgericht München und erhielt im April 2003 die Position des Direktors des Amtsgerichts Neu-Ulm. August 2009 wurde er zum Vorsitzenden Richter ab Oberlandesgericht München ernannt. Nun ist er ab 1. August offiziell Präsident des Amtsgerichts Augsburg.

Der passende Nachfolger ist gefunden

Dr. Beate Merk lobte in ihrer Rede die besonderen Leistungen der verstorbenen Dr. Neumann. In all ihrem Wirken in der bayerischen Justiz hat Frau Dr. Neumann nicht nur durch ihr herausragendes juristisches Können überzeugt, sondern vor allem auch durch ihre Persönlichkeit. Sie hat die Augsburger Justiz, insbesondere das Amtsgericht Augsburg, sehr positiv geprägt", so Merk. " Dr. Neumann engagierte sich auch für den Nachwuchs in ihrem Bereich. Sie war regelmäßig als Prüferin bei den juristischen Staatsprüfungen tätig. Mit Herrn Dr. Münzenberg wäre ein guter Nachfolger und absoluter Leistungsträger der bayerischen Justiz gefunden, so Dr. Merk.

Auch Urteile im Mietrecht wurden angesprochen

Im rechtspolitischen Teil befasste sich Dr. Merk vor allem mit dem Mietrecht. "In vielen bayerischen Ballungsräumen steigen die Mieten exorbitant. Für die Menschen, gerade auch für Familien, wird die Suche nach bezahlbarem Wohnraum immer schwieriger", erklärt Merk. "Eine der Stellschrauben, an denen wir gedreht haben, um die Lage auf dem Wohnungsmarkt zu entspannen ist das Mietrecht: Von der im Mai neu geschaffenen Möglichkeit zur Senkung der Kappungsgrenze für Mieterhöhungen hat Bayern als erstes Bundesland Gebrauch gemacht. Damit sind Mieterhöhungen dort bis zur ortsüblichen Vergleichsmiete nur noch um maximal 15 Prozent statt bisher 20 Prozent innerhalb von drei Jahren zulässig.“ Vier Mio. Bürger sind im Freistaat von der Kappungsgrenze bereits betroffen. Weitere Schritte zur Mietpreissicherung wären aber weiterhin erforderlich. 

Artikel zum gleichen Thema