DB verliert Augsburg Netze

München-Augsburg-Ulm: Briten übernehmen den Fugger-Express

Nun ist es amtlich: Die Deutsche Bahn verliert die Strecke München-Augsburg-Ulm. Der sogenannte Fugger-Express geht ab 2022 an ein britisches Unternehmen.

Der Freistaat hat den Betrieb des Nahverkehrs nach München, Dinkelscherben und Donauwörth im Zuge einer regulären Ausschreibung neu vergeben. Wie die Bayerische Eisenbahngesellschaft (BEG) am Dienstag mitteilte, hat die deutsche Tochter des Go-Ahead-Konzerns den Zuschlag für die Strecke erhalten. Auch  die Strecken Augsburg-Donauwörth-Treuchtlingen-Ansbach-Würzburg sowie Aalen-Nördlingen-Donauwörth gehen an Go-Ahead.

Neue Züge sind in Planung

„Wir freuen uns sehr, mit dem Los 1 der Augsburger Netze nun unser fünftes Netz in Deutschland befahren zu können und wollen mit einem qualitativ hochwertigen Betrieb zusätzliche Fahrgäste vom Schienenpersonennahverkehr überzeugen“, sagt Stefan Krispin, Geschäftsführer der Go-Ahead Verkehrsgesellschaft Deutschland GmbH, „wir werden zeitnah mit den Aufgabenträgern sowie dem Zughersteller über Details sprechen, um die Bedürfnisse unserer Kunden durch innovative und kundenorientierte Lösungen erfüllen zu können“.

Insgesamt 56 elektrische Züge

Der neue Vertrag umfasst 56 elektrische Züge, die auf einer Strecke von 7,4 Millionen Zugkilometern pro Jahr fahren werden. Mit dem 12-jährigen Verkehrsvertrag, welcher zum Fahrplanwechsel im Dezember 2022 beginnt, wurde das deutsche Unternehmen Go-Ahead Bus & Bahn mit dem fünften SPNV-Netz ausgezeichnet. Damit betreibt Go-Ahead in Deutschland ab 2022 Schienennetze im Umfang von insgesamt circa 20 Millionen Zugkilometern. Die anderen bereits gewonnenen Verträge beginnen in den Jahren 2019 (Stuttgarter Netze Lose 2 und 3 sowie Netz 3a, die Murrbahn) .

Go-Ahead startet in Baden-Württemberg

Das neu gewonnene Netz knüpft an drei Bahnhöfen an, die Go-Ahead bereits über seine Verträge in Baden-Württemberg ab 2019 bedienen wird. Die Go-Ahead Verkehrsgesellschaft Deutschland GmbH  hat bereits im Augsburg 2018 den Zuschlag für das im Dezember 2021 beginnende E-Netz Allgäu erhalten. Zudem wird Go-Ahead ab 2019 mehrere Verkehre in Baden-Württemberg, zum Teil auch grenzüberschreitend nach Bayern, betreiben.

Go-Ahead braucht Personal

Go-Ahead ist derzeit schon auf der Suche nach Mitarbeitern. Das eigenständige deutsches Unternehmen beschäftigt mit seiner Mutterfirma in Großbritannien 29.000 Mitarbeiter und blickt auf 30 Jahre Erfahrung im Nahverkehr zurück.

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