Kundgebung von IG Metall

MT Aerospace: Mitarbeiter kämpfen um Arbeitsplätze in Augsburg

„Vergesst uns nicht“ – das forderte eine Kundgebung der IG Metall vor dem Werksgelände von MT Aerospace in Augsburg. Empfänger der Nachricht war sowohl das Management des Unternehmens als auch die Politik. Wie beide Arbeitsplätze sichern können sollen.

Das Augsburger Unternehmen MT Aerospace steht unter Druck. Denn ihre Branche, die Luft- und Raumfahrt schwächelt in Europa derzeit. Aufgrund des Coronavirus hat sich die Situation jetzt weiter verschärft. Das bekommen auch die Mitarbeiter zu spüren: Denn rund 100 Stellen stehen auf der Kippe, wenn sich die Auftragslage nicht bald ändert. Nun startete die IG Metall am Werkstor in Augsburg die Aktion „Jetzt schlägt es 13! Stark nur mit Dir!“, um öffentlichkeitswirksam auf die Problematik aufmerksam zu machen.

 Patrick Blattenberger sieht Politik in der Pflicht

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Auf der Kundgebung, die Corona-gerecht mit Abstand zwischen den Teilnehmern stattfand, sprach der stellvertretende Betriebsratsvorsitzende von MT Aerospace, Patrick Blattenberger, seinen Kollegen Mut zu. Der Kampf zum Erhalt der Arbeitsplätze gehe weiter, versprach er. Jedoch räumte er auch die derzeitigen Schwierigkeiten des Unternehmens ein. Durch die derzeit geringe Nachfrage stehen momentan einige Fertigungshallen leer.

Jetzt sieht er besonders die Politik in der Pflicht, zu unterstützen. Wenn die Weichen jetzt nicht sicher für die Zukunft gestellt würden, erklärte er, blieben vor allem junge Mitarbeiter auf der Strecke. Die Folge wäre ein Weggang von Fachkompetenz. Besonders beim Thema Raumfahrt hieße das: Deutschland und Europa verlören den Zutritt ins Weltall an Dritte.

Angela Steinecker fordert „Verwandeln statt Zukunftsangst“

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Angela Steinecker, die zweite Bevollmächtigte der IG Metall Augsburg, argumentierte in eine ähnliche Richtung. Stellenabbau liege zwar auch, aber nicht nur an Corona. Schon vorher habe sich bei einigen Unternehmen gezeigt, dass Aufträge rückläufig sind. Deswegen sei es jetzt an der zeit die Zukunft von Unternehmen und damit auch Mitarbeitern krisenfest zu planen. Mit dem Motto „Verwandeln statt Zukunftsangst“ warb sie beim Management – nicht nur von MT Aerospace – für mehr Aufgeschlossenheit gegenüber neuen Innovationen. Das Geld dazu sei schließlich da, erklärte sie, und verwies unter anderem auf den Plan von Ministerpräsident Markus Söder, 100 Millionen Euro am Standort Augsburg zu investieren.

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Jetzt sieht er besonders die Politik in der Pflicht, zu unterstützen. Wenn die Weichen jetzt nicht sicher für die Zukunft gestellt würden, erklärte er, blieben vor allem junge Mitarbeiter auf der Strecke. Die Folge wäre ein Weggang von Fachkompetenz. Besonders beim Thema Raumfahrt hieße das: Deutschland und Europa verlören den Zutritt ins Weltall an Dritte.

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