IG Metall Augsburg

MT Aerospace: Kampf um 150 Arbeitsplätze in Augsburg

Das Raumfahrtunternehmen baut Stellen ab, weil das Ariane 6-Programm anders verläuft als erwartet. Am Dienstag fand eine Kundgebung dazu statt, bei der sowohl die Beschäftigten, als auch die Stadt durch Eva Weber vertreten waren.

Heute fand eine Aktion zum Thema „Raumfahrt nur mit MT Aerospace! Wir kämpfen für unsere Arbeitsplätze in Augsburg!“ am Standort der MT Aerospace statt. „Das heute ist ein Zeichen für die Politik sich einzusetzen“, verkündete Angela Steinecker, zweite Bevollmächtigte der IG Metall Augsburg, den Zweck der Veranstaltung. „Wir wollen den Standort erhalten und keine Arbeitsplätze verlieren“, sprach sie gleich anfangs die aktuellen Sorgen an.

Unterstützung von vielen Seiten

Betriebsratsvorsitzender Markus Zerle bedankte sich bei den Angestellten, dass sie sich trotz kaltem Wetter vor den Toren zusammengeschlossen haben. Auch galt sein Dank den anderen Firmen wie beispielsweise MAN oder Manroland, die sich zur Unterstützung eingefunden haben. „Wenn es hart auf hart kommt, dann stehen wir zusammen und kämpfen gemeinsam für unsere Arbeitsplätze“, erläuterte Zerle. Weiter verkündigte er, dass es sich dieses Mal um keine normale Kundgebung handle. Gewöhnlich kämpfe man gegen den Arbeitgeber, dieser stand jedoch diesmal in vorderster Reihe. 

Kundgebung bei MT Aerospace

Bis zu 150 Arbeitsplätze könnten abgebaut werden

Während bereits im Oktober bestätigt wurde, dass bis zu 80 Arbeitsplätze abgebaut werden könnten, so hat sich diese Zahl inzwischen nahezu verdoppelt. Zerle bestätigte nun Ende November, dass bei der letzten Betriebsbesprechung die Zahl 150 gefallen ist. Dies dürfe jedoch nicht passieren. „Wir brauchen von der deutschen Politik die Zusage für weitere Entwicklungsprogramme. Denn nicht nur für uns, sondern auch für Deutschland und Europa ist es wichtig, das Erreichte abzusichern und für Weiterentwicklung zu sorgen“, verdeutlichte der Betriebsratsvorsitzende.

Produktionsstandort Augsburg

Auch die zweite Bürgermeisterin Eva Weber betonte wie wichtig es ist, den Standort zu erhalten: „Der Standort Augsburg hat die Chance, Wissen direkt in Produktion umzusetzen. Wir sind ein Standort, wo vorne Materialien rein- und hinten Produkte rauskommen.“ Jedoch erklärte sie auch die Schwierigkeit, das Ministerium auf die Wichtigkeit der Situation aufmerksam zu machen. Deshalb sei es wertvoll, Aufmerksamkeit auf sich zu locken.

Hinter den Arbeitsplätzen stehen Familien

Nach den offiziellen Vorträgen war noch Zeit bei Musik und Gesprächen positiv in die Zukunft zu blicken. Hierbei hat sich die Möglichkeit zum Austausch geboten. Ein Mitarbeiter von Manroland Goss Web Systems erzählte, dass auch sie als Druckmaschinenbauer bereits in dieser schwierigen Lage waren. Deshalb möchten sie MT Aerospace unterstützen. „Bei der Veranstaltung geht es um Arbeitsplätze in Augsburg, diese sind wichtig für die ganze Region. Außerdem steht hinter einem Arbeitsplatz nicht nur eine Person, sondern ganze Familien. Deshalb ist es wichtig um jeden einzelnen Platz zu kämpfen“, verdeutlichte er.

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Betriebsratsvorsitzender Markus Zerle bedankte sich bei den Angestellten, dass sie sich trotz kaltem Wetter vor den Toren zusammengeschlossen haben. Auch galt sein Dank den anderen Firmen wie beispielsweise MAN oder Manroland, die sich zur Unterstützung eingefunden haben. „Wenn es hart auf hart kommt, dann stehen wir zusammen und kämpfen gemeinsam für unsere Arbeitsplätze“, erläuterte Zerle. Weiter verkündigte er, dass es sich dieses Mal um keine normale Kundgebung handle. Gewöhnlich kämpfe man gegen den Arbeitgeber, dieser stand jedoch diesmal in vorderster Reihe. 

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Während bereits im Oktober bestätigt wurde, dass bis zu 80 Arbeitsplätze abgebaut werden könnten, so hat sich diese Zahl inzwischen nahezu verdoppelt. Zerle bestätigte nun Ende November, dass bei der letzten Betriebsbesprechung die Zahl 150 gefallen ist. Dies dürfe jedoch nicht passieren. „Wir brauchen von der deutschen Politik die Zusage für weitere Entwicklungsprogramme. Denn nicht nur für uns, sondern auch für Deutschland und Europa ist es wichtig, das Erreichte abzusichern und für Weiterentwicklung zu sorgen“, verdeutlichte der Betriebsratsvorsitzende.

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