So geht es weiter

M-net und Landkreis Cham wollen ihr Großprojekt fortsetzen

Auch in Augsburg ist M-net stark verankert. Foto: B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN
Der Landkreis Cham hält trotz Schwierigkeiten an seinem Ausbauprojekt mit M-net fest. Wie der Glasfaserausbau nun konkret umgesetzt werden soll, war Thema des jüngsten Gesprächs der beiden Parteien.

Der Landrat des Landkreises Cham und Vertreter des Telekommunikationsunternehmens M-net haben sich getroffen, um eine Lösung für die Internet-Versorgung im Landkreis Cham zu entwickeln. Das Gespräch fand in konstruktiver Atmosphäre statt, heißt es im aktuellsten Statement. Der Landkreis hält an seinem geplanten Ausbauziel fest. Im Rahmen des Gesprächs wurden verschiedene Lösungsmöglichkeiten für das weitere Vorgehen diskutiert, die nun zeitnah insbesondere in rechtlicher und technischer Hinsicht weiter geprüft werden. Eine Fortsetzung der Gespräche wurde bereits für die kommende Woche verabredet. Über weitere Details der Gesprächsinhalte wurde Stillschweigen vereinbart.

Was zu den klärenden Gesprächen führte

Das Großprojekt in Cham war zuletzt ins Stocken geraten. „Die in den Medien getätigten Spekulationen über mögliche Schadensersatzansprüche oder gar Geldbeträge sind ohne Grundlage, da gemeinsam mit dem Landkreis Cham weiterhin an einer Lösung gearbeitet wird. Dementsprechend sind auch die Gerüchte über eine aktuelle Schieflage des Unternehmens falsch. Es bestehen keine finanziellen Schwierigkeiten und keine Grundlage für derartige Spekulationen“, äußerte Lindhuber gegenüber unserer Redaktion.

Geplanter Zeitrahmen konnte nicht eingehalten werden

„Es ist richtig, dass das Projekt in Cham aus verschiedenen Gründen nicht im ursprünglich geplanten Zeitrahmen umgesetzt werden kann. Wir befinden uns aber nach wie vor im engen Austausch mit unserem Vertragspartner, dem Landkreis Cham, um eine Lösung für den Breitband-Ausbau in der Region zu entwickeln“, erklärte Lindhuber weiter. „Die offenen Fragen betreffen ausschließlich das Ausbauprojekt in Cham und haben keine Auswirkungen auf andere laufende Ausbauprojekte oder auf unsere Kunden in anderen Regionen. Es ist selbstverständlich sichergestellt, dass unsere Kunden weiterhin ihre gewohnten Leistungen erhalten.“

M-net rechnet mit guten Jahresergebnissen

Schlecht stehe es um M-net jedoch trotz des herausfordernden Projekts nicht, heißt es vonseiten des Telekommunikationsanbieters. „Ende 2017 lag die Zahl der aktiven Kundenanschlüsse von M-Net bei 447.000 – ein Plus von neun Prozent gegenüber dem Vorjahr. Beim Umsatz verzeichnete das Unternehmen ebenfalls ein deutliches Wachstum um vier Prozent auf 244 Millionen Euro“, so Lindhuber. Für das abgeschlossene Geschäftsjahr 2018 liegen die Ergebnisse noch nicht vor. M-net rechne jedoch mit guten Zahlen.

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Was zu den klärenden Gesprächen führte

Das Großprojekt in Cham war zuletzt ins Stocken geraten. „Die in den Medien getätigten Spekulationen über mögliche Schadensersatzansprüche oder gar Geldbeträge sind ohne Grundlage, da gemeinsam mit dem Landkreis Cham weiterhin an einer Lösung gearbeitet wird. Dementsprechend sind auch die Gerüchte über eine aktuelle Schieflage des Unternehmens falsch. Es bestehen keine finanziellen Schwierigkeiten und keine Grundlage für derartige Spekulationen“, äußerte Lindhuber gegenüber unserer Redaktion.

Geplanter Zeitrahmen konnte nicht eingehalten werden

„Es ist richtig, dass das Projekt in Cham aus verschiedenen Gründen nicht im ursprünglich geplanten Zeitrahmen umgesetzt werden kann. Wir befinden uns aber nach wie vor im engen Austausch mit unserem Vertragspartner, dem Landkreis Cham, um eine Lösung für den Breitband-Ausbau in der Region zu entwickeln“, erklärte Lindhuber weiter. „Die offenen Fragen betreffen ausschließlich das Ausbauprojekt in Cham und haben keine Auswirkungen auf andere laufende Ausbauprojekte oder auf unsere Kunden in anderen Regionen. Es ist selbstverständlich sichergestellt, dass unsere Kunden weiterhin ihre gewohnten Leistungen erhalten.“

M-net rechnet mit guten Jahresergebnissen

Schlecht stehe es um M-net jedoch trotz des herausfordernden Projekts nicht, heißt es vonseiten des Telekommunikationsanbieters. „Ende 2017 lag die Zahl der aktiven Kundenanschlüsse von M-Net bei 447.000 – ein Plus von neun Prozent gegenüber dem Vorjahr. Beim Umsatz verzeichnete das Unternehmen ebenfalls ein deutliches Wachstum um vier Prozent auf 244 Millionen Euro“, so Lindhuber. Für das abgeschlossene Geschäftsjahr 2018 liegen die Ergebnisse noch nicht vor. M-net rechne jedoch mit guten Zahlen.

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