Gemeinsames Zukunftsthema

Mit diesen Städten kooperiert Augsburg bei der Digitalisierung

Die drei größten Städte Bayerns wollen gegenseitig von ihren Erfahrungen bei der Digitalisierung ihrer Verwaltungen profitieren. Nürnberg, München und Augsburg schlossen sich deshalb zu einer Kooperationsgemeinschaft zusammen.

Um die Anforderungen der Digitalisierung in den kommunalen Verwaltungen erfolgreich zu meistern, haben die drei größten Kommunen Bayerns eine Kooperationsvereinbarung geschlossen. Unter dem Motto „Die Digitalisierung als gemeinsames Zukunftsthema“ arbeiten die drei Städte künftig inhaltlich und strategisch zusammen.

Schnellere Orientierung dank Digitalisierung

„Wir erhoffen uns von einer Kooperation, dass wir durch den engen Austausch mit München und Nürnberg von den Erfahrungen aller profitieren, Fehler vermeiden und der Bevölkerung einen einheitlichen Weg bieten können. Wer von Augsburg nach Nürnberg oder München zieht, soll sich im digitalen Angebot der jeweiligen Stadtverwaltungen sofort zurechtfinden“, so Augsburgs Stadtdirektor Frank Pintsch.

Wo in Augsburg bereits an den Stellschrauben gedreht wird 

Dieser Entwicklung kann sich auch die Stadt Augsburg nicht entziehen. „Wir arbeiten derzeit bereits an zahlreichen Projekten, um den digitalen Wandel innerhalb der Stadtverwaltung aktiv und durchdacht zu nutzen und den Service für Bürger zu verbessern“, so Pintsch. Online-Videotermine, Onlineformulare und Online-Verwaltungsleistungen sollen demnach bald angeboten werden können. Die beschlossene Digitalisierungsstrategie impliziert aber auch Veränderungen im Ratsinformationssystem. Eine elektronische Akte (E-Akte) bei Bauanträgen beispielsweise würde gleichzeitiges Arbeiten ermöglichen.

Daseinsvorsorge bleibt zentrale Aufgabe der Städte

Mit Nachdruck weist der Augsburger Stadtdirektor auf die SmartCity-Charta für Kommunen, nach der die Daseinsvorsorge für alle Bürger auch in Zeiten der Digitalisierung die zentrale Aufgabe der Städte bleibt. „Dies gilt vor allem für die urbanen Zentren, zu denen die drei größten Städte Bayerns zählen. Bei den vielfältigen Fragen rund um die Modernisierung der Verwaltung müssen wir die Attraktivität und Zukunftsfähigkeit unserer Städte für alle Bürger, für die Wirtschaft und für die Wissenschaft sichern“, so Pintsch.

„Städte stehen hierbei in keiner Konkurrenz zueinander"

Es gelte, die enormen Chancen und Potenziale der Digitalisierung zu nutzen. Denn diese beeinflussen  die Innovations- und Handlungsfähigkeit der Kommunen maßgeblich. „Die Städte stehen hierbei in keiner Konkurrenz zueinander, sondern können vielmehr gemeinsam die Herausforderungen meistern. Mit einer starken Kooperation haben wir alle Möglichkeiten, den Weg der digitalen Transformation für alle – nicht zuletzt auch für die städtischen Kollegen – gewinnbringend zu gestalten“, erklärt Pintsch.

„Wir müssen deutlich schneller werden“

Thomas Bönig, IT-Referent und Chief Digital Officer (CDO) der Landeshauptstadt München, sieht das Interesse aus Nürnberg und Augsburg positiv: „Kooperationen sind ein wesentlicher Schlüssel zum Erfolg bei der Digitalisierung. Wir müssen bei der digitalen Transformation deutlich an Geschwindigkeit zulegen, um in einer zunehmend digitalen Stadtgesellschaft Angebote und Dienstleistungen anbieten zu können, die in die heutige Zeit passen“, so der IT-Referent. Und weiter: „Durch eine abgestimmte Vorgehensweise können wir effizienter und schneller agieren sowie vom gemeinsamen Erfahrungsaustausch erheblich profitieren. Menschen haben schon immer Gemeinschaften gebildet um große Ziele zu erreichen.“

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„Wir müssen deutlich schneller werden“

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