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Mindestlohn bald bei 8,80 Euro - vbw hält Erhöhung für „nicht vertretbar“
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Mindestlohn

Mindestlohn bald bei 8,80 Euro - vbw hält Erhöhung für „nicht vertretbar“

Mindestlohn. Foto: www.verbraucher-papst.de  / pixelio.de

Seit gut einem Jahr können sich Arbeitnehmer auf den Minedslohn von 8,50 Euro stützen. Ab dem 1. Januar 2017 soll, laut Gesetz, dieser angepasst werden. Inwieweit sich er Mindestlohn ändert, muss bis Ende Juni dieses Jahres beschlossen werden. Die vbw hält eine mögliche Erhöhung für „nicht  vertretbar“.

von Iris Zeilnhofer, Online-Redaktion

„Die Mindestlohnkommission hat über eine Anpassung der Höhe des Mindestlohns erstmals bis zum 30. Juni 2016 mit Wirkung zum 1. Januar 2017 zu beschließen. Danach hat die Mindestlohnkommission alle zwei Jahre über Anpassungen der Höhe des Mindestlohns zu beschließen.“ Diese Regelung legte das Bundesministerium mit Einführung des gesetzlichen Mindestlohns fest. Dem „Tagesspiegel“ zufolge wird in der Mindestlohnkommison über eine Steigerung auf 8,80 Euro pro Stunde verhandelt. Bei hohen Tarifabschlüssen in der Metallbrache und im öffentlichen Dienst sei sogar mit einem Stundensatz von 8,85 Euro zu rechnen, so das Portal.

Regelungen des Mindestlohns sind noch nicht perfekt

Laut DGB sind es fast Vier Millionen Menschen, die in Deutschland vom gesetzlichen Mindestlohn profitieren. Dabei ging die Umstellung nicht ganz reibungslos über die Bühne. Auch an der Feinjustierung wird immer noch gefeilt. Ein hoher bürokratischer Aufwand zählt unter anderem zu den Herausforderungen, mit denen sich die Betriebe konfrontiert sehen. Viele fordern Nachbesserungen hier.

Das würde die deutsche Wirtschaft der neue Mindestlohn kosten

Steigt der Mindestlohn nun wirklich auf 8,80 Euro, was bedeutet das dann für Arbeitgeber? Vier Millionen Menschen die 30 Cent mehr in der Stunde bekommen sollen: Das sind 1,2 Millionen Euro mehr die die gesamte deutsche  Wirtschaft in der Stunde aufbringen muss. Dies gilt allerdings nur bis 2019. Dann wird von gesetzteswegen eine erneute Anpassung des Mindestlohns vorgenommen. Den Mindestlohn anzuheben, oder ihn überhaupt bestehen zu lassen, ist aus Sicht von Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer der vbw - Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V., jedoch der falsche Weg. Brossardt erklärte daher klar: „Der gesetzliche Mindestlohn ist grundsätzlich falsch.“

Brossardt plädiert für Ausnahmen

Die Diskussionen laufen trotzdem. „Es gibt aber ein gesetzlich festgelegtes Verfahren zur Anpassung des Mindestlohns, das auf wirtschaftlichen und tariflichen Fakten beruht. Dem wollen wir nicht vorgreifen. Aktuell halten wir es aber angesichts der gegenwärtig schwachen wirtschaftlichen Lage nicht für vertretbar, den Mindestlohn zu erhöhen“, erklärte er auf Nachfrage unserer Redaktion. „Wir brauchen stattdessen Ausnahmen vom Mindestlohn für diejenigen Gruppen, die es am Arbeitsmarkt besonders schwer haben, damit ihnen der Weg in Beschäftigung erleichtert wird: Das betrifft Menschen, die noch nie gearbeitet haben, Langzeitarbeitslose und Personen ohne ausreichende Ausbildung oder ohne jegliche Qualifikation. Wenn Menschen, die auf ihrer Flucht zu uns kommen, diese Voraussetzungen erfüllen, müssen die entsprechenden Regelungen auch auf sie angewendet werden können.“

Mindestlohn: Die Gastro hat zu kämpfen

Besonders hart traf der Mindestlohn bisher die Gastronomie, auch in Augsburg. Im Interview mit B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN gaben die Geschäftsführer des Annapam an, mit leicht erhöhten Preisen dem Mindestlohn entgegen zu wirken. Damit wären die Kosten zwar nicht vollständig gedeckt, eine andere Wahl hätten sie jedoch nicht.

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