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Millionen-Förderung für Sanierung des Theaters Augsburg
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Bayerische Landesstiftung

Millionen-Förderung für Sanierung des Theaters Augsburg

In vier Tagen sollen die umfassenden Sanierungsarbeiten am Großen Haus beginnen. Anhalten werden diese bis voraussichtlich 2023/24. Foto: B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN

Mit dem Großbetrag in Höhe von einer Million Euro fördert die Bayerische Landesstiftung die Sanierung des Großen Hauses. Die Stiftung bezweckt „Erhaltungs- und Instandsetzungs-Maßnahmen von bedeutenden Bau- und Kunstdenkmälern“.

„Mit der Bekanntgabe der Ernennung des Augsburger Stadttheaters zum Staatstheater schließt Augsburg zu den Metropolen Nürnberg und München auf. Der Betrag der Bayerischen Landesstiftung erleichtert die Finanzierung der Instandsetzungsmaßnahme des denkmalgeschützten und traditionsreichen Augsburger Theaters. Ich danke allen, die an dieser Entscheidung beteiligt waren, den Abgeordneten des Bayerischen Landtages und dem Stiftungsratsvorsitzenden Ministerpräsident Dr. Markus Söder, insbesondere dem ehemaligen Staatsminister und Vorstandsvorsitzenden der Bayerischen Landesstiftung Josef Miller, der hiermit seine besondere Verbindung zur schwäbischen Bezirkshauptstadt einmal mehr unter Beweis stellt“, so Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl zur weiteren finanzielle Zuwendung zur Theatersanierung. Diese kommt nun zur staatlichen Förderung hinzu.

Bayerische Landesstiftung freut sich über die Sanierung

„Als Bayernkolleg-Schüler habe ich gerne für ein paar Mark auf einem Stehplatz den Aufführungen des Theaters Augsburg gelauscht. Umso mehr freue ich mich, über diese Summe für die glücklicherweise von Oberbürgermeister Dr. Gribl angepackte Generalsanierung“, erinnert sich MdL a.D. Josef Miller, Vorsitzender des Vorstandes der Bayerischen Landesstiftung. Die Bayerische Landesstiftung, die aus der Vereinigung der Bayerischen Staatsbank mit der Vereinsbank hervorging, besteht seit 1972. Als rechtsfähige Stiftung des öffentlichen Rechts verfolgt die Bayerische Landesstiftung gemeinnützige und mildtätige Zwecke auf sozialem und kulturellem Gebiet.

Interimsspielstätte entsteht bis Herbst 2018

Bis das das Große Haus und die Brechtbühne wieder bespielt werden können, zieht das Theater übergangsweise in das Ofenhaus des ehemaligen Gaswerk-Areals. Bis Herbst 2018 soll in dem historischen Gebäude samt sechsstöckigem Neubau die Interimsspielstätte entstehen. Neben einem Theater mit Platz für 240 Zuschauer gibt es einen Ballettsaal sowie Werkstätten und Büros auf insgesamt rund 5.500 Quadratmeter. In dem Neubau sind auf einer Etage rund 700 Quadratmeter für Künstlerateliers vorgesehen. Anfang 2019 sollen die ersten Mieter einziehen können. Die Stadt Augsburg mietet die Flächen für das Theater und die Künstler von den swa und betreibt diese in Eigenregie. Das Theater ist für die Innenausstattung verantwortlich.

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