Neue Projekte und Kooperationen

Ereignisreiche Saison: Theater Augsburg zieht Bilanz

Die erste Theatersaison von Intendant André Bücker geht langsam zu Ende. Nun wird eine erste Bilanz gezogen.

Am Samstag wird das Musical „Herz aus Gold“ das letzte Mal auf der Freilichtbühne aufgeführt. Danach startet das Theater unter der Führung von André Bücker in die Ferien. In der Spielzeit 2017/2018 startete er im Sinne einer Öffnung zur Stadtgesellschaft zahlreiche Projekte und Kooperationen mit Künstler und Institutionen. Der Bereich der Theaterpädagogik wurde mit der Schaffung einer zusätzlichen Stelle stärker gewichtet und die interkulturelle, interdisziplinäre Plattform Plan A ins Leben gerufen.

Theater öffnet sich zur Stadtgesellschaft

Die Theaterpädagoginnen Nicoletta Kindermann und Imme Heiligendorff legen den Fokus ihrer kulturellen Bildungsarbeit auf Vermittlungsformate für alle Sparten des Hauses. Die Intensivierung der Zusammenarbeit zwischen Schule und Theater, Projekte sowie auf die Öffnung des Theaters zur Stadtgesellschaft. Hierzu zählen auch außerschulische Formate und Kooperationen wie beispielsweise „Ballroomdance. The Show“, das „Migrationsprojekt für Schwaben“ oder das Workshop-Programm „Theater als Expedition“.

„Ballroomdance. The Show“ ist eines der neuen Formate des Theaters. Foto: Jan-Pieter Fuhr

Vielfältige Kooperationen

Mit der interdisziplinär und interkulturell ausgerichteten Plattform Plan A unter der Federführung von Hausregisseurin Nicole Schneiderbauer hat das Theater Augsburg in der Spielzeit 2017/18 ein Spielfeld performativer und politischer Auseinandersetzung eröffnet. In vielfältigen Kooperationen und an unterschiedlichen Orten stellt sich Plan A den Fragen unserer Zeit und schafft dabei Begegnungen zwischen Kunst, Wissenschaft und den Menschen der Metropolregion Augsburg. Mit erfolgreichen Produktionen und Kooperationen wie dem performativen Theateressay „Solvejg. Mon Amour“, dem türkischen Gastspiel „Gesichter Anatoliens“ oder „Grandhotel meets Theater“ leistete die Plattform einen  Beitrag zur Öffnung des Theaters und kooperierte mit Akteuren der Stadtgesellschaft sowie der Freien Szene.

Die Brechtbühne zieht gerade in ihre neue Interimsspielstätte um. Foto: Ruth Plössel/Stadt Augsburg

Auch in Zukunft integrative Projekte

Weitere Kooperationen, Formate und Gastspiele des Theater Augsburg wie das partizipative Stadtraumformat des „Tatort Augsburg“, der künstlerische Adventskalender oder die Theaterpredigten trugen ebenfalls zur Öffnung des Theaters bei. Auch in der folgenden Spielzeit bleiben integrative Formate fester Bestandteil des Spielplans, wie Intendant André Bücker betont: „Die Öffnung des Theaters zur Stadtgesellschaft war und ist in Augsburg ein wichtiges Anliegen. Wir haben uns in dieser Spielzeit dieser Herausforderung umfassend und vielschichtig gestellt. Das beweist diese Bilanz. Ich bin sehr glücklich über die Vielfalt der Kooperationen. Wir haben in der Stadt großartige Partner gefunden, mit denen wir die Zusammenarbeit in den kommenden Jahren vertiefen werden.“ Derzeit zieht die Brechtbühne an ihre neue  Interimsspielstätte auf dem Gaswerk Gelände. Dort beginnt die neue Saison ab Herbst. 

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„Ballroomdance. The Show“ ist eines der neuen Formate des Theaters. Foto: Jan-Pieter Fuhr

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Die Brechtbühne zieht gerade in ihre neue Interimsspielstätte um. Foto: Ruth Plössel/Stadt Augsburg

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