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Mehr als 300 Gäste diskutieren mit Experten über Eurokrise
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bayme vbm | Geschäftsstelle Schwaben

Mehr als 300 Gäste diskutieren mit Experten über Eurokrise

 20. bayme vbm vbw Herbstgespräch im Drei Mohren. Foto: bayme vbm

Zu ihrem 20. Herbstgespräch begrüßten die schwä­bischen Metall- und Elektro-Arbeitgeberverbände bayme, vbm und die vbw – Vereinigung der bayerischen Wirtschaft e. V. am Dienstagabend im Steigenberger Hotel ‚Drei Mohren’ mehr als 300 Teilnehmer.

Als Gastredner war Professor Dr. Christoph Kaserer, Inhaber des Lehrstuhls für Finanzmana­gement und Kapitalmärkte an der Technischen Universität München, geladen. Sein Vortrag über Finanzmarktregulierung und Euro-Schuldenkrise stieß auf reges Interesse.

Gemeinsam gegen die Eurokrise kämpfen

Kaserer machte klar, dass die Rettung des Euros viel Geld kosten werde, aber die Alternativen, also schlimmstenfalls ein Auseinanderbrechen der Währungs­union, noch teurer wären. „Wir brauchen jetzt ein unkonventionelles Agieren der Europäischen Zentralbank, um Zeit für längerfristig angelegte Maßnahmen zu gewinnen, die dauerhaft für Stabilität sorgen“, erklärte Kaserer. Mit mehr Regulierung auf die Finanzmarktkrise zu reagieren, hält der Wissenschaftler für unangemessen, den Instrumentenkasten für „überaltert“. Darüber hinaus gab Kaserer zu bedenken, dass das Versagen der Corporate Governance während der Finanzmarktkrise viel zu wenig thematisiert werde.

Der Vorsitzende der vbw Bezirksgruppe Schwaben, Philipp Erwein Prinz von der Leyen, der kurz zuvor in seinem Ehrenamt bestätigt wurde, erklärte: „Die bayerische Wirtschaft ist auf solide, transparente und effiziente Finanzmärkte einerseits und eine stabile europäische Währungsunion andererseits angewie­sen. Daher unterstützt die vbw Bemühungen zur Verbesserung der europäi­schen Finanzmarktarchitektur ebenso wie zur Bewältigung der Schuldenkrise im Euroraum.“

Die bayerische Wirtschaft ist auf solide Finanzmärkte angewiesen

Ziel aller Bemühungen muss laut von der Leyen stets das effektive Zusammen­spiel von Real- und Finanzwirtschaft sowie eine Stärkung der Wachstumskräfte in Europa sein. „Insgesamt benötigen die Euroländer ein gemeinsames Ver­ständnis davon, was eine wachstumsorientierte Wirtschaftspolitik ausmacht. Diese besteht vor allem in strukturellen Reformen, die die eigene Wettbewerbs­fähigkeit erhöhen – und nicht in kreditfinanzierten Ausgabenprogrammen“ be­tonte der Vorsitzende der vbw Bezirksgruppe Schwaben.

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