Tag der Logistik im GVZ Region Augsburg

Media Concept und DHL zeigen Paketweg einer Online-Bestellung

Zum Tag der Logistik begleiteten Besucher ein Paket durch das GVZ Augsburg. Foto: Iris Zeilnhofer/B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN
Im Internet zu bestellen ist für viele fast schon Alltag. Doch was passiert nach dem Mausklick? Im Rahmen des Tag der Logistik gaben Media Concept und DHL einen Einblick in die Abläufe innerhalb eines Versandhändlers bis zum richtigen Postauto.

Zum 10. Tag der Logistik boten wieder hunderte Unternehmen bundesweit Einblicke in die Vielfalt logistischer Aufgaben und die beruflichen Möglichkeiten der Branche. Auch das Güterverkehrszentrum Augsburg beteiligte sich mit der Media Concept GmbH und der DHL Delivery Augsburg GmbH am Aktions-Tag. Ralf Schmidtmann, Geschäftsführer GVZ Region Augsburg, und Ahmet Kemahlioglu, Logistik-Leiter Media Concept, führten die Teilnehmer gemeinsam durch die Lagerhallen.

Das passiert mit einer Online-Bestellung

Nach der Online-Bestellung geht eine Nachricht an das Logistikzentrum. Hier wird ein digitaler Auftrag erstellt und an einen Mitarbeiter in der Logistikhalle weitergeleitet.  Ahmet Kemahlioglu erklärte, dass es nur rund 15 Minuten dauern würde, um einen Kraft in die Lagerabläufe einzuarbeiten. Eine eigens von Media Concept entwickelten App gebe alles vor und stelle eine wegoptimierte Route der benötigten Produkte für den Mitarbeiter aus. Das spare Zeit und sei sehr effizient. Die Lager sind mit Buchstaben und Ziffern gekennzeichnet und können so leicht gefunden werden.

Der Weg eines Pakets durch das GVZ Region Augsburg

Sind für eine Bestellung alle Produkte eingesammelt, kümmert sich ein Kollege an der Packstation um das Verpacken der Artikel. Der Mitarbeiter entscheidet selbst, welche Karton-Größe benötigt und welches Füllmaterial verwendet wird. Per Förderband wird das Packet schließlich zu einer Wechselbrücke gebracht und von dort zum Partner DHL Delivery gefahren.

Bis zu 25.000 Pakete täglich allein für den Raum Augsburg

Das Tochterunternehmen der Deutschen Post sitzt mit seiner Paketstation ebenfalls im GVZ, nur wenige hundert Meter entfernt. Ab 3:30 Uhr beginnt hier die Entladung der Päckchen auf ein erstes Förderband. Hier führt der Weg das Pakets über verschiedene Scanner und eine Waage. Ein Computer erkennt, welcher Route der Paketboten die Bestellung zuzuordnen ist und führt die Lieferung an die entsprechende „Rutsche“. Am Ende dieser werden die Sendungen ab 8 Uhr von den Auslieferern in die DHL-Fahrzeuge geladen. Je nach Größe der Pakete passen rund 170 Bestellungen in jeden Waagen. Eine zweite Welle an Fahrern holt ab 9 Uhr die nächsten Päckchen. In den Spitzenzeiten zu Weihnachten erreichen rund 25.000 Pakete täglich das DHL-Zentrum.

Jeder zehnte Arbeitsplatz ist mit der Logistik verbunden

Als drittgrößter Arbeitgeber steht die Logistikbranche mit jeden zehnten Arbeitsplatz in der Region in Verbindung. Der Tag der Logistik gibt Unternehmen aus Industrie, Handel und Logistik-Dienstleistung eine Möglichkeit, die Branche näher vorzustellen. Im Großraum Augsburg nahm beispielsweise auch die Andreas Schmid Logistik mit einem Aktions-Tag teil. Drei Schulklassen konnten sich über eine berufliche Zukunft in der Logistik-Branche informieren.

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Nach der Online-Bestellung geht eine Nachricht an das Logistikzentrum. Hier wird ein digitaler Auftrag erstellt und an einen Mitarbeiter in der Logistikhalle weitergeleitet.  Ahmet Kemahlioglu erklärte, dass es nur rund 15 Minuten dauern würde, um einen Kraft in die Lagerabläufe einzuarbeiten. Eine eigens von Media Concept entwickelten App gebe alles vor und stelle eine wegoptimierte Route der benötigten Produkte für den Mitarbeiter aus. Das spare Zeit und sei sehr effizient. Die Lager sind mit Buchstaben und Ziffern gekennzeichnet und können so leicht gefunden werden.

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Bis zu 25.000 Pakete täglich allein für den Raum Augsburg

Das Tochterunternehmen der Deutschen Post sitzt mit seiner Paketstation ebenfalls im GVZ, nur wenige hundert Meter entfernt. Ab 3:30 Uhr beginnt hier die Entladung der Päckchen auf ein erstes Förderband. Hier führt der Weg das Pakets über verschiedene Scanner und eine Waage. Ein Computer erkennt, welcher Route der Paketboten die Bestellung zuzuordnen ist und führt die Lieferung an die entsprechende „Rutsche“. Am Ende dieser werden die Sendungen ab 8 Uhr von den Auslieferern in die DHL-Fahrzeuge geladen. Je nach Größe der Pakete passen rund 170 Bestellungen in jeden Waagen. Eine zweite Welle an Fahrern holt ab 9 Uhr die nächsten Päckchen. In den Spitzenzeiten zu Weihnachten erreichen rund 25.000 Pakete täglich das DHL-Zentrum.

Jeder zehnte Arbeitsplatz ist mit der Logistik verbunden

Als drittgrößter Arbeitgeber steht die Logistikbranche mit jeden zehnten Arbeitsplatz in der Region in Verbindung. Der Tag der Logistik gibt Unternehmen aus Industrie, Handel und Logistik-Dienstleistung eine Möglichkeit, die Branche näher vorzustellen. Im Großraum Augsburg nahm beispielsweise auch die Andreas Schmid Logistik mit einem Aktions-Tag teil. Drei Schulklassen konnten sich über eine berufliche Zukunft in der Logistik-Branche informieren.

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