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GVZ Augsburg: Das Bahn-Terminal kommt
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Großprojekt geht an den Start

GVZ Augsburg: Das Bahn-Terminal kommt

 Luftaufnahme des GVZ Region Augsburg. Foto: Marcus Merk

Mit dem Neubau des Container-Umschlagbahnhofs im Güterverkehrszentrum (GVZ) Region Augsburg wird ein wichtiges Bau-Projekt endlich in Angriff genommen: Vor wenigen Tagen hat die Regierung von Oberbayern den entsprechenden Antrag für das vieldiskutierte Projekt genehmigt.

Der neue Container-Umschlagbahnhof für den kombinierten Verkehr von Straße und Schiene auf dem Gebiet der Städte Augsburg, Gersthofen und Neusäß soll Erleichterungen für die Wirtschaft und die Umwelt bringen. Die Regierung von Oberbayern hat am 29. September 2017 den von der Terminal-Investitionsgesellschaft Augsburg beantragten Neubau eines öffentlichen Containerbahnhofs genehmigt. Das Projekt ist in der Region bislang einmalig.  

Ausbau der Kapazitäten

Das Vorhaben umfasst auch den Neubau der Zufahrtsstraßen und -wege innerhalb des GVZ. Der einzige bisher in der näheren Region vorhandene Umschlagbahnhof für  Straße und Schiene in Augsburg-Oberhausen stößt seit Längerem an seine Leistungsgrenze. Er entspricht außerdem nicht mehr den heutigen Anforderungen. Aufgrund der dortigen infrastrukturellen Rahmenbedingungen kann der bestehende Standort jedoch nicht erweitert werden. Die Kapazitäten sollen deshalb im kombinierten Verkehr ausgeweitet werden. So soll den Verkehrsbedürfnissen der Wirtschaftsregion Schwaben Rechnung getragen werden.

Neues Terminal wird mit Kränen betrieben

Die Terminal-Investitionsgesellschaft Augsburg mbH hat als Standort für das neue Terminal eine Fläche im Güterverkehrszentrum der drei Städte außerhalb der städtischen Wohnbebauung gewählt. Der Standort wurde gemeinsam mit den Städten Augsburg, Gersthofen und Neusäß abgestimmt. Die vorgesehene Fläche liegt in unmittelbarer Nähe zu Gewerbebetrieben und hat eine gute Anbindung zum städtischen und überregionalen Straßennetz und dem Schienennetz der Deutschen Bahn. Das neue kombinierte Verkehrsterminal soll mit bis zu drei Kränen betrieben werden. Bis zum Bau der Kräne werden mobile Geräte zum Bewegen von Containern eingesetzt. 

Verschiedene Auflagen im Planfeststellungsbeschluss

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Die Regierung von Oberbayern ist für die Genehmigung von Bauvorhaben nichtbundeseigener Eisenbahnen zuständig. Der Planfeststellungsbeschluss enthält alle für dieses Vorhaben notwendigen Erlaubnisse, Planfeststellungen, Ausnahmen und Befreiungen. Im Rahmen des Verfahrens wurden insgesamt rund 20  verschiedene Behörden, Verbände und sonstige Träger öffentlicher Belange angehört. Außerdem wurde der Plan öffentlich ausgelegt.

Die Regierung von Oberbayern kam nach der Abwägung der einzelnen Belange zu dem Ergebnis, dass das Projekt genehmigt werden kann. Die Rechte und Belange betroffener Grundstücksanlieger werden durch besondere Auflagen und gesetzliche Regeln gewahrt. Neben vielen technischen Auflagen enthält der Planfeststellungsbeschluss beispielsweise strenge Auflagen zum Wasser- und Bodenschutz sowie zum Naturschutz. Der Planfeststellungsbeschluss wird mit den festgestellten Planunterlagen in Augsburg, Neusäß und Gersthofen nach vorheriger ortsüblicher Bekanntmachung zur Einsicht ausgelegt.

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