Neue Zugverbindung mit neuem Partner

GVZ Augsburg und Emsland treiben neue Bahnstrecke voran

Ralf Schmidtmann (GVZ Region Augsburg), Staatsekretärin Daniela Behrens, Peter Fischer (GVZ Emsland). Foto: Helge Spies
Das Güterverkehrszentrum (GVZ) Augsburg und das niedersächsische GVZ Emsland haben auf der Weltleitmesse transport logistic eine neue Kooperation gestartet. Gemeinsam wollen sie eine direkten Zugverbindung zwischen den beiden Lagerstandorten im Norden und im Süden Deutschlands realisieren.

Die Eckpunkte der Kooperation haben Peter Fischer, Geschäftsführer der Dörpener Umschlaggesellschaft für den kombinierten Verkehr mbH (DUK) und Ralf Schmidtmann, Geschäftsführer der GVZ-Entwicklungsmaßnahmen GmbH der Städte Augsburg, Gersthofen und Neusäß, besprochen. Die Zugverbindung mit angeschlossenen Konsolidierungs-Lagern soll die Waren der beiden produktionsstarken und exportorientierten Regionen bündeln und umschlagen. Im Beisein der niedersächsischen Staatssekretärin Daniela Behrens wurde die Kooperation schließlich besiegelt.

Baubeginn Anfang 2018

Ein Ergebnis der Kooperation könnten neutrale Lagerstandorte an beiden Endpunkten der Verbindung sein. Als Konsolidierungslager sollen sie Waren relationsspezifisch bündeln und bis zur Abfahrt puffern. Potenzielle Nutzer in der Region Augsburg könnten vor allem Unternehmen sein, die die nordwestdeutsche Industrie beliefern oder selbst über die Nordhäfen exportieren. Aus Sicht des GVZ Emsland erfüllt das GVZ Region Augsburg alle Voraussetzungen für die Kooperation. Auf dem Gelände stehen 1,2 Hektar Grundstücksfläche für Logistikdienstleister im kombinierten Verkehr zum Verkauf. Für das Terminal startet nach Angaben von Wolfgang Müller, Geschäftsführung der Deutschen Umschlaggesellschaft Schiene – Straße (DUSS), mit dem Förderbescheid die europaweite Ausschreibung voraussichtlich im Herbst. Der Baubeginn ist für Anfang 2018 geplant.

Ziel: „möglichst viele Güter auf die Schiene bringen“

„Wir haben 200.000 Unternehmen. 29 Prozent der Wirtschaftsleistung kommt aus dem Maschinenbau. Die Exportquote liegt bei 40 Prozent. In dieser überdurchschnittlich exportorientierten und produktionsstarken Region sind Logistikflächen  ein knappes Gut und der Straßen-Güterverkehr nimmt stetig zu. Deshalb möchten wir möglichst viele Güter auf die Schiene bringen und in langfristigen Kooperationen eine gute Logistik-Infrastruktur für die Region schaffen“, betont Ralf Schmidtmann, Geschäftsführer, GVZ Region Augsburg. Dazu soll bald auch in Augsburg das lang ersehnte Bahn-Terminal entstehen.

„Das GVZ Region Augsburg ist der ideale Partner“

Peter Fischer, Geschäftsführer GVZ Emsland mit Standort in Dörpen, ergänzt: „Der Kombinierte Verkehr braucht ausreichende und relationsspezifisch gebündelte Mengen. Verlader in unserer Region haben dafür sowohl das Potenzial als auch Bedarf signalisiert. Konkretes Interesse hat die Meyer Werft in Papenburg. Das GVZ Region Augsburg ist als produktionsstarke Zuliefer-Region der ideale Partner, mit dem wir die Grundlagen für eine langfristige und wirtschaftliche Verbindung schaffen können.“

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Baubeginn Anfang 2018

Ein Ergebnis der Kooperation könnten neutrale Lagerstandorte an beiden Endpunkten der Verbindung sein. Als Konsolidierungslager sollen sie Waren relationsspezifisch bündeln und bis zur Abfahrt puffern. Potenzielle Nutzer in der Region Augsburg könnten vor allem Unternehmen sein, die die nordwestdeutsche Industrie beliefern oder selbst über die Nordhäfen exportieren. Aus Sicht des GVZ Emsland erfüllt das GVZ Region Augsburg alle Voraussetzungen für die Kooperation. Auf dem Gelände stehen 1,2 Hektar Grundstücksfläche für Logistikdienstleister im kombinierten Verkehr zum Verkauf. Für das Terminal startet nach Angaben von Wolfgang Müller, Geschäftsführung der Deutschen Umschlaggesellschaft Schiene – Straße (DUSS), mit dem Förderbescheid die europaweite Ausschreibung voraussichtlich im Herbst. Der Baubeginn ist für Anfang 2018 geplant.

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„Das GVZ Region Augsburg ist der ideale Partner“

Peter Fischer, Geschäftsführer GVZ Emsland mit Standort in Dörpen, ergänzt: „Der Kombinierte Verkehr braucht ausreichende und relationsspezifisch gebündelte Mengen. Verlader in unserer Region haben dafür sowohl das Potenzial als auch Bedarf signalisiert. Konkretes Interesse hat die Meyer Werft in Papenburg. Das GVZ Region Augsburg ist als produktionsstarke Zuliefer-Region der ideale Partner, mit dem wir die Grundlagen für eine langfristige und wirtschaftliche Verbindung schaffen können.“

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