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M+E Tarifrunde: vbm fordert Vernunftsjahr
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vbm - Verband der Bayerischen Metall- und Elektro-Industrie e. V.

M+E Tarifrunde: vbm fordert Vernunftsjahr

 Auf seiner Roadshow forderte der vbm auch in Augsburg ein Jahr der Vernunft, Foto: vbm

Mit Bildergalerie. Mit der „Vernunft-Tour“ in Augsburg forderte der vbm maßvolle Forderungen in der diesjährigen Tarifrunde. Für eine sichere Zukunft der derzeit 770.000 bayerischen Mitarbeiter muss die IG Metall nach Einschätzung der vbm ihre Lohnforderungen etwas nach unten schrauben.

Bayerische Metall- und Elektrounternehmer werben momentan auf einer Roadshow für einen maßvollen und flexiblen Lohnabschluss in der laufenden M+E Tarifrunde. Die so genannte „Vernunft-Tour“ des vbm – Verband der Bayerischen Metall- und Elektro-Industrie e. V. fand vergangenes Wochenende in Augsburg mit schwäbischen Firmen statt.

vbm will 2013 als Jahr der Tarifvernunft

Jürgen Brielmaier, Vorstandsmitglied der vbm Region Augsburg, erklärte im Rahmen der Veranstaltung, worum es den bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgebern bei dieser Aktion geht: „2013 muss ein Jahr der Tarifvernunft werden. Die Tarifparteien tragen Verantwortung für 770.000 Arbeitsplätze im Freistaat.“ Daher gelte es besonders jetzt, besonnen zu handeln und die Arbeitsplätze mit einem maßvollen Tarifabschluss zu sichern. Die Forderung der IG Metall in Höhe von 5,5 Prozent mehr Lohn sei mit der unsicheren und heterogenen wirtschaftlichen Lage der bayerischen M+E Industrie nicht kompatibel. Vielmehr stehe sie dem Ziel der Jobsicherung diametral entgegen, so Brielmaier weiter.

M+E Branche muss Tief überwinden

Außerdem machte Brielmaier darauf aufmerksam, dass die bayerische M+E Industrie Ende vergangenen Jahres einen Einbruch erlitten hat: „Aus diesem Tief muss sich die Branche erst herausarbeiten. 2013 rechnen wir mit einer konjunkturellen Seitwärtsbewegung.“ Hinzu kämen außerdem Risiken für den Export, denn niemand könne vorhersehen, wie die USA die derzeitigen Haushaltskürzungen wegstecken werden oder wie sich die Zukunft Europas gestalten werde. Auch die Lage von Unternehmen zu Unternehmen äußere sich sehr unterschiedlich.

Höhere Lohnstückkosten gefährden Arbeitsplätze

Brielmaier betonte weiter, dass die Stellensicherung durch den Anstieg der Lohnstückkosten bedroht sei: „Die M+E Produktion hat im vergangenen Jahr mit dem Stellenaufbau nicht mitgehalten. Das hat zu einem Rückgang der Produktivität um 2,0 Prozent geführt.“ Hinzu komme, dass die Betriebe im vergangenen Jahr mit 4,3 Prozent die höchste Lohnsteigerung seit 20 Jahren verkraften mussten. Als Konsequenz seien die Lohnstückkosten signifikant um 6,2 Prozent gestiegen. Dies wirke sich negativ auf die internationale Wettbewerbsfähigkeit aus und stelle ein Risiko für die Unternehmen und deren Arbeitsplätze dar.

Verantwortung für 770.000 Beschäftigte der Branche

„Besonnen handeln“ ist daher das Motto der vbm Kampagne zur diesjährigen Tarifrunde. Mit einem großen und prominenten Button will der vbm verdeutlichen, dass die M+E Tarifparteien Verantwortung für insgesamt rund 770.000 Beschäftigte der Branche im Freistaat tragen. Mehr zur M+E Tarifrunde und zur Kampagne des vbm finden Sie im Internet unter www.vbm.de/tarifrunde.

Die Bilder der Vernunft-Tour des vbm in Augsburg finden Sie hier.

Der vbm machte anlässlich seiner Roadtour darauf aufmerksam, dass die diesjährige Tarifrunde von angemessenen Lohnforderungen geprägt sein sollte. Auch in Augsburg machte die so genannte Vernunft-Tour Halt.

Mehr über die Hintergründe der vbm-Aktion lesen Sie hier.

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