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IG Metall Forderung: vbm äußert Kritik
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IG Metall Augsburg/vbm

IG Metall Forderung: vbm äußert Kritik

Der vbm – Verband der Bayerischen Metall- und Elektro-Industrie e. V. hat auf die Vernunft der IG Metall gehofft, bei den diesjährigen Tarifforderungen Rücksicht auf die zu erwartende wirtschaftliche Entwicklung zu nehmen. Jetzt legte die IG Metall Augsburg ihre Tarifforderungen vor. Für den vbm ist die Forderung ein Schlag ins Gesicht.

Am Dienstag den 19 Februar trafen sich die Delegierten der IG Metall Augsburg zu ihrer 1. Delegiertenversammlung des Jahres 2013. Veranstaltungsort war in diesem Jahr die Rosenaugaststätte. Die IG Metall Augsburg hat rund 150 Delegierte und Gäste zur Versammlung, an der Wechsler, Bezirksleiter der IG Metall Bayern der Hauptredner war, eingeladen. Jürgen Wechsler schwor die Delegierten auf die anstehenden Tarifrunden, insbesondere in der bayerischen Metall- und Elektroindustrie, ein. Auch lobte er die Arbeit der IG Metall Augsburg, die im vergangenen Jahr einen Mitgliederzuwachs von 2,3 Prozent verzeichnen konnte.

IG Metall Augsburg fordert 5,5 Prozent mehr Geld

Das Hauptaugenmerk der 1. Delegiertenversammlung in 2013 war der Beschluss der Augsburger Forderung für die kommende Tarifrunde in der Metall- und Elektroindustrie. Dieser Entscheidung schaute auch der vbm mit großem Interesse entgegen. Anfang des Jahres hatte der vbm noch für eine solide Forderung unter Berücksichtigung der zu erwartenden wirtschaftlichen Entwicklung der Metall- und Elektroindustrie plädiert. In diesem Jahr erwarte man in der Branche maximal eine Seitwärtsbewegung. Doch die IG Metall Augsburg hat anscheinend andere Pläne. Auf der Versammlung empfahlen die Augsburger Delegierten der bayerischen Tarifkommission eine Tariferhöhung von 5,5 Prozent für 12 Monate plus eine soziale Komponente. Für die Auszubildenden empfehlen die Delegierten eine Erhöhung von 55 Euro sowie die Übernahme der Fahrtkosten. Die endgültige Forderungshöhe wird die bayerische Tarifkommission der IG Metall am 13. März 2013 beschließen.

vbm kritisiert Entgelt-Empfehlung der IG Metall Bayern

Der vbm hat die empfohlene Forderung für die anstehende M+E-Tarifrunde von „nicht unter 5,5 Prozent“ mehr Entgelt als „zu hoch gegriffen“ kritisiert. Schließlich habe sich die Konjunktur deutlich abgekühlt und auch in 2013 sei kaum Dynamik auf dem Markt zu erwarten. „Die Produktion in der bayerischen M+E-Industrie sank im vierten Quartal 2012 um 0,9 Prozent, die Kapazitätsauslastung ging innerhalb von drei Quartalen um fünf auf 80,6 Prozent im Januar zurück. Sie liegt damit ein gutes Stück unter Normalauslastung. In der M+E-Industrie erwarten wir unterm Strich in diesem Jahr nicht mehr als eine Seitwärtsbewegung. Kaum Wachstum und mindestens 5,5 Prozent mehr Entgelt – wie soll das funktionieren?“ erklärte vbm Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt.

In diesem Jahr müsse es in den Tarifverhandlungen vor allem um die Sicherheit der Arbeitsplätze gehen. Brossardt betonte: „Viele Unternehmen passen ihre Kapazitäten durch flexible Maßnahmen wie den Abbau von Zeitkonten, weniger Zeitarbeit oder gar Kurzarbeit an die niedrigere Nachfrage an. 2012 gab es mit 4,3 Prozent die höchste Entgeltsteigerung seit 20 Jahren, sie lag deutlich über dem Verteilungsspielraum. 2013 muss das Jahr der Tarifvernunft werden.“

Nicht nur Tarifforderungen waren Teil der Versammlung

Neben dem Hauptthema, den Tarifforderungen gab es noch einige andere Punkte. Zu Beginn der Delegiertenversammlung gedachten die Anwesenden der verstorbenen Mitglieder. Stellvertretend für die aktiven Mitglieder an den im Januar plötzlich verstorbenen Kollegen Gerald Brückner von der Firma Fujitsu Technologie Solutions und aus dem Kreis der Senioren dem Kollegen Erwin Müller von der Firma RENK AG.

Kommissarische 1. Bevollmächtigte stellt sich vor

Seinen großen Auftritt auf der Delegiertenversammlung hatte auch der kommissarische 1. Bevollmächtigte der IG Metall Augsburg, Michael Leppek. Er stellte sich vor und attestierte der IG Metall Augsburg, gut aufgestellt zu sein. Auch im neuen Jahr setze sich der positive Trend bei der Mitgliederentwicklung fort und finanziell sei die Verwaltungsstelle gesund, so Leppek. Nur Gemeinsam könne man nun die Herausforderungen des Jahres 2013 angehen, erklärte Leppek.

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