Abgeordnetenbüro Dr. Volker Ullrich, MdB

MdB Dr. Volker Ullrich besucht Friseurinnung Augsburg

Dr. Volker Ullrich besuchte kürzlich die Friseurinnung Augsburg. Foto: MdB Dr. Volker Ullrich

Der Augsburger Bundestagsabgeordnete Dr. Volker Ullrich war Anfang Juli zu Besuch bei der Friseurinnung Augsburg. Themen des Besuchs waren die Arbeit der Innung und die Entwicklung bei den Friseursalons.

von Marina Huber, Online-Redaktion

Was macht eigentlich eine Friseurinnung? Diese und viele weitere Fragen stellte das Mitglied des Bundestags, Dr. Volker Ullrich, bei einem Besuch der Augsburger Friseurinnung. Auch die Entwicklung der Friseursalons im Einzugsgebiet war Thema.

Mehr Salons, weniger Arbeitskräfte

Die Friseurinnung umfasst Augsburg, Augsburg-Land und Aichach-Friedberg. Bei seinem Besuch interessierte Dr. Volker Ullrich vor allem die Arbeit und die Zukunft der Friseurinnung. Innungsobermeister Nikolaus Summerer und Lehrlingswart Inge Ksinczyk standen dem Augsburger Mitglied des Bundestags dabei Rede und Antwort. Summerer erklärte: „Das Handwerk muss innovativ sein, um zu überleben“. In Gebiet der Augsburger Friseurinnung gibt es insgesamt 700 Friseursalons, 250 davon sind freiwillige Mitglieder der Friseurinnung. Die Tendenz der Saloneröffnung ist steigend. Aber: Gleichzeitig sinkt die Anzahl der Mitarbeiter. Rechnerisch gesehen kommen auf einen Salon nur noch gerade einmal 3,1 Mitarbeiter. Im vergangenen Jahr verzeichnete man einen Rückgang um 5 Prozent bei den Lehrlingen.

Alternative Lösungen nehmen zu

Laut der Friseurinnung eröffnen immer mehr kleinere Salons. Auch die Anzahl der reisenden Friseure und der Nebengewerbe nehmen zu. Das Friseurhandwerk steht hier vor einer großen Herausforderung. Problematisch sind aus Sicht der Innung die steuerfreie Bagatellregelung bis 17.500 Euro Umsatz und die unklare Regelung des Reisegewerbes. Auch der volle Mehrwertsteuersatz von 19 Prozent auf Friseurleistungen schafft Probleme. Dr. Volker Ullrich erklärt hierzu: „Mein Einsatz gilt der Stärkung der Handwerks- und Familienbetriebe“.

Mindestlohn als schwieriges Thema

Auch die neuen Mindestlohnregelungen stellen die Friseurbetriebe vor große Herausforderungen. Das Gesetz, das Anfang des Jahres eingeführt wurde, brachte allerhand negative Begleiterscheinungen mit sich. Die hohe Dokumentationspflicht beispielsweise ist eine davon. Hier bestehe aus Sicht Ullrichs enormer Nachbesserungsbedarf. Gut ein halbes Jahr nach der Einführung des gesetzlichen Mindestlohns lud Volker Ullrich zu einer Diskussionsrunde ein. Das Fazit: Es ist einiges schief gelaufen.

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