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McFit: „Staatliche Hilfen gleichen Bruchteil der Verluste aus“
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Fitnessstudios in der Corona-Krise

McFit: „Staatliche Hilfen gleichen Bruchteil der Verluste aus“

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Das McFit-Fitnessstudio am Augsburger Plärrer. Foto: B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN
Von Laura Cedrone

Die Fitnessstudio-Kette McFit hat zwei Niederlassungen in Augsburg – am Plärrer und im Stadtteil Göggingen. Wie sehr die Branche unter den aktuellen Schließungen leidet und wie es mit dem Fitness weitergeht, verrät Unternehmenssprecher Pierre Geisensetter im Interview.

B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN: Die Fitness-Studios sind aufgrund von Corona seit Ende letzten Jahres geschlossen. Welche Umsatzverluste erleben Sie dadurch?  

Pierre Geisensetter: Die Studioschließung ist für die Fitness-Branche eine enorme Herausforderung. Der anhaltende Lockdown ist zweifelsohne ein wirtschaftlicher Kraftakt von dem kleinere und auch große Betreiber betroffen sind. Ein „too big to fail“ gibt es nicht mehr.

Reichen die Hilfen durch den Staat um Verluste auszugleichen? 

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Die uns zustehenden staatlichen Hilfen würden in unserem Fall nur einen Bruchteil der immensen Verluste ausmachen und hätten durch die Deckelung bei einem Konzern unserer Größe kaum Relevanz.

Sind Ihre Mitarbeiter alle in Kurzarbeit?  

Wir mussten leider vor allem Studio-Mitarbeiter in die Kurzarbeit schicken – aber wir haben zu Beginn der Corona-Pandemie all unseren Kollegen eine Jobgarantie ausgesprochen und die gilt auch heute noch. Darüber hinaus unterstützen wir Mitarbeiter, die in eine finanzielle Notlage geraten sind, mit einem eignen Soforthilfeprogramm.

Vor dem zweiten Lockdown mussten auch in den Studios viele Hygienekonzepte erstellt und umgesetzt werden. Hat sich das im Nachhinein gelohnt – für so eine kurze Zeit?  

Es lohnt sich immer, alles dafür zu tun, dass unsere Mitglieder trainieren dürfen. Dafür sind wir da. Das Hygienekonzept haben wir sehr gerne umgesetzt und könnten das jederzeit wieder tun – selbst unter noch strengeren Vorlage, denn die Gesundheit der Mitglieder hat oberste Priorität. In der Zeit zwischen den beiden Lockdowns kamen unsere Mitglieder zahlreich zurück und auch Neue konnten wir dazugewinnen. Das macht deutlich, dass die Menschen ihr gewohntes Training einfach vermisst haben, aber auch bereit waren, sich an die Regeln zu halten.

McFit-Unternehmenssprecher Pierre Geisensetter. Foto: McFit

Wie bewerten Sie die Regelungen durch die Politik?  

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Wir würden uns wünschen eine Perspektive zu bekommen. Die Öffnung unserer Outdoor Flächen war ein wichtiges Zeichen dafür, dass der Zeitpunkt gekommen ist, etwas für die Branche zu bewegen. Fitness ist elementar wichtig für die Gesundheit und mit einem entsprechenden Hygienekonzept sollte es doch machbar sein, allen Menschen, die das möchten, sicheres Fitnesstraining anbieten zu dürfen

Wann rechnen Sie mit einer Öffnung der Branche?  

Eine Öffnung der Fitnessbranche ist aktuell schwer vorherzusagen. Wir hoffen jedoch auf einen baldigen Lichtblick.

Vor Corona schien die Fitness-Branche zu boomen. Wird in Zukunft der Trend zum Training von zuhause gehen?  

Die Corona-Pandemie hat allen gezeigt, wie wichtig Fitness und die körperliche Bewegung für unsere Gesundheit ist. Nach einer so langen Zeit, in der Sport Zuhause gemacht werden musste, sind wir davon überzeugt, dass unsere Mitglieder die Öffnung unserer Studios kaum erwarten können. In den eigenen vier Wänden fehlt den meisten auf Dauer einfach die Möglichkeit ordentlich zu trainieren. Dennoch wird sich der Markt für Heimfitness durch den Lockdown entscheidend und positiv entwickeln.

Welche Prognose stellen Sie für das Jahr 2021?

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Der Virus und auch die Auswirkungen des Lockdowns werden uns alle auf verschiedenen Ebenen nachhaltig beeinflussen. Allein wirtschaftlich wird es viele Unternehmen enorme Anstrengungen und viel Zeit kosten, um wieder auf die Beine zu kommen. Wir hoffen aber stark, dass sich unser aller Leben in erster Linie gesundheitlich bald wieder sicher leben lässt und jeder Tag ein Stück Normalität zurückbringt.

Und wie sieht die Fitness-Branche in zehn Jahren aus?  

Digitale Lösungen sind ein unglaublicher Wachstumsmarkt und sie werden in zehn Jahren wesentlich stärker die Branche und unser Fitnessverhalten beeinflussen. Zudem wird das Home Training an Relevanz gewinnen. Mehr und mehr Anbieter werden sich darauf spezialisieren und für die persönlichen Bedürfnisse perfekt angepasste Trainings-Alternativen entwickeln. Outdoor-Sport wird Massen bewegen, aber das gute alte Gym, also das gewohnte Fitnessstudio, wird es immer noch geben. Soziale Nähe ist wichtiger denn je und wir als Studio-Betreiber müssen unseren Mitgliedern in Konkurrenz zu den vielen anderen Sportmöglichkeiten eine echte Experience liefern.  

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