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Maxstraße bleibt ein heißes Pflaster, projekt augsburg city
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projekt augsburg city

Maxstraße bleibt ein heißes Pflaster, projekt augsburg city

Die Maxstraße wird neu gestaltet. Foto: B4B SCHWABEN
Die Maxstraße wird neu gestaltet. Foto: B4B SCHWABEN

Mit Bildergalerie. Für die Pflaster-Arbeiten in der Maximilianstraße beginnt am Montag, 17. September der vierte Bauabschnitt. Auf der östlichen Seite vom Afrawald bis zum Standesamt wird die Maximilianstraße dann neugestaltet. Die Flecken auf den Steinen, das Vergabeverfahren und die Art der Verlegung haben bereits zu kontroversen Diskussionen und emotionalen Reaktionen geführt. Die Fragen aller Betroffenen in der Maximilianstraße können und sollen jetzt beantwortet werden.

„Am Montag, 17. September beginnt der letzte große Bauabschnitt der Pflaster-Arbeiten in der Maximilianstraße, einer der wichtigsten Straßen in Europa. „In gewissen Bereichen hat die Kritik der Vergangenheit Emotionen in mir ausgelöst“, sagt Baureferent Gerd Merkle. Immer wieder hätten sich Anwohner, Anlieger und Bürger/-innen über die Flecken auf den Pflastersteinen beschwert.

Das Drama um die Flecken

Die dunklen Verfärbungen auf den Pflastersteinen in der Maxstraße entstehen durch die unterschiedliche Wasseraufnahme der Granitplatten. Der portugiesische Stein ist grundsätzlich für das Klima in Augsburg geeignet. Dies wurde von Dipl.-Ing. Bernd Burgetsmeier, vereidigter Sachverständiger der Handwerkskammer Schwaben in einem Gutachten bestätigt. Das Problem bei den Pflastersteinen in der Maxstraße sei, dass diese in zwei Lieferungen mit unterschiedlicher Wasseraufnahme geliefert wurden. Einige Pflastersteine trocknen deshalb schneller als andere.

Mängelbeseitigung erfolgt in zwei Schritten

Dies führt zur Fleckenbildung. Im Juli 2012 wurden deshalb bereits circa 60 bis 80 Platten ausgetauscht. Nach einer weiteren Winterperiode soll dann entschieden werden, ob weitere Platten ausgetauscht werden. Da es sich bei den unterschiedlichen Pflastersteinen gesetzlich um einen Sachmangel handelt, muss der Auftragnehmer vollständig für die Kosten aufkommen. Auch mit größeren Behinderungen für die Anlieger sei nicht zu rechnen, so Merkle.

Ausschreibung für Maxstraße war rechtmäßig

Baureferat, Denkmalschutz und Tiefbauamt arbeiten beim projekt augsburg city Hand in Hand. Ein Vorwurf, den sich die Verantwortlichen bezüglich der Ausschreibung für die Pflaster-Arbeiten in der Maxstraße anhören mussten war, dass die Ausschreibung aufgehoben und anschließend frei vergeben worden sei. „Ich bin normalerweise in solchen Angelegenheiten kein emotionaler Mensch, aber bei solch unbegründeter Kritik kann selbst ich nicht ruhig bleiben“, kommentierte Merkle die Vorwürfe. Da bei der damaligen Ausschreibung keine Firma mit einem Musterexemplar glänzte, das sowohl in „grauem Granit mit schwach gelblichen Anteilen“ als auch der vorgegebenen Größe gehalten war, wurde die Firma, deren vorgelegter Muster-Stein zumindest der Farbe entsprach, gewählt. Die Rechtmäßigkeit des Vergabeverfahrens wurde von der Regierung von Schwaben bestätigt. Doch nicht nur über das Vergabeverfahren, sondern auch über die Verlege-Art des Pflasters in der Maxstraße wurde heftig diskutiert.

Verlege-Art ist Geschmackssache

Der Neugestaltung der Maxstraße wurde der Sieger-Entwurf des europaweiten Wettbewerbs „Kaisermeile“ zugrunde gelegt und weiterentwickelt. Oberstes Ziel ist es, die Maxstraße so zu gestalten, dass es zu ihrer städtebaulichen und historischen Bedeutung beiträgt. Das Landesamt für Denkmalschutz hat bestätigt, dass die Pflastersteine in der Gliederung des Straßenraumes, ihrer Farbe und ihrer Form sowohl in der kurzen als auch in der südlichen Maxstraße angemessen sind. Allerdings wird das Pflaster in der südlichen Maxstraße anderes verlegt als in der kurzen Maxstraße. Da die kurze Maxstraße eine Fußgängerzone ist, darf die gesamte Straße hier niveaugleich gebaut werden. Die südliche Maxstraße dagegen wird zukünftig verkehrsberuhigter Geschäftsbereich sein. Aufgrund rechtlicher Vorschriften und für die Sicherheit blinder Menschen, muss der Fußgängerbereich von der Fahrbahn getrennt werden. Anstatt wie bisher mit Hochborden soll diese Trennung in der Maxstraße zukünftig nur durch einen 2 – 3 cm hohen Bordstein erfolgen. Auch die Pflasterung der Gehsteige soll leicht abgewandelt werden.

Städtebaulich und historisch angemessen

Die kurze Maximilianstraße wird durch geschwungene Straßenführung dominiert. Durch die Platten in der Mitte und die kleinen Mosaik-Steine soll dies ausgeglichen werden. In der südlichen Maxstraße dagegen findet man viele Fluchten und gerade Linien. Durch den rechtwinkligen Plattenbelag soll die Straße groß, ruhig und modern wirken. Analog werden in den jeweiligen Abschnitten der Maxstraße die Anschlüsse und Einbauten wie beispielsweise Schachtdeckel gestaltet. „Was die Maxstraße angeht jammern wir schon auf hohem Niveau“, sagte Merkle. Beide Bauweisen bei der Verlegung des Pflasters seien normgerecht. Jedoch entspreche die Verwendung von Mosaiksteinen nicht mehr der einschlägigen aktuellen Richtlinie.

Ab 2014 soll die Maxstraße in neuem Glanz erscheinen

Begonnen wird mit der Pflaster-Verlegung im Süden, um der Gastronomie möglichst lange die Freiluft-Bewirtung zu ermöglichen. Wenn alles nach Plan läuft, soll der vierte Bauabschnitt bis Ende November fertig gestellt werden. Für 2013 ist dann die Neugestaltung der Gehwegbereiche am Ulrichsplatz geplant. Der Herkulesbrunnen und die Schienen sollen 2014 folgen, wenn die Straßenbahnen den Königsplatz wieder befahren können.
Aktuelle Bilder der Maximilianstraße können Sie hier ansehen.

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Am Montag, 17. September beginnt in der Maxstraße der vierte Bauabschnitt. Ein weiterer Meilenstein im projekt augsburg city geht damit in die nächste Runde. Im Vorfeld gab es viel Diskussions-Stoff rund um das neue Pflaster in der Maximilianstraße.
Mehr über die Pflaster-Arbeiten in der Maxstraße erfahren Sie hier.

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