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Max-Bahr Insolvenz hat keinen Einfluss auf Praktiker-Strategie
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Praktiker AG

Max-Bahr Insolvenz hat keinen Einfluss auf Praktiker-Strategie

 Die Insolvenz der Max Bahr Baumärkte wird den Kurs von Insolvenzverwalter Seagon nicht verändern, Foto: Open Source

Die Zahlungsunfähigkeit von Max-Bahr wird nichts an der aktuellen Insolvenzstrategie von Praktiker ändern. Es wird weiter an der Rettung so vielen Märkten und Arbeitsplätzen wie möglich gearbeitet. Einige Geldgeber haben schon ihr Interesse bekundet.

Da kommt noch viel Arbeit auf Rechtsanwalt Christopher Seagon zu. Der vorläufige Insolvenzverwalter von acht Gesellschaften aus dem Praktiker Konzern wird nun auch die Verantwortung für den insolventen Baumarkt Max-Bahr Vertriebs GmbH übernehmen. Von der Pleite sind insgesamt 54 Filialen betroffen. Die Insolvenzanfrage von Max-Bahr, die bereits 2007 von Praktiker übernommen wurden, wird aber nichts an der vorläufigen Strategie von Seagon in Hinsicht auf die Praktiker-Baumärkte ändern. „Max-Bahr und Praktiker sind zwei bekannte Marken innerhalb des Praktiker Konzerns“, so Seagon. „Erfreulich ist die hohe Kundenfrequenz seit Stellung der Insolvenzanträge bei den Praktiker Gesellschaften.“ Aus diesem Grund gehe er davon aus, die Kunden von Max-Bahr weiter treu zu dem Traditionsunternehmen stehen. „Das ist eine gute Basis für eine baldmögliche Investorenlösung“, sagt Seagon.

Die ersten Gespräche laufen gut

Der Insolvenzverwalter arbeitet zusammen mit seinem Team daran, die Praktiker-Baumärkte so gut wie möglich zu stabilisieren. Den gleichen Kurs verfolgt er nun auch bei den 54 ehemaligen Praktiker-Märkte, die heute unter Max-Bahr ihre Geschäfte tätigen. „Wir sind bei der Stabilisierung des Geschäftsbetriebs auf einem guten Weg“, verspricht Seagon. Die Gespräche mit den Beteiligen würden äußerst konstruktiv und zielführen geführt. In den neun betroffenen Gesellschaften, die unter der Verantwortung des Insolvenzverwalters stehen, sind insgesamt 11.600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von der Zahlungsunfähigkeit betroffen. Momentan befindet sich ein strukturierter Investitionsprozess sowohl für die Max-Bahr- als auch für die Praktiker-Filialen im In- und Ausland in Vorbereitung.

Die Insolvenzverwalter ziehen alle an einem Strang

Ein paar mögliche Geldgeber scheint es bereits zu geben. Schon kurz nach der Insolvenzbekundung hätten mehrere Finanzinvestoren ihr Interesse bei Seagon bekundet. Die Übernahme von Praktiker in Ganzen oder von Teilen wird genau geprüft. Auf Basis der erarbeiteten Konzepte werden dann passende Angebote abgegeben werden. Alle realistischen Interessenten werden die gleiche Möglichkeiten und Chancen erhalten. Seagon hatte außerdem angekündigt, dass er mit den vorläufigen Insolvenzverwaltern der Praktiker AG Rechtsanwalt Udo Gröner und Rechtsanwalt Jens-Sören Schröder, vorläufiger Insolvenzverwalter der Gesellschaften der 78 Max-Bahr-Märkte eng zusammen arbeiten würde. „Wir kennen uns alle seit langer Zeit und sind für konstruktive Lösungen offen, um die bestmögliche Lösung für Beschäftigte, Gläubiger und alle Beteiligten zu erreichen“, sagt Seagon. Als Partner der Sozietät WELLENSIEK RECHTSANWÄLTE – Partnerschaftsgesellschaft hat Seagon bereits zahlreiche Unternehmenssanierungen beaufsichtigt. Er betreute unter anderem die Insolvenz von IT-Großhändler Comparex, die TMI Gruppe sowie die Frick Teppichboden Supermärkte mit 194 Filialen.

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