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Martinipark startet Fernwärme-Kooperation mit den swa
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Zusammenarbeit

Martinipark startet Fernwärme-Kooperation mit den swa

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Von links: swa Geschäftsführer Alfred Müllner, Geschäftsführer der Martini Industrie- und Gewerbepark GmbH, Herbert Kriegel und der Geschäftsführer der Martini Firmengruppe, Wolfgang Geisler. Fotos: swa/Thomas Hosemann

Durch diese Art der Energieversorgung soll der Martinipark umweltfreundlicher werden. Wann das Projekt startet – und wie viel CO2 am Ende eingespart werden kann.

Der Fernwärmeausbau der Stadtwerke Augsburg (swa) geht zügig voran. Jetzt wird nach dem Martini-Wohnpark an der Nagahama-Allee auch der Martinipark-Gewerbepark im Textilviertel an das Fernwärmenetz angeschlossen und in Zukunft umweltschonender beheizt. Das erste von insgesamt zehn Gebäuden soll bereits im August angeschlossen sein. Fünf weitere Gebäude folgen dann im Oktober. Die restlichen Gebäude werden nach und nach bis 2026 mit Fernwärme versorgt. Die nach dem Ausbau genutzte Fernwärme im Martinipark entspricht einer Leistung, die für rund 600 Haushalte benötigt würde, um sie zu beheizen, melden die Stadtwerke. 

Im Martinipark Augsburg gibt es aktuell 200 Gewerbemieter auf einer Mietfläche von 80.000 Quadratmetern. Neben dem Staatstheater Augsburg und sozialen Einrichtungen wie den Schäfflerbachwerkstätten sind auch die Feuerwehrerlebniswelt und zahlreiche Firmen von der Unternehmensberatung oder der Hausverwaltung bis zu Freudenberg Haushaltsprodukte (Vileda) im Martinipark angesiedelt. Insgesamt hat das Areal des Martinipark Augsburg eine Gesamtfläche von 200.000 Quadratmetern.


Das sagt der Geschäftsführer des Martiniparks zu dem Projekt
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„Wir freuen uns sehr, ab sofort ein Teil des großen Klimaschutzprojekts der swa und der Stadt Augsburg zu sein und unsere Gebäude mit umweltschonender Fernwärme zu beheizen“, erklärt der Geschäftsführer der Martini Industrie- und Gewerbepark GmbH, Herbert Kriegel. Auch swa Geschäftsführer Alfred Müllner freut sich, dass sich mit dem Martinipark ein weiteres großes Unternehmen für die Fernwärme entschieden hat: „Nur gemeinsam können wir in Augsburg etwas für die Klimaschutzziele erreichen. Wir bieten mit der Fernwärme umweltschonendes Heizen an, aber letztlich brauchen wir dafür auch Partner, wie beispielsweise den Martinipark, die sich dann bewusst für den Umweltschutz entscheiden.“ Für künftige Neu- und Umbauten auf dem Gelände des Martiniparks werde das Fernwärmenetz bereits so vorbereitet, um dann im Bedarfsfall zum Einsatz zu kommen, heißt es in einer Mitteilung. Mit der Umstellung von fossilen Brennstoffen auf Fernwärme werden mindestens 1.600 Tonnen CO2 im Jahr eingespart.


Hier produzieren die swa Fernwärme
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Im Biomasse-Heizkraftwerk, im Heizkraftwerk in der Franziskanergasse und im Gasturbinenheizkraftwerk der swa sowie der Abfallverwertungsanlage (AVA) werden Strom und Wärme in sogenannter Kraft-Wärme-Kopplung erzeugt. 35 Prozent der Fernwärme gilt als regenerativ, weil sie etwa im Biomasseheizkraftwerk CO2-neutral erzeugt ist oder von der Abwärme aus der Abfallverwertungsanlage stammt, erklären die Stadtwerke. Rund 90 Prozent der gesamten Wärme im Fernwärmenetz der swa stammen aus Kraft-Wärme-Kopplung. Weil die Wärme, die bei der Stromgewinnung entsteht, als Fernwärme genutzt wird, wird der eingesetzte Brennstoff optimal ausgenutzt. Im Vergleich zu Einzelheizungen reduzieren sich durch die zentrale Erzeugung mit Filterung Emissionen wie Kohlendioxid oder Feinstaub deutlich.


Statdwerke Augsburg wollen Fernwärmenetz weiter ausbauen
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Weite Teile der Augsburger Innenstadt werden vorrangig durch die Fernwärme versorgt. Das trage dort ganz erheblich zur Luftreinhaltung bei. Außerdem sind Wohngebiete wie das Uni-Viertel, die ehemaligen US-Kasernen oder das Schwaben-Center an die Fernwärme angeschlossen, ebenso wie große Unternehmen, etwa die MAN oder Kuka, Schulen oder die Kliniken Uniklinik, Diakonissenhaus, Josefinum und Vincentinum. Mit der Leistung der abgegebenen Fernwärme können insgesamt umgerechnet rund 35.000 Haushalte versorgt werden. Aktuell hat die Fernwärme einen Anteil von 20 Prozent am Augsburger Wärmemarkt und soll zukünftig auf 40 Prozent ausgebaut werden, planen die Stadtwerke.

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