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Markus Söder besucht Klinikum Augsburg: Ein Loblied auf die Stadt
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Medizinische Spitzenversorgung

Markus Söder besucht Klinikum Augsburg: Ein Loblied auf die Stadt

Gruppenbild in der Eingangshalle des Klinikums Augsburg mit Pflegeverantwortlichen und Politikern. Foto: Iris Zeilnhofer/B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN

Vor neun Jahren angekündigt, wird sie am 1. Januar 2019 Realität: die Uniklinik Augsburg. Bayerns Ministerpräsident Dr. Markus Söder besuchte das Krankenhaus im Vorfeld noch einmal.

Der Weg zur Uniklinik war und ist ein Marathon, kein Sprint. Das wird spätestens beim Blick auf die vielen Hürden klar, die es zu überwinden galt. „Die Veränderungen sind nichts zufälliges, sondern etwas, das wir zusammen erarbeitet haben“, erklärte Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl daher stolz am Dienstagnachmittag vor Gästen aus Politik, Wirtschaft, dem Gesundheitswesen und vor Mitarbeitern des Klinikums Augsburg. Anlass der Zusammenkunft: Der Besuch des Bayerischen Ministerpräsidenten Dr. Markus Söder.

Alexander Schmidtke, Dr. Markus Söder, OB Dr. Kurt Gribl. Foto: Iris Zeilnhofer/B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN

„Augsburg funktioniert sensationell“

„Hier bei Ihnen findet eine der großen neuen Etappen der Medizin-Geschichte in Bayern statt“, verkündete Söder. Er ließ in seiner Rede noch einmal einzelne Meilensteine Revue passieren. Von der ersten Ankündigung bis zum heutigen Tage vergingen neun Jahre. Wichtigste Aufgabe für das Klinikum war, „aus eigener Kraft stärker zu werden“. Mit Erfolg: „So viele Krankenhäuser auf der Welt funktionieren nicht optimal, Augsburg funktioniert sensationell“, erklärte der Ministerpräsident.

Dr. Markus Söder im Gespräch mit Journalisten. Foto: Iris Zeilnhofer/B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN

Starke Infrastruktur gefragt

Ab 1. Januar wechselt die Trägerschaft nun in die Hand des Freistaates. Söder sprach der Stadt seinen Respekt aus: „Augsburg gehört zu den stärksten Städten Deutschlands und zu einer starken Stadt gehört eine starke Ausstattung und eine starke Infrastruktur.“ Mit der Umwandlung zur Universitätsklinik werde eine „medizinische Spitzen-Versorgung“ in Augsburg und der Region gesichert.

Chefarzt Prof. Dr. Michael Beyer (m.) im Impulsvortrag mit Alexander Schmidtke (l.) und Dr. Markus Söder (r.). Foto: Iris Zeilnhofer/B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN

Über eine Milliarde Euro für die Uniklinik

„Wir haben eine kleine Chance mit dem Freistaat Bayern gesehen und sie genutzt“, blickte Gribl zurück und versprach gleichzeitig: „Wir als Kommunalträger machen uns nicht aus dem Staub.“ Dass die Bemühungen von Erfolg gekrönt waren, lag letztens am Konzept. „Ein gutes Konzept und eine gute Idee finden immer einen Geldgeber“, bestätigte Söder. „Am Ende wird es über eine Milliarde Euro sein, die wir hier investieren. Ich glaube, das ist gut angelegtes Geld.“

Dr. Markus Söder bei seiner Ansprache im Bierzelt. Foto: Iris Zeilnhofer/B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN

Krebsforschung auch in Augsburg geplant

Nicht nur die Region, sondern die gesamte medizinische Landschaft in Bayern und Deutschland profitiert letztlich von der Uniklinik. In der ganzen Republik fehle es an Studienplätze für Medizin. Über 1.500 angehende Mediziner sollen in der Endausbaustufe an der Universität Augsburg studieren. Im Kabinett wurde am Dienstag zudem beschlossen, der „Geisel Krebs“ in Bayern verstärkt entgegenzutreten. Söder erklärte in diesem Rahmen, es sei verabschiedet worden, Augsburg bei diesem Thema „einen besonderen Stellenwert zu geben“.

Ministerpräsident Dr. Markus Söder lässt sich die Fortschritte am Klinikum Augsburg erklären. Foto: Iris Zeilnhofer/B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN

Pflegekräfte protestieren

Einen höheren Stellenwert wünschen sich derweil auch die Pflegekräfte. Sie begleiteten den Besucher des Ministerpräsidenten mit Protesten vor dem Klinikum. In seiner Ansprache erklärte Söder, Pflege geltes es besonders zu unterstützen, auch finanziell. Konkrete Zahlen nannte er dabei nicht.

Dr. Markus Söder im Gespräch mit Pflegekräften. Foto: Iris Zeilnhofer/B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN

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