B4B Schwaben

Holen Sie sich B4BSCHWABEN.de auf Ihr Smartphone.
Klicken Sie auf das Symbol zum „Teilen” in der Toolbar von Safari. Finden Sie die Option „Zum Home-Bildschirm”. Mit einem Klick auf „Hinzufügen” ist die Installation abgeschlossen! Schon ist die Website als App auf Ihrem iOS-Gerät installiert.

 / 
B4B Nachrichten  / 
Augsburg  / 
MAN
Anzeige
Wir benötigen Ihre Zustimmung zum Laden dieser Anzeige!

Wir verwenden einen Drittanbieterdienst, um Anzeigen darzustellen, die möglicherweise Daten über Ihre Aktivität sammeln. Bitte überprüfen Sie die Details und akzeptieren Sie den Dienst, um diese Anzeige zu sehen.

Dieser Inhalt darf aufgrund von Trackern, die dem Besucher nicht bekannt gegeben werden, nicht geladen werden. Der Website-Eigentümer muss die Website mit seinem CMP einrichten, um diesen Inhalt in die Liste der verwendeten Technologien aufzunehmen.

powered by Usercentrics Consent Management Platform
MAN

MAN

Lang-Lkws als Entlastung für Umwelt, Transportgewerbe und Verbraucher? Zumindest die Experten waren sich einig – trotz kontroverser Diskussionen im Vorfeld.

Der Spediteur Ulrich Boll, der ADAC-Verkehrsexperte Björn Dosch und Dr. Kay Lindemann, stellvertretender Geschäftsführer des Verbands der Automobilindustrie (VDA), waren sich einig: Lang-Lkws entlasten die Umwelt. In einem von MAN initiierten Gespräch tauschten die Experten ihre unterschiedlichen Positionen zum Für und Wider der 25-Meter-Trucks aus.

Lang-Lkw – über die 25m-Riesen

Mittlerweile sind sie in mehreren europäischen Ländern im Einsatz. In Deutschland soll ein bundesweiter Feldversuch klären, ob und unter welchen Umständen diese Fahrzeug-Kombinationen erlaubt werden könnten.

Die Sattelzüge, auch Euro-Combis genannt, sind mit 25,25 Metern rund 6,5 Meter länger als die längsten heute zugelassenen Lkw.

Kontroverse Diskussionen im „MAN Forum“ – Feldversuch ja oder nein?

In der Diskussion, die in der aktuellen Ausgabe der Unternehmenszeitschrift "MAN Forum" wiedergegeben wird, gingen die Meinungen darüber teilweise deutlich auseinander.

Auf der einen Seite wies der ADAC-Experte Dosch auf die mangelhafte Infrastruktur für den Einsatz von Lang-Lkw und die verschärfte Gefahr unerlaubter Überladung hin. Auf der anderen Seite betonte Dr. Lindemann vom VDA, vor allem die Flexibilität des Lkw-Einsatzes. Zudem befürworte sogar das Deutsche Bahn-Unternehmen DB Logistics den geplanten Feldversuch. Der Spediteur Boll sieht ebenfalls keinen Konflikt zum Schienenverkehr. Lang-Lkw seien auf der Fahrt zu Bahnterminals und zurück günstiger als herkömmliche Lkw. "So machen sie die Schiene möglicherweise sogar attraktiver."

Zwei Lang-Lkw statt drei normaler Trucks

Boll betonte den praktischen Nutzen der verlängerten Kombinationen. Spediteure würden heutzutage zu 80 bis 90 Prozent Volumen-Transporte durchführen: "Wir fahren keine Stahlplatten mehr für die Montanindustrie, sondern bewegen vor allem kleinteilige, hochwertige und leichte Güter." Die Spediteure würden dabei schon aus eigenem wirtschaftlichem Interesse für eine möglichst hohe Auslastung sorgen. Dadurch könnten zwei Lang-Lkw so viel transportieren wie drei herkömmliche. In seinem Betrieb spare er so jährlich 295 000 Kilometer und 9 400 Liter Diesel.

 Einigkeit bei Zulassungskriterien

Einig waren sich die Experten über die Begrenzung der Fahrzeuge auf 40 Tonnen Gesamtgewicht. Und auch über die grundsätzlichen Bedingungen, unter denen der Lang-Lkw in Deutschland eingeführt werden kann, herrschte Konsens.

ADAC-Fachmann Dosch: "In den Niederlanden dürfen Lang-Lkw auf den Autobahnen fahren sowie auf bestimmten, geprüften Nebenstrecken. Das wäre möglicherweise ein Vorbild." Dem pflichtete auch Dr. Lindemann bei und folgerte: "Das hilft allen: der Umwelt, dem Transportgewerbe und dem Verbraucher."

Die Experten-Diskussion finden Sie in ganzer Länge in der aktuellen Ausgabe von MAN Forum.

Anzeige
Wir benötigen Ihre Zustimmung zum Laden dieser Anzeige!

Wir verwenden einen Drittanbieterdienst, um Anzeigen darzustellen, die möglicherweise Daten über Ihre Aktivität sammeln. Bitte überprüfen Sie die Details und akzeptieren Sie den Dienst, um diese Anzeige zu sehen.

Dieser Inhalt darf aufgrund von Trackern, die dem Besucher nicht bekannt gegeben werden, nicht geladen werden. Der Website-Eigentümer muss die Website mit seinem CMP einrichten, um diesen Inhalt in die Liste der verwendeten Technologien aufzunehmen.

powered by Usercentrics Consent Management Platform

Artikel zum gleichen Thema